Richtigstellung: Uni Bern bestätigt die Recherchen des Klimamanifests von Heiligenroth

Am 25.07.2019 war mit grossen Lettern in den beiden Schweizer Leitmedien „TAGESANZEIGER“ und „BASLER ZEITUNG“ mit grossen Lettern zu lesen, dass die Uni Bern angeblich das „Argument der Klimaskeptiker widerlegen“ würde:

Autor beider Artikel ist der uns hinreichend bekannte, angebliche Print-Journalist (besser: Klimawandel-Aktivist) Martin Läubli.

Quelle: „Tagesanzeiger“ vom 07.05.2016

In seinen beiden Artikeln ist nicht zu finden, bei welchem Argument uns (als angebliche Klimaskeptiker) die Uni Bern denn widerlegt haben will, denn Läubli schreibt lediglich:

Wer nach wie vor daran glaubt, dass die Erderwärmung der vergangenen hundert Jahre eine natürliche Erscheinung ist, wird durch eine neue Studie des Geographischen Instituts der Universität Bern eines Besseren belehrt.

oder meint Läubli bzw. die Uni Bern vielleicht das nun vorgetragene Argument, dass nun behauptet wird, die „Kleine Eiszeit“ von 1300 bis ca. 1850 hätte nicht global, sondern nur regional stattgefunden.

In der „Süddeutschen“ steht zu der Uni-Bern-Neukom-Studie am 25.07.2019 auf der Seite 16 unter der Überschrift „Global statt regional“  folgende Text-Passage:

Zweifler und Leugner der menschengemachten Klimakatastrophe führen immer wieder das Argument an, dass es auch in der Vergangenheit regelmäßig Klimaschwankungen gegeben habe, die Kleine Eiszeit etwa oder die Mittelalterliche Warmzeit zählen zu den bekanntesten Beispielen, die hervorgekramt werden. Diese sollen belegen, dass auch die jüngste Klimaerwärmung eine natürliche Turbulenz im Lauf der Dinge ist und nichts, auf das der Mensch Einfluss genommen habe. Dieses Argument entkräftet die neue Studie
nachhaltig.

Ach ja? Aber das alles entkräftet nicht unser Hauptargument, dass seit über 30 Jahren von der Klima(folgen)forschung eine menschgemachte Erderwärmung bei oberhalb eines globalen Mittelwertes von 15°C definiert wird, weil bei 15°C nämlich der absolute Temperaturwert eines natürlichen Treibhauseffektes definiert worden ist, von dem der bekannte ZDF-Wissenschaftsjournalist Harald Lesch in seiner Wissenssendung „Frag-den-Lesch“ vor laufender Kamera sogar behauptet hat, diese „15°C sind ein Naturgesetz“ . Das ist ja auch besonders bemerkenswert, weil ja das ZDF am 25.07.2019 ebenfalls behauptet „Studien [der Uni Bern] widerlegen [angeblich] Klimaskeptiker“ :

Denn der ARD-Meteorologe Tim Staeger schreibt in seiner Dissertation auf Seite 11 wortwörtlich:

…denn bereits ohne menschliche Einflussnahmen erhöht der natürliche Treibhauseffekt die bodennahe Weltmitteltemperatur von ca -18°C auf +15°C.

d.h. ein globaler Temperaturwert von +15°C wird von einem natürlichen Treibhauseffekt verursacht und ein „durch den Menschen verstärkter Treibhauseffekt“ beginnt deshalb erst bei oberhalb von +15°C, was auch heute elementares „Schulbuch-Wissen“ ist:

Dieser Nachweis über die wissenschaftliche Bedeutung der „15°C“ als sog. „Normal-Null-Wert“ für eine angeblich gefährliche Erderwärmung kann bei Bedarf noch um schier-endlose Belege ergänzt werden, wenn es gewünscht wird. Recherchieren Sie – wenn Sie wollen – intensiv dazu im Blogtext über Sven Plöger. Dort werden Sie umfangreich fündig.

Aber nun müssen Sie sich anschauen, WAS die Uni Bern aktuell angeblich herausgefunden haben will und welche Grafiken im „TAGESANZEIGER“ und in der „BASLER ZEITUNG“ und auch in der „NZZ“ am 25.07.2019 gezeigt werden:

„TAGESANZEIGER“ vom 25.07.2019, Seite 30
BASLER ZEITUNG („BAZ“) vom 25.07.2019, Seite 13
Neue Zürcher Zeitung, „NZZ“, vom 25.07.2019, Seite 20

Diese drei Schaubilder bestätigen, dass die Recherchen des Klimamanifests-von-Heiligenroth seit Jahren korrekt sind und dass es seit über 150 Jahren und nun auch seit 2000 Jahren – dank der aktuellen Studie der Uni Bern – definitiv KEINE gefährliche Erderwärmung gibt!!

Warum? Woran erkennt man DAS ?

Ganz einfach:  Alle drei Grafiken weisen die Nullwert-Linie der Grafik bei einem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990 aus:

Ausschnitt aus Grafik „NZZ“ vom 25.07.2019
Ausschnitt aus „TAGESANZEIGER“ bzw. „BAZ“ vom 25.07.2019, Rot-Markierungen durch www.klimamanifest.ch

Der globale Temperaturmittelwert für die 30 Jahre von 1961 bis 1990 wird von der WMO in Genf seit der Publikation #983 für das Jahr 2004 bei 14°C ausgewiesen. Den globalen Temperaturmittelwert für die 30 Jahre von 1981 bis 2010 weist die WMO übrigens bei 14,3°C aus. Recherchieren Sie selbst in den WMO-Publikationen zum Klimawandel seit 1993. Wir haben DAS bereits umfangreich gemacht und unsere WMO-Recherchen in Stichpunkten wie folgt dokumentiert:

Auflistung durch www.klimamanifest.ch der relevanten Thesen in den jeweiligen WMO-Publikationen zum Klimawandel

Die WMO in Genf bestätigt ebenfalls die 15°C als Wert aus dem natürlichen Treibhauseffekt,  -18°C + 33°C ergibt in Summe +15°C:

Die aktuelle Studie der Uni Bern des Dr. Neukom belegt also, dass seit über 2000 Jahren der Temperaturwert eines gefährlichen, vermeintlich mensch-verstärkten Treibhauseffekt weder erreicht, geschweige denn jemals überschritten worden ist, denn die globale Temperaturkurve steigt in den drei Grafiken bezüglich der Studien der Uni Bern lediglich auf +0,4°C d.h. absolut 14,4°C, also der globale Temperaturwert bleibt seit über 2000 Jahren unterhalb von 15°C, also unterhalb des Referenzwertes für einen mensch-verstärkten Treibhauseffektes.

Damit bekräftigt die Studie von Dr. Neukom unsere Kritik noch zusätzlich, weil die Studie nun bestätigt, dass sogar seit 2000 Jahren (nicht nur über 150 Jahre seit 1850) der Referenzwert von 15°C eines mensch-verstärkten Treibhauseffekts nie erreicht wurde.

Die Uni-Bern-Studie von Dr. Neukom „beweist“ in aller Deutlichkeit:

Es gibt seit 2000 Jahren KEINEN mensch-verstärkten Treibhauseffekt !!

Es ist also regelrecht beschämend, wie Journalisten in den Leitmedien laufend die angeblich schädlichen „Treibhausgas-Emissionen“ anprangern, so auch am gleichen Tag am 25.07.2016 sowohl im Schweizer „TAGESANZEIGER“ als auch in der „BAZ“…:

„BAZ“ (Seite 16) und TAGESANZEIGER“ am 25.07.2019

… aber die gleichen Journalisten ignorieren den offensichtlichen Widerspruch, wie der angeblich existierende Treibhauseffekt hergeleitet und dessen angeblich mensch-verstärkte Gefährlichkeit des Treibhauseffektes begründet wird, denn sogar eine kurze Animation (35 Sekunden) auf einer aktuellen QUARKS-Webseite des WDR vom 26.10.2018 beschreibt diese fundamentale Argumentation:

Dazu auch in dieser Publikation der WDR „Quarks & Co“-Redaktion aus dem Jahr 2005 recherchieren. Dort sind inbesondere die Seiten 10-13 (pdf-Seiten 6 und 7) sehr interessant.

Einen Tag zuvor, am 24.07.2019 berichtete sowohl die Schweizer „TAGESSCHAU“ auf SRF1 um 19Uhr30 über diese Studie der Uni Bern, als auch die später am gleichen Tag gesendete SRF1-Sendung „10vor10“, in der dann u.a. folgende Bild-Ausschnitte zu sehen waren:

Screenshot 1 aus SRF1, „10vor10“ vom 24.07.2019

und

Screenshot 2 aus SRF1, „10vor10“ vom 24.07.2019

Diese Grafik lag auch der Pressemitteilung der Uni Bern vom 24.07.2019 bei…

Man fragt sich, was soll die Grafik nun beweisen?

Die Schweizer Forscher rund um Dr. Neukom von der Uni Bern behaupten nun, dass ihre aktuell- veröffentlichte Forschung beweisen würde, 1. dass die Erderwärmung seit der Vor-Industrialisierung (also ca. seit 1850) noch nie so schnell ablaufen würde, wie in den vergangenen 2000 Jahren und 2. die natürlichen Klimaschwankungen – wie z.B. die „Kleine Eiszeit“ oder die „Mittelalterliche Warmperiode“ (MWP) – in der Vergangenheit nur regional begrenzt gewesen seien, die aktuelle Erderwärmung seit 1850 sei dagegen aber ein globales Phänomen und weltweit überall (angeblich) festzustellen.

Die 2. These über die „regionale Begrenzheit und Beeinflussbarkeit“ ist „alter Wein in neuen Schläuchen“:

Denn die regionale Beeinflussung von Klimaphänomenen hat der Glaziologe Prof. Dr. Christian Schlüchter schon bereits im Jahr 2009 – also vor 10 Jahren – anhand der Neuseeländischen Gletscher festgestellt:

Quelle: „Berner Zeitung“ vom 08. Mai 2009, gelb-Markierung durch www.klimamanifest.ch

Bestes Beispiel für die Richtigkeit der These von Schlüchter ist ja aktuell weiterhin der Perito-Moreno-Gletscher in Südamerika, der definitiv nicht schrumpft:

Ausschnitt aus „STERN“, Ausgabe 25/2018 vom 14.06.2018, Seite 120/121, Teilweise den Presse-Text aus quellen-rechtlichen Gründen entfernt und ROT-Markierungen von www.klimamanifest.ch

Diese Besonderheit des Perito-Moreno-Gletschers in Südamerika war auch schon im Jahr 2009 bekannt und publiziert worden:

Ausschnitt aus Recklinghäuser Zeitung vom 16.06.2009, Seite 15

Insofern ist es besonders „amüsant“, dass die SRF-Autoren von „10vor10“ am 24.07.2019 ausgerechnet als Schlussbild im Beitrag über die aktuelle Studie der Uni Bern das Kalben/Abbrechen von Eismassen des Perito-Moreno-Gletschers als Symbolbild für den aktuell angeblich menschgemachten Klimawandel gezeigt haben, obwohl dieser Gletscher genau das Gegenteil dokumentiert und eigentlich der „Schwarze Schwan“ für die Studie von Dr. Neukom ist:

Screenshot aus SRF1 „10vor10“ vom 24.07.2019

Auch wenn der Name des Gletschers Perito-Moreno in dem SRF-Ausschnitt nicht explizit ausgewiesen worden ist, ist die Bildsequenz sehr bekannt, denn das eindrucksvolle Einstürzen der Eisbrücke des Perito-Moreno-Gletschers geht laufend „um die Welt“.

Auch bleibt Dr. Neukom sowohl in den Presseberichten als auch in den TV-Berichten einen konkreten Nachweis schuldig, womit er denn konkret begründen und nachweisen kann, dass eine Erderwärmung „noch nie so schnell abgelaufen ist, wie in den letzten 150 Jahren„. Denn den Haupt-Gegenbeweis für diese „steile These“ lieferten ja die drei Presseberichte mit den relevanten Grafiken seiner Studie, wodurch dokumentiert ist, dass die Erderwärmung in den letzten 2000 Jahren nie den Temperaturwert von 15°C aus dem natürlichen Treibhauseffekt überschritten hatte. Auch der deutsche Klimaforscher Mojib Latif hat oftmals diese steile These von der Geschwindigkeit der Erderwärmung verbreitet, aber es lässt sich anhand seiner eigenen historischen O-Töne innerhalb eines fünf-minütigen Videos  nachweisen, dass Mojib Latif definitiv falsch liegt, denn 14,6°C sind nachweislich immer noch kleiner als 15,6°C und Mojib Latif weist durch seine historischen Behauptungen sogar eine globale Abkühlung aus.

Aber besonders verwegen ist die Behauptung von Dr. Neukom, er könne anhand dieser wenigen und uneinheiltlich-verteilten weltweiten Recherche-Punkte…:

Offizielle Grafik als Beigabe der Pressemitteilung der Uni Bern vom 24.07.2019

…angeblich „klar nachweisen„, es hätte eine „Kleine Eiszeit“ und/oder die „Mittelalterliche Warm-Periode“ (MWP) nur regional stattgefunden. Schauen Sie mal genau hin: In Südamerika liegen nur drei Recherche-Punkte, auf dem Afrikanischen Kontinent liegen ebenfalls nur drei Recherche-Punkte und dort sogar nur jeweils an Küsten als Korallen-Archiv. Das Gleiche beim australischen Kontinent. Kurz: Mindestens die gesamte Südhemisphäre ist definitiv unzureichend von Dr. Neukom und seiner Studie erfasst.

Das Schweizer Fernsehen (SRF) zeigte und kommentierte diese Grafik am 24.07. auch, aber verlor dabei kein kritisches Wort über diese Grafik…:

…sondern liess Dr. Neukom am 24.07. unwidersprochen behaupten:

Screenshot aus SRF1 „10vor10“ vom 24.07.2019, Sprechblase mit Text auf Basis des Sendetextes 1:1 durch www.klimamanifest.ch hinzugefügt.

Vergleichen Sie DAS mal mit der  Recherche-Arbeit von „Kalte Sonne“-Co-Autor Sebastian Lüning, wieviel Quellen-Nachweise er alleine über die mittelalterliche Warmperiode (MWP) recherchiert hat (Klicken Sie auf das untere Schaubild, um mehr zu erfahren).

Quelle: http://kaltesonne.de/?p=30471/

Sebastian Lüning von „Kalte Sonne“ kann deshalb mit einer begründeten Überzeugung behaupten, dass die mittelalterliche Warmperiode (MWP) sowohl auf der Nordhalbkugel als auch auf der Südhalbkugel definitiv stattgefunden hat.

Fazit:
Es wird wohl kein Zufall gewesen sein, dass Dr. Neukom seine dubiose Studie zeitgleich mit den aktuellen Hitzetagen veröffentlicht hat, um damit einen suggestiven Zusammenhang zur angeblich menschgemachten Erderwärmung herzustellen. Das Schweizer Fernsehen hat ja diese „Steilvorlage“ am 24.07.2019 dankend aufgenommen.  In der deutschen TAGESSCHAU lief ja am 25.07.2019 eine ähnliche Klimawandel-Propaganda-Meldung über eine in Wahrheit nicht-zitierfähige Vorabveröffentlichung einer Weltklimarat-IPCC-Studie, die dort ebenfalls in der 20Uhr-Ausgabe der deutschen TAGESSCHAU mit den aktuellen Hitzetagen in Verbindung gebracht worden ist.

Pech nur für Dr. Neukom von der Uni Bern, dass er mit seiner Studie die Richtigkeit unserer Recherchen – wohl mehr unfreiwillig – erneut bestätigt hat, sondern sogar diese These noch erweitert hat. Denn laut Dr. Neukom wurde nun sogar in den letzten 2000 Jahren (nicht nur in den letzten 150 Jahren) der Temperaturwert  von 15°C eines natürlichen Treibhauseffektes nicht ein einziges Mal überschritten, sodass Dr. Neukom mit seiner aktuellen Studie und den dazugehörigen Presseartikeln vom 25.07.2019 im „TAGESANZEIGER“, in der „BAZ“ und in der „NZZ“ dokumentiert hat, dass sogar seit 2000 Jahren keine gefährliche Erderwärmung existiert hat.

Und nun noch das Allerletzte: Der SRF-„10vor10“-Moderator Arthur Honegger, der voller erkennbarer Überzeugung die Studie der Uni Bern am 24.07.2019 in „10vor10“ anmoderierte, verschleiert die Nicht-Existenz einer globalen Erderwärmung in seinen Twitter-Meldungen dadurch, in dem er ansteigende Global-Temperaturkurven „tricky“ in Fahrenheit, statt in Celsius ausweist:

Erst wenn ein kritischer Leser dieses Tweets die Fahrenwert-Temperaturwerte in Celsius umrechnet, wird er feststellen, dass der in der Grafik von Honegger ausgewiesene Temperaturhöchstwert von 58,5 °F ebenfalls unterhalb von 15°C liegt. Somit dürfte auch ein Arthur Honegger wissen, dass seit 2000 Jahren in Wahrheit keine gefährliche Erderwärmung existiert.  Der Studie von Dr. Neukom sei Dank.

Ergänzung vom 28.07.2019, 16Uhr30:
Auf der Seite 48 in der Schweizer „Sonntagszeitung“ vom 28.07.2019 hat der bereits oben -erwähnte Schweizer Journalist Martin Läubli erneut über die besagte Studie der Uni Bern berichtet und – lustig – diesesmal hat er er keine Grafik zur Berner Studie in seinem Presseartikel mehr eingeblendet, sondern er füllt stattdessen über die Hälfte einer ganzen Zeitungsseite mit einem mehr-oder-weniger Symbolbild des seit 1850 schmelzenden Schweizer Monteratsch-Gletschers:

Ausschnitt aus „Sonntagszeitung“ vom 28.07.2019, Seite 48, rot-Markierungen durch www.klimamanifest.ch

Ergänzung vom 01.08.2019, 07Uhr50:
Auf „Kalte Sonne“ erschien am 01.08.2019 folgender Blog-Text über die Neukom-Studie:

Und auch zum „nature“-Wunder von Bern gibt es Neuigkeiten zu vermelden, nämlich die Geburt von eineiigen wissenschaftlichen Zwillingen:

1. Berner Veröffentlichung: “No evidence for globally coherent warm and cold periods over the preindustrial Common Era”

Autoren: Raphael Neukom , Nathan Steiger, Juan José Gómez-Navarro, Jianghao Wang & Johannes P. Werner

Erschienen auf “nature”: 24 July 2019

Internetreferenz: https://www.nature.com/articles/s41586-019-1401-2.epdf?referrer_access_token=F2Odi5FkerMRhvWSRfje-9RgN0jAjWel9jnR3ZoTv0OFAuvUf3smNPgQh_x6w3tkX-JXRoLf0zBLgBVwxe-KouU3GRLUbSDwlrsJaFrSIvue2cGYyOLoP1jI4H495KtyO2fjlVG-EKGwwTfIisLdwZfHILAMDaaOWW-d1D-2tFLcuZoduWWdjvFz5MuwqhNmr3uGYqEw1DIItEFZ8L_vGQv4lbhP7p07jg2vW3kdLZr55ZS69XzxBuWC_9SZR4or_Be0LpY8x41mPQZCUAGTgQ%3D%3D&tracking_referrer=www.sueddeutsche.de

Link

2. Berner Veröffentlichung: “Consistent multidecadal variability in global temperature reconstructions and simulations over the Common Era”

Autoren: PAGES 2k Consortium (= Raphael Neukom, Luis A. Barboza, Michael P. Erb, Feng Shi, Julien Emile-Geay, Michael N. Evans, Jörg Franke, Darrell S. Kaufman, Lucie Lücke, Kira Rehfeld, Andrew Schurer, Feng Zhu, Stefan Brönnimann, Gregory J. Hakim, Benjamin J. Henley, Fredrik Charpentier Ljungqvist, Nicholas McKay, Veronika Valler & Lucien von Gunten)

Erschienen auf “nature”: 24 July 2019

Internetreferenz: https://www.nature.com/articles/s41561-019-0400-0.epdf?referrer_access_token=MSmJJn32_HfXedx7NdWlktRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0N7bTxBqLecWapiK43Tv3o5PzlP3yU4M1aQfVsGAWcU8hAbkMnJvoUiH886GbPMiVe022ISWAeoChP3Qq_Gt6jprCUM4W5-EMoYm56z1CGLQknj0EOohqgyidLWgHd7vTsA9QxQZmVSdY7eKCMbQIaUoHgIuis5f9NC33YpNXHVtKKf_nibHrvR7qfxeGX86RQxgl6DdfnOXc8Ttp_lrO2ASXQ7F4aZCB7oLwYB9vhoSBbTZvpv_c-lSGOYfTjCHphjnmaet1Q9T8DVjvF1kMH8WSUnsmd6Vb539nHq9xXHKw%3D%3D&tracking_referrer=www.theguardian.com

Link

Das ist nun wirklich beispiellos: Zwei sich gegenseitig bestätigende Veröffentlichungen auf dem Datensatz des PAGES 2k Consortiums wurden von demselben Lead-Autor zum selben Zeitpunkt auf „nature“ veröffentlicht. Der öffentliche Zugriff auf Neukom et al. (2019) wurde offenbar von der Süddeutschen gesponsert, während der Guardian offenbar den Zugriff auf den Pages2k-Artikel gesponsert hatte…

Es war war seit dem SRF-TV-Beitrag vom 24.07.2019 erwähnt worden, dass zwei Studien erschienen sind, aber dass diese beiden Studien so krass-deckungsgleich sich gegenseitig bestätigen, ist wahrhaftig unfassbar. Krass auch, wie bestimmte, immer die gleichen Medien (die üblichen Verdächtigen) diesen Trash auch noch fördern, anstatt diesen mal endlich kritisch zu hinterfragen. Unfassbar.

 

Erstveröffentlichung am 27.07.2019, 09Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 05.08.2019, 06Uhr10

3 Gedanken zu „Richtigstellung: Uni Bern bestätigt die Recherchen des Klimamanifests von Heiligenroth

  1. Nebenbei Erwähnt:
    Auch Stalagmiten in China bilden die Kleine Eiszeit ebenfalls ab.
    Unterschiede innerhalb der Kleinen Eiszeit zwischen Europa und China sind durch lokal wirkende Vulkanausbrüche belegbar.

    Zudem weiß man heute, dass die Mitteltemperatur der Erde keine lokal einheitliche Größe ist. Beispiel: Die kälter werdende Antarktis und die zurzeit wärmer werdende arktische Polarregion.

    Insgesamt wird aber das Holozän seit über 5000 Jahren zunehmend kühler (Daten von ZAMG in Wien).

  2. Kurze Anmerkung zum Diagramm von Arthur Honegger

    Abgesehen davon, dass viele Journalisten gar nicht wissen, was sie publizieren, ist doch erstaunlich, dass diese immer wieder nur Ausschnitte aus Diagrammen präsentieren, auf denen die Temperatur-Skala gedehnt ist und damit ein extremer Anstieg vorgegaukelt wird. Sicher sind solche Ausschnitte ein probates Mittel, um Besonderheiten hervorzuheben, in diesen Fällen geht es aber nur um das Erwecken eines fälschlichen Eindrucks. Würde man die Temperatur-Achse komplett darstellen (0 bis 15 °C), so wären die Änderungen unmerklich und entsprächen der Realität, wie sie auf Honeggers Diagramm vorliegt: Der Anstieg von 57 °F auf 58,5 °F von 1880 bis 2010 entspricht einer Änderung von ca. 2,6 %, was nun wirklich noch nicht dramatisch genannt werden kann.

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