Prof. Dr. Werner Kirstein ODER: Heilige Kühe in Markkleeberg !!

von Rainer Hoffmann*

Am 16.08.2017 wurde bei YOUTUBE in dem Kanal von NuoViso.TV erneut ein Video mit einem Vortrag des vermeintlich „klimarealistischen“ Professors em. Dr. Werner Kirstein veröffentlicht. Da nicht nur mir bei seinen Vorträgen in der Vergangenheit Fehler aufgefallen sind…:

Bekanntlich ist der Mont Blanc mit 4810m Höhe der höchste Berg der Alpen !! Video-Quelle bei Minute 41:41: https://youtu.be/aI_tmpXVXEY?t=41m41s (Rote Pfeile durch KLIMAMANIFEST.CH hinzugefügt)

… war ich nun gespannt, ob sein aktueller Vortrag nun besser und präziser sein würde. Leider nein. Mehr noch: Prof. Kirstein reagierte auf die von mir sachlich und höflich vorgetragene Kritik leider wie ein eitler Pfau und beschimpfte mich in Antwort-Mails als angeblicher „Klugscheißer“. Was Prof. Kirstein aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Auch Michael Limburg, der Vizepräsident von EIKE, kritisierte ebenfalls den aktuellen Vortrag von Prof. Kirstein in mindestens einem Punkt wörtlich als „angreifbar“. Der informierte Michael Limburg bestätigt später zusätzlich, dass meine schriftliche Kritik „sachlich und freundlich“ vorgetragen worden war. Deshalb: Dieser uneinsichtige, ziemlich eitle und selbstherrliche Umgang eines emeritierten Professors Kirstein mit „sachlich und freundlich“-vorgetragener Kritik zwingt mich nun, die „Unschärfen“ (höflich) in seinem Vortrag öffentlich zur Diskussion zu stellen, damit sich jeder selbst ein Bild darüber machen kann, ob meine/unsere Kritik „klugscheisserisch“ oder vielleicht doch – zumindest  im Kern – berechtigt ist. Die elf (11) Kritikpunkte ersehen Sie nachfolgend in Stichworten und mit komfortablen Sprungmarken zu den ausführlichen Ausführungen, Begründungen und Links:

Kritik 1 Ort ?/ Datum? des Vortrags
Kritik 2 Unvollständige Medienkritik
Kritik 3 CO2-Emission vs. CO2-Konzentration
Kritik 3 update Dialog mit Prof. Kirstein über Kritikpunkt 3
Kritik 4 DPG und die Klimakatastrophe 1986
Kritik 5 Prognosen vs. Projektionen
Kritik 6 Kritik an Mojib Latif
Kritik 7 Kritik an Karsten Schwanke
Kritik 8 Globale Mitteltemperatur > 15°C ?
Kritik 9 Falsifikation Gerlich/Tscheuschner
Kritik 10 Fehlendes Zitat von Schellnhuber
Kritik 11 Umgang der Medien mit Georg Delisle (BGR) , 2007

Wichtiger Hinweis:
Dieser nun folgende kritische Blogtext – mit Ausnahme des nachträglich ergänzten Kritikpunktes 6 „Mojib Latif“ – wurde  Prof. Kirstein vor Veröffentlichung zur eigenen kritischen Bewertung vorgelegt. Prof. Kirstein äusserte sich per Mail am 22.09.2017 nur zu Kritikpunkt 4 „DPG und die Klimakatastrophe 1986“, was ich auch entsprechend mit seinen Erklärungen nachfolgend im Blogtext erwähne und wörtlich zitiere. Die anderen neun, ihm-bekannten Kritikpunkte meines Blogtextes kommentierte / bewertete Prof. Kirstein in seiner Mail vom 22.09.2017 nicht.

Kritik 1
Es fehlt im/am Video ein (deutlicher) Hinweis, wann und wo genau der „Heilige-Kuh-Klimawandel“-Vortrag von Prof. Kirstein gehalten worden ist !!

Bereits in vielen anderen Videos von NuoViso.TV und auf deren Ausweich-Kanälen bei Youtube ist bei Vorträgen und Interviews des Prof. Kirstein (oftmals) nicht erkennbar, wann (Tages-Datum?) der Vortrag bzw. das Interview mit Prof. Kirstein gehalten bzw. geführt worden ist. Das Hochlade-Datum bei Youtube kann als Nachweis dafür kein seriöser Massstab sein. Ich halte das Vortragsdatum deshalb für wichtig, damit auch nach Jahren der Vortrag noch in einen korrekten zeitlichen Zusammenhang eingeordnet werden kann. Insbesondere, wenn Prof. Kirstein in seinen Vorträgen die „Mainstream“-Medien kritisiert (Kritikpunkt 2), sollte Prof. Kirstein für sich selbst den gehobenen Anspruch reklamieren, besser als die vermeintliche „Lükkenpresse“ zu sein. Eigentlich sollte jeder Betrachter eines solchen Vortragsvideo erwarten können, dass gleich zu Beginn des Videos eine Information erfolgt, um was für eine Vortrags-Aufzeichnung mit Ort und Datum es sich denn handelt. Aber zu Beginn des Videos erscheint in den ersten Sekunden zu den Ausführungen von Prof. Kirstein nur folgendes Intro-Bild:
Mit der Kritik konfrontiert antwortete Prof. Kirstein daraufhin, dass ja im Video bei Minute 4:33 Ort und Datum zusehen sein würde:

Screenshot Minute 4:33

Ja, toll. Fragen Sie sich selbst mal, wenn Sie sich das Video mit dem gleichzeitigen mündlichen Vortrag von Prof. Kirstein anhören, wo es in diesem Ausschnitt um den amüsanten Vergleich „Heilige Kuh Klimawandel“ geht, ob Ihnen dann – bei der ersten Sichtung des Videos – am oberen Bildrand der PP-Folie die Informationen zu Ort und Datum des Vortrags aufgefallen wären?! Zugegeben, mir nämlich auch nicht. Aber kein Witz: Mit dieser 20-Sekunden Einblendung am oberen Bildrand seine PP-Folie bei Minute 4:33 bis 4:53 seines 5373 Sekunden (89 Minuten und 33 Sekunden) dauernden Vortragsvideos argumentierte dann Prof. Kirstein auf meine Kritik, es sei ja Ort und Datum des Vortrags angegeben worden. Halten Sie, lieber Leser, diese Argumentation von Prof. Kirstein bitte im Hinterkopf, wenn später noch bei anderen Kritikpunkten der Vorwurf „Klugscheißer“ von Prof. Kirstein vorgebracht wird. Im Ursprung hatte ich meine Kritik auch so formuliert, dass Prof. Kirstein bitte das Team von NuoViso.TV informieren möge, dass man bei solchen Vortragsvideos bitte in Zukunft auch mindestens in der Infobox zum Youtube-Video die Informationen über Ort und Datum des Vortrags eintragen möge. Aber auf meinen Verbesserungsvorschlag an die Adresse von NuoViso.TV ging Prof. Kirstein in seiner Antwort gar nicht ein. Denn auch NuoViso.TV war es, die aus nicht nachvollziehbaren (wohl technischen) Gründen den oberen Rand aus der PP-Folie aus dem Introbild in den ersten Sekunden des Videos weggeschnitten hatte. Warum? Keine Ahnung!! Die folgenden Info-Daten zu seinem Vortrag hatte mir dann Prof. Kirstein per Mail am 21.08.2017 mitgeteilt:

Kritik 2 (oder: zurück zur Kritikliste)
Unvollständige und womöglich ungerechtfertigte Medienkritik des Prof. Kirstein !!

Im Video ab Minute 1:07 kritisiert Prof. Kirstein bestimmte Medien, insbesondere die Leipziger Volkszeitung (LVZ), sie hätte seine ursprüngliche Textvorgabe zur Ankündigung seines Vortrags verkürzt und damit verfälscht:

Screenshot Minute 1:36

Prof. Kirstein kritisiert konkret, dass aus seinem Satzfragment „von bestimmten Teilen der Wissenschaft“ von der LVZ nur noch „Wissenschaftler“ gemacht worden sei, und die LVZ deshalb fälschlich suggerieren würde, Prof. Kirstein hätte mit seiner Kritik ALLE Wissenschaftler gemeint. Auch kritisiert Prof. Kirstein, dass das Wort „weltweit“ einfach hinzugefügt worden ist, obwohl Prof. Kirstein dieses Wort in seiner Textvorgabe nicht geschrieben hatte.

Aber bei seiner Medienkritik in seinem Vortrag lässt Prof. Kirstein eine wichtige Information weg, wobei die folgende wichtige Frage – vor aller Kritik an der LVZ – ersteinmal von Prof. Kirstein zu klären gewesen wäre, nämlich:

Welchen textlichen Inhalt hatte die Pressemitteilung, die der „Verein Erdgeschichte“ an die LVZ eingereicht hatte?

Denn wie aus dem Vortragsvideo eindeutig zu entnehmen ist, hat Prof. Kirstein seine Textvorgabe nicht selbst bei der LVZ eingereicht, sonst hätte er das wohl in seinem Vortrag gesagt. Sondern der „Verein Erdgeschichte“ hat einen Pressetext bei der LVZ eingereicht.

Es ist nämlich gut möglich und nicht ausgeschlossen, dass der „Verein Erdgeschichte“ die ursprüngliche Textvorgabe des Prof. Kirstein bereits verkürzt/verändert an die LVZ eingereicht hatte. Bevor also die textliche Vorgabe des „Vereins Erdgeschichte“ an die LVZ nicht bekannt ist, kann und darf Prof. Kirstein die LVZ nicht kritisieren. Wenn Sie sich die Medienkritik von Prof. Kirstein in dem Vortragsvideo anschauen, werden Sie feststellen, dass diese wichtige Information von Prof. Kirstein nicht aufgeklärt wird. Das oben-beschriebene selbstherrliche Verhalten von Prof. Kirstein in Bezug auf Kritik zu seinem Vortragsvideo hat eine Aufklärung dieser wichtigen Frage vorzeitig verhindert.


Am 07.10.2017, 06Uhr 15 eingefügte Ergänzung:
Ich habe am 07.10.2017 durch Google-Suche die folgende Ankündigung bezüglich des Vortrags von Prof. Kirstein gefunden:Diese auf den Webseiten des „Vereins für Erdgeschichte“ hinterlegte, aber nirgends erkennbar-verlinkte .pdf-Datei besitzt in den „Eigenschaften“ ein Datum vom „14.06.2017“.  Auch vom Wortlaut her würde diese Vortrags-Einladung die Kritik von Prof. Kirstein an der LVZ als berechtigt bestätigen, wenn man davon ausgeht, dass die LVZ diese wortwörtliche Vortragseinladung ebenfalls erhalten hat. Merkwürdig nur, dass der Kirstein-Vortrag unter „Termine“ vom „Verein-Erdgeschichte“ bis heute offensichtlich nicht angekündigt wurde:
ENDE der am 07.10.2017, 06Uhr 15 eingefügten Ergänzung


Und Prof. Kirstein blendet dann auch noch bei Minute 2:15 ein beachtenswertes Zitat in seinem Vortrag ein:

Screenshot Minute 2:15: „Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mässig entstellt.“

Halten Sie, lieber Leser, auch dieses von Prof. Kirstein verwendete historische Zitat aus dem 18. Jahrhundert im Hinterkopf, wenn ich die nächsten Kritikpunkte am Vortrag von Prof. Kirstein erwähne.

Kritik 3 (oder: zurück zur Kritikliste)
„CO2-Emissionen“ und „CO2-Konzentration“ ist ein sehr wichtiger Unterschied !!

Diese Kritik 3, die – als erstes – Michael Limburg (EIKE) aufgefallen ist, betrifft den Kirstein-Vortrag von Minute 14:02 bis Minute 19:32, wo Prof. Kirstein u.a. die folgenden zwei Folien zeigt:

und hier:
Sie erkennen in beiden PP-Folien, dass Prof. Kirstein die vermeintliche Höhe der CO2Emissionen (in GT pro Jahr) erwähnt und er leitet dann daraus auch eine vermeintliche erhöhte CO2Konzentration (in ppm) ab, obwohl – und das hätte Prof. Kirstein wissen müssen – von CO2-Emissionen in Wahrheit nicht zwingend auf eine globale CO2Konzentration zu schliessen ist.

Denn wussten Sie?

Eine CO2Konzentration in der Atmosphäre kann sinken, auch wenn die CO2Emissionen steigen. Bereits im September 2015 hatten wir in einem Video darüber informiert und aus diesem aktuellen Anlass den Ausschnitt – visuell optimiert – als eigenständiges Video (Länge: ca. 7min) nun erneut veröffentlicht:

Sie erfahren in dem obigen Video, wie es logisch und mathematisch zusammenhängt, warum steigende CO2-Emissionen nicht zwingend auch eine erhöhte CO2-Konzentration in der Atmosphäre bewirken.

Auf die Kritik angesprochen meinte Prof. Kirstein wörtlich allen Ernstes (Fettmarkierung durch Prof. Kirstein):

Mir ist klar – wie Sie schon sagen – dass beides nicht dasselbe ist. Mein Vortrag wendet sich an den Laien!! ohne besondere naturwissenschaftliche Vorkenntnisse. Die Anforderungen an die Zuhörer müssen daher nicht die wissenschaftlichen Definitionen exakt widerspiegeln. Es reicht meiner Meinung nach völlig aus für den Zuschauer zu wissen, dass steigende anthropogene CO2-Emissionen zu steigenden CO2-Konzentrationen führen (in erster Näherung, wie man in der Mathematik sagen würde). Genaueres mag für einen Vortrag vor Fachleuten relevant sein. Man muss nicht alles exakte Wissen in vereinfachende und anschauliche Darstellungen packen. Wenn man versucht die Kirche im Dorf zu lassen, ist der Vergleich hinreichend genau.

Nicht nur, dass Prof. Kirstein nun die Verantwortung auf sein vermeintlich „dummes“ Publikum abwälzt, zusätzlich ist auch dieser Satz von Prof. Kirstein definitiv FALSCH:

Es reicht meiner Meinung nach völlig aus für den Zuschauer zu wissen, dass steigende anthropogene CO2-Emissionen zu steigenden CO2-Konzentrationen führe […]

Und der begriffliche und sachliche Unterschied zwischen „Emission“ und „Konzentration“ kann auch mit einer „ersten Näherung“ (wie Prof. Kirstein schreibt) argumentativ nicht „hin gebogen“ werden.

Denn: Die Verwendung des Begriffs „CO2-Konzentration“ schliesst auch zwingend die Betrachtung der anderen Gase in der Atmosphäre mit ein, die nur gemeinsam und vollständig ein 100%-Bild der Atmosphäre ergeben, wobei sinnvollerweise auch Absolutwerte zusätzlich berücksichtigt und angegeben werden müssen. „CO2-Konzentration“ ist nur ein relativer Wert, deshalb ist es notwendig, dass auch der absolute Bezugswert mit angegeben wird, auf den sich die CO2-Konzentration bezieht.

Da der Vortrag von Prof. Kirstein ja erkennbar auf Video aufgezeichnet worden ist und nun auch einem erweiterten Publikum bei YOUTUBE zur Kenntnis gestellt worden ist, konnte Prof. Kirstein von Anfang an nicht davon ausgehen, dass immer nur „Laien“ seinen „Heilige-Kuh“-Vortrag schauen werden. Die Qualität des eigenen Vortrags von der Qualität, d.h. vom Wissen der Zuschauer abhängig zu machen, ist für mich nur „schwer-verdauliche Kost“. Anständig ist stattdessen folgende Haltung: Egal, welchen Zuschauer ich bei meinem eigenen Vortrag vor mir sitzen habe, meine Behauptungen in meinem Vortrag müssen möglichst zu 100% korrekt und präzise sein. Aber diese wichtige Prämisse kennt offensichtlich Prof. Kirstein nicht. Stattdessen betitelt Prof. Kirstein Kritiker, die auf „Unschärfen“ in seinem Vortrag hinweisen, als „Klugscheißer“.

Denn das obige Klimamanifest-Video belegt logisch-mathematisch, dass steigende CO2-Emissionen eben nicht (zwingend) zu einer erhöhten CO2-Konzentration führen. Ohne eine Betrachtung auch der Absolutwerte der anderen Gase in der Atmosphäre ist eine korrekte Bewertung der CO2-Konzentration objektiv nicht möglich.

Prof. Kirstein ist mit seiner oberflächlichen (höflich) Argumentation leider auch nicht besser als ein Stefan Rahmstorf, der in seinem aktuellen Blogtext vom 29.07.2017 sogar von „Bauernfängerei“ spricht, die die angeblichen „CO2-Kritiker“ praktizieren würden.
In Wahrheit ist Rahmstorf selbst der „Bauernfänger“, weil Rahmstorf in seinem Blog auch nicht über den Unterschied/Zusammenhang zwischen „CO2-Emissionen“ und „CO2-Konzentration“ aufklärt. Und ganz „unterirdisch“ von diesem „Klimawandel-Demagogen“: Rahmstorf vergleicht „CO2“ mit „Zyankali“. Heftig.

Auch ein Karsten Schwanke vermeidet in einem speziellen Web-Video vom 31.03.2017 ebenfalls eine Erklärung über den wichtigen CO2-Zusammenhang:Und „CO2-Gehalt“ ist eben nicht das Gleiche wie „CO2-Konzentration“, Herr Schwanke. Es kann nämlich sein, dass der (absolute) CO2-Gehalt in der Atmosphäre gar nicht gestiegen ist, sondern, dass sich nur wegen der Veränderung der Anteile der anderen Gase in der Atmosphäre (warum auch immer), die CO2-Konzentration in der Atmosphäre verändert hat. Nicht das erste Mal täuscht bekanntlich Karsten Schwanke in solcher Art und Weise über den angeblich mensch-gemachten Klimawandel.

Ob ein Prof. Kirstein, ein Stefan Rahmstorf und ein Karsten Schwanke diese wissenschaftlich-mathematische Logik zwischen CO2-Emission und CO2-Konzentration wohl jemals verstehen werden?

Update vom 05.10.2017, 17Uhr00 (oder: zurück zur Kritikliste)
Als Replik zu meinem kritschen, sachlich-formulierten Blogtext gingen der folgenden, sachbezogenen Diskussion zu Kritikpunkt 3 „verbale Entgleisungen“ von Prof. Kirstein voraus, die Prof. Kirstein über „Dritte“ über mich verlautbaren liess und die ich nicht wiederholen und nicht kommentieren werde, nur soviel als wörtliches, angeblich abschliessendes Zitat vom 01.10.2017, 23Uhr45 von Prof. Kirstein:

Den weiteren Kontakt mit Ihnen und Hoffmann habe ich jetzt unterbunden.

Werner Kirstein

Um so überraschter war ich, als mir 02.10.2017, 17Uhr12 Prof. Kirstein entgegen seiner obigen Behauptung folgendes Mail schickte:

Es bleibt dabei:
Steigende CO2-Emissionen führen zu steigenden CO2-Konzentrationen!

(siehe Anlage, falls Sie logisch denken können…)

Die erwähnte „Anlage“ war ein „Gedankenexperiment“ von Prof. Kirstein, was ich zur Vollständigkeit als .pdf-Datei ebenfalls verlinkt habe, damit jeder objektiv und vollständig mitverfolgen kann, wie Prof. Kirstein argumentiert. Ich antwortete ihm am 02.102017, 18Uhr26 per Mail, wie folgt:

Sehr geehrter Herr Prof. Kirstein,
nochmals: schauen Sie „mein Erklär-Video“: https://youtu.be/7hjCEpnm2dI (Länge: nur 7 Minuten)
Dadurch wird deutlich, bei allem Respekt: Sie denken Ihr „Gedankenexperiment“ weiterhin zu kurz…

Hochachtungsvoll
R.H.

Am 03.10.2017, 23Uhr30 schickte mir Prof. Kirstein folgendes Mail:

Hallo Herr Hoffmann,
Ihr Erklär-Video ist leider völlig falsch bzw. hier absolut daneben. Es geht von falschen Annahmen aus.
Es liefert nur eine selbst konstruierte und der Wirklichkeit nicht entsprechende Schein-Erklärung.
Sie haben die CO2-Bilanz nicht verstanden (als Bilanz-Buchhalter!).
Stickstoff oder andere Gase spielen beim CO2-Anstieg hier in der Mauna- Loa-Kurve (!!!!) keine Rolle. Das CO2 steigt auch ohne Berücksichtigung aller anderen Gase immer nur weiter an und weiter an ……unbeeinflusst von allen anderen Gasen.
Aus dem „Plexiglasbehälter“ im Modell verschwindet nichts.
Aus der Atmosphäre auch nicht, und wenn, dann steigt CO2 trotzdem kontinuierlich an, wie die Kurve ja sehr deutlich zeigt !! Es geht in meinem Vortrag alleine um diesen CO2-Anstieg, nur um c = f(m), das geschieht völlig unabhängig von allen anderen Gasen. Das versteht jeder Laie, Sie offenbar nicht.
Außerdem ist kein entsprechend großer Stickstoff-Schwund bekannt.

W.K.

Ich antwortete am 04.10.2017, 06Uhr27:

Sehr geehrter Herr Prof. Kirstein,
DANKE herzlich für Ihre Bereitschaft sachlich und konstruktiv mit mir Argumente auszutauschen.
Es wäre mir neu, wenn „CO2-Konzentration“ und „ppm“ mittlerweile eine andere Definition erhalten hätten als im Video von mir erklärt. An Ihren folgenden Sätzen wird deutlich, dass Sie nicht präzise formulieren. Ich weise erneut darauf hin, dass es bei meiner Kritik an Ihrem „Heilige Kuh“-Vortrag um die Unterschied und Zusammenhang zwischen „CO2-Konzentration“ und „CO2-Emissionen“ geht.

Wenn Sie sagen:

Stickstoff oder andere Gase spielen beim CO2-Anstieg hier in der Mauna-
Loa-Kurve (!!!!) keine Rolle.

frage ich Sie:
Welcher „Anstieg“ spielt denn angeblich keine Rolle:
der Anstieg der CO2-Emissionen, oder den Anstieg der CO2-Konzentration??????

Wenn Sie weiter sagen:

Das CO2 steigt auch ohne Berücksichtigung
aller anderen Gase immer nur weiter an und weiter an ……
unbeeinflusst von allen anderen Gasen.

frage ich Sie weiter:
Was vom CO2 steigt denn weiter an:
der Anstieg der CO2-Emissionen, oder der Anstieg der CO2-Konzentration??????

Sie haben in Ihrer heutigen Antwort die entscheidenden beiden Begriffe „Emissionen“ und „Konzentration“ einfach weggelassen.
Ich habe im Video versucht klarzumachen, dass der Begriff und die Definition von „CO2-Konzentration
zusammen mit der Einheit „ppm“ eben aus mathematischen Gründen auch von der Veränderung der anderen Gasen ebenfalls beeinflusst wird. Denn „ppm“ bedeutet das gleiche wie Prozent, nur eben mit der Gesamtheit 1.000.000.

In Ihrem „Gedankenexperiment„, was Sie als .pdf-Datei geschickt hatten, schreiben Sie:

Gedankenexperiment:
I
n einer großen Plexiglasbox (≙ Atmosphäre) befinden sich 1.000.000 kleine weiße Kügelchen (≙ Luft), gleichzeitig sind darin auch 400 kleine rote Kügelchen (≙ CO2).
D
ie Konzentration c der roten Kügelchen beträgt dann 400 ppm oder 0,04%.
Gibt man nun von außen 10 rote Kügelchen dazu, beträgt der Massenzuwachs m jetzt 10/400 d.h. 2,5%.

In Ihrem Gedankenexperiment machen Sie einen entscheidenen Definitionsfehler, denn richtig muss es heissen:

…beträgt der Massenzuwachs m jetzt 10/400 d.h. 10 ppm-Punkte.


Sie werden womöglich fragen: Warum ppm-Punkte und eben nicht %?

Denn es geht nicht nur um den „Massenzuwachs des CO2“, sondern um die „CO2-Konzentration„, d.h. um den Anteil des CO2 an der Gesamt-Atmophäre.
Bevor Sie in Ihrem Gedankenexperiment „Prozent“ korrekt ermitteln können, müssen Sie erstmal „Ihre“ Gesamtatmosphäre wieder „geraderücken“.
Denn Sie haben ja in Ihrem Gedankenexperiment die Atmosphären-Konzentration von 1.000.000 -Atmosphärenteilchen auf 1.000.010-Atmosphärenteilchen erhöht.
Damit die Einheit „ppm“ (=1.000.000) wieder passt, müssen erstmal die anderen Gase ebenfalls in Summe um 10 ppm-Punkte vermindern, andernfalls
haben Sie die Einheit „ppm“ verfälscht, weil „ppm“ bei Ihnen dann nicht mehr „1 Mio“ bedeutet, sondern „1 Mio. plus 10

Ihr Fehler ist: Sie haben Ihren obigen „Massenzuwachs“ von „2,5%“ nur auf CO2 bezogen, aber eben nicht auf die gesamte Atmosphäre, d.h. auf „ppm“.
Bei der Bedeutung und Bewertung des „Massenzuwachs des CO2“ auf die Konzentration des CO2 an der Atmosphäre spielen aber auch die die anderen Gase eine Rolle.
Der „Massenzuwachs des CO2″ kann nicht ohne einen Massenabgang der anderen Gase vollzogen werden, wenn man eine korrekte CO2-Konzentration ermitteln will.

Ihr Fehler ist: Sie haben der AfD bei der Bundestagswahl einen Wahlerfolg von 12,6% zugeschrieben, aber SPD und CDU bei dem gleichen Wahl-Ergebnis in % wie 2013 belassen.
Richtig ist aber: Die AfD konnte keinen Wahlerfolg von 12,6% (vorher 4,7%), wohlgemerkt Prozent, d.h von 100, erzielen, ohne dass die anderen Parteien in Bezug auf ihre Prozentanteile abgegeben haben.
Denn die Gesamtheit ist dabei immer 100 !!, deshalb heisst es Prozent.

Und die CO2-Konzentration errechnet sich eben in ppm, d.h. 1.000.000. Ein Massenzuwachs des CO2 kann nicht ohne einen Massenabgang der anderen Gase vollzogen werden, wenn Sie eine korrekte, d.h. veränderte CO2-Konzentration ermitteln wollen, wo Sie 10 Teile CO2 hinzugefügt haben. Sie müssen parallel auch 10 Teile von den anderen Gasen abziehen.

Sie haben genauso falsch gerechnet, wie mich vor 20 Jahren im Jahr 1997 die Solarthermie-Abzocker mit der 60%-Solartäuschung betrogen haben.
Damals wurde auch vorgegaukelt, die „60% solarer Deckungsbetrag“ würden sich auf 100%-Gesamtheizbedarf beziehen. In Wahrheit hatten die Solarabzocker mit „60%-Deckungsbetrag“ nur den Trinkwasserwärmebedarf als 100%-Basis gesetzt, das aber nicht mitgeteilt.

Was bei den Solarabzockern der „60%-Deckungsbetrag“ gewesen ist, ist bei Ihnen, Herr Prof. Kirstein, der „CO2-Massenzuwachs“ von 2,5% !!
Sie haben einen Massenzuwachs nur auf das CO2 (400) bezogen, das war ihr Fehler, Sie hätten aber stattdessen einen CO2-Massenzuwachs in Beziehung zur gesamten Atmosphäre (= 1.000.000) ermitteln müssen und dann werden korrekt auch die anderen Gase berücksichtigt, denn die Definition von „ppm“ der Atmosphäre beinhaltet eben auch die anderen Gase.

Ich bitte Sie höflich:
Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie nun verstanden haben, wie man korrekt die CO2-Konzentration in ppm ermittelt.

Herzliche Grüsse
Rainer Hoffmann

Am 04.10.2017, 12Uhr03 antwortete Prof. Kirstein per Mail:

Hallo Herr Hoffmann,
ich komme Ihrer höflichen Bitte gerne nach und nehme mir Zeit für eine Antwort.
Sollten Sie aber künftig wieder mit Peanuts kommen – wie z.B. ich hätte in meinem Vortrag nicht bekannt gegeben wo und wann dieser stattfand – breche ich den Dialog mit Ihnen endgültig ab.
Geben Sie doch zu, Sie hatten genau das im Video einfach übersehen. Das kann doch passieren. Ist es so schwer, eine unkorrekte Aussage zu widerrufen?

Zunächst ich habe nie den Wahlerfolg der AfD von 2017 in Relation zu den Ergebnissen der CDU und SPD von 2013 gesetzt. Mir ist schon klar, worauf Sie mit dieser unterstellten Aussage abzielen.

„Danke“ für die Aufklärung, was 100% ist! Wäre ich nie drauf gekommen.

Wenn ich die jeweiligen „Löwenanteile“ an CO2-Einträgen beispielsweise aus den großen Ozeanen betrachte (s. Ergebnisse der Vostock-Untersuchungen) und mit dem viel kleineren Anteil des anthropogenen Eintrags heute vergleiche, dann ist durch die Ausgasung über einige 10.000 Jahre hinweg tatsächlich mehr CO2 hinzugekommen, das natürlich in Kaltzeiten langfristig wieder in Lösung ging. Und wenn ich das jetzt wieder auf 100% beziehe hat sich an der Aussage y = f(x) oder c = f(m)
nichts geändert, egal ob die Funktion eine lineare oder nicht lineare Beziehung darstellt. (Worauf übrigens Herr Limburg abzielt). Sie haben in Ihrem „Erklär-Video“ an wesentlichen Stellen immer den Konjunktiv benutzt. Das zeigt mir, dass Sie nicht wissen (also nur vermuten), wie die Konzentration zunehmen kann bei gleichzeitig weniger Masseneintrag.

„Schwamm drüber“. Ich finde wir sollten diese theoretischen Spitzfindigkeiten beenden. Das erinnert mich an Betrachtungen im Physik-Studium: In der Theoretischen Physik wurden nämlich Effekte meist mit aufwendiger höherer Mathematik „durchgerechnet“, die oft von sehr geringer praktischer Relevanz waren (s. Kramm) oder die sogar nirgends in der Natur vorkommen. Während in der Experimentalphysik sehr kleine Effekte gegen sehr große einfach vernachlässigt werden. Ich meine damit den ca. 50-mal kleineren anthropogenen CO2-Eintrag im Vergleich zum dem sehr großen natürlichen Eintrag. Auch Frau Thiele und Herr Limburg stellen den winzigen anthropogenen Anteil in den Vordergrund ihrer Überlegungen.
Was Kramm sagt, ist für mich nicht der Weisheit letzter Schluss.

Ich finde wir sollten unsere Kraft an einer anderen Stelle einsetzen: Wie man nämlich den Unsinn aus der Welt schafft, man könne mit x Tonnen weniger anthropogenem CO2- Eintrag, einen Temperaturanstieg unter 2°C „drücken“. Diese nicht beweisbare Aussage ist doch das Grundproblem bei der öffentlichen CO2-Diskussion bzw. bei der Verdummung der Menschen.

MfG
W.K.

Ich antwortete Prof. Kirstein am 04.10.2017, 19Uhr wie folgt:

Sehr geehrter Herr Prof. Kirstein,
ich finde es erschreckend, wie wenig Verständnis Sie von einfachster Prozentrechnung (in diesem Fall: ppm) besitzen. Diese mathematische Logik der Prozentrechnung hat auch nix mit „theoretischer Physik“ und auch nix mit lineraren oder exponentiellen f(x)-Gleichungen zu tun. Mit diesen „Ablenkungen“ scheinen Sie nur ihr Nicht-Verständnis und Ihr Nicht-Wissen über die Logik der Prozentrechnung verschleiern zu wollen, das würden Ihnen aber nur Dummheit (kein Vorsatz) unterstellen. Aber dazu später mehr.

Wenn Sie mir ironisch mitteilen:

„Danke“ für die Aufklärung, was 100% ist! Wäre ich nie drauf gekommen.

haben Sie offentlich trotzdem nicht verstanden, dass es wichtig ist, zu definieren, wie die absolute Basis der 100% bzw. der 1.000.000 ppm aussieht.

Sie, Herr Prof. Kirstein, haben einfach die 100%-Basis dahingehend verändert, indem Sie die 100%-Basis nur auf CO2 bezogen haben, anstatt sie korrekt auf 1.000.000ppm der Atomosphäre zu beziehen.

Sie wissen offenkundig trotzdem nicht, was in der Bezugsgrösse Atmosphäre die „100%“ sind, ansonsten hätten Sie in Ihrem Gedankenexperiment“ nicht diese logisch-fehlerhafte Prozentrechnung formuliert:

Gibt man nun von außen 10 rote Kügelchen dazu, beträgt der Massenzuwachs m jetzt 10/400 d.h. 2,5%.
Damit ändert sich die Konzentration c auf 410 ppm oder 0,041%, die Konzentration c hat also um 1/1000 = 0,001% zugenommen.

Denn zweimal haben Sie den Begriff „Konzentration“ mit dem falschen Basisbezugspunkt verwendet.
Auch wenn Ihre Berechnung zwar mathematisch richtig ist, ist das Ergebnis an der Bezugsbasis Atmosphäre logisch „vorbeigerechnet“, weil Sie bei Ihrer Prozentrechnung die Basis falsch gewählt haben. Sie hätten als Bezugs-Basis die Atmosphäre mit 1.000.000 ppm verwenden müssen.
Aber Sie haben ein regelrechtes Kauderwelsch mit Ihrer Rechnerei fabriziert.
Eigentlich hätte ihr obiger Satz aus Ihrem Gedankenexperiment so lauten müssen:

Gibt man nun von außen 10 rote Kügelchen dazu, beträgt der Massenzuwachs m jetzt 10/1.000.010 d.h. 10ppm-Punkte.

Da nicht bekannt ist bzw. Sie in Ihrem Gedankenexperiment nicht angegeben haben, wie hoch bei der Konzentration der Atmosphäre die Absolut-Anteile der anderen Gase sind, können Sie eine Konzentration des
CO2 an der Gesamtatmosphäre garnicht ermitteln.

Eigentlich peinlich für einen Professor.

Ich glaube ganz einfach nicht, Herr Prof. Kirstein, dass Sie wirklich so dumm sind, und diese Prozentrechnung nicht verstehen, denn Sie hantieren doch auch mit Immobilien-Fonds (wie Sie selbst erzählt haben) und Sie werden bei dem Thema wissen, wie Sie mit Prozenten korrekt rechnen müssen, damit Sie die besten Renditen in solchen Fonds erzielen. Deshalb kann mich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie mit Vorsatz so einen Prozent-Blödsinn erzählen, um Ihre Zuhörer bzw. Leser zu täuschen und vom eigentlichen Thema ablenken.

Für mich war Ihr heutiger Versuch einer konstruktiven Diskussion rund um meinen Kritikpunkt 3 „CO2-Konzentration“ vs „CO2-Emissionen“ sehr erhellend.
Ich weiss jetzt, was ich von Ihnen zu halten habe und komme deshalb auch im nachhinein zu der festen Überzeugung, dass mein kritischer Blogtext über „Unschärfen“ in einem Ihrer Video-Vorträge längst überfällig gewesen ist.

Für mich sind Sie unter „False-Flag“ unterwegs….ernüchternd.

Einen schönen guten Abend
wünscht Ihnen ein immer noch kerngesunder
Rainer Hoffmann

Daraufhin schickte Prof. Kirstein am 05.10.2017, 10Uhr14 folgende Mail, ohne Betreffeintrag, und ohne weiteren Text, mit der er wohl versuchte, den Eindruck zu erwecken, meine obige Mail sei von ihm ungelesen gelöscht worden:

+++ sorry your message was not received +++

Prof. Kirstein fehlt nicht nur das Verständnis und das Wissen in Prozentrechnung. Auch bei Mails aus dem Internet scheint ihm noch viel Wissen und Verständnis zu fehlen.

Michael Limburg (EIKE), der in diesem Dialog in CC eingebunden war, kommentierte die folgende, oben bereits erwähnte Behauptung von Prof. Kirstein …

Ich finde wir sollten unsere Kraft an einer anderen Stelle einsetzen: Wie man nämlichden Unsinn aus der Welt schafft, man könne mit x Tonnen weniger anthropogenem CO2-Eintrag, einen Temperaturanstieg unter 2°C „drücken“. Diese nicht beweisbare Aussage ist doch das Grundproblem bei der öffentlichen CO2-Diskussion bzw. bei der Verdummung der Menschen.
am 04.10.2017, 12Uhr14 per Mail wie folgt:
Das ist das Entscheidende! Volle Unterstützung lieber Herr Kirstein, lieber Rainer.
beste Grüße/best regards
Michael Limburg
Ich antwortete Michael Limburg per Mail am 04.10.2017, 12Uhr27:
Nee, Michael, anders wird ein Schuh draus:
Wenn man den Treibhauseffekt als solchen und den darin verbundenen CO2-Ausstoss als GANZES als wissenschaftlichen Schwindel entlarvt, ist auch ein angeblich „anthropogener CO2-Eintragobsolete !!
 
Gruss
R.
 
***

Kritik 4 (oder: zurück zur Kritikliste)
Die DPG und die Klimakatastrophe 1986

Von Minute 22:13 bis Minute 24:21 zeigt Prof. Kirstein eine PP-Folie mit einer Grafik, die er im Laufe dieses 127-sekündigen Vortragsausschnitts sukzessive mit zusätzlichen Informationen ergänzt hat:
Meine erste Kritik an dieser Grafik bezieht sich auf diesen Teil-Ausschnitt im Video mit dieser Behauptung:


Das ist unpräzise, denn die verrmeintliche Erfindung der „Klimakatastrophe“ fand bereits im Dezember 1985 statt, als der Arbeitskreis Energie (AKE) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) eine bis heute einschlägige und „richtungsweisende“ Pressemitteilung verfasst hatte, die da hiess: „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ und die uns die DPG im August 2014 auf Anfrage als Printausdruck1 zur Verfügung gestellt hatte. Auf einer Pressekonferenz am 22.01.1986 in Bonn wies der DPG-Arbeitskreis Energie (AKE) erneut auf die (angeblich) drohende globale Klimakatastrophe als (angebliche) Folge der weltweit rapide steigenden Emission von Kohlendioxid und weiteren Spurengasen hin. Sogar 2 Tage vor dieser Pressekonferenz am 22.01.1986 in Bonn berichtete auch DER SPIEGEL in der Ausgabe 4/1986 (20.01.1986), Seite 167:

Warum erzähle ich Ihnen das alles?
Weil ich Ihnen damit deutlich machen will, dass dieser damals von Atomenergie-Lobbyisten (allen voran: Klaus Heinloth) durchsetzte „Arbeitskreis Energie“ (AKE) der DPG die angeblich „drohende Klimakatastrophe“ in den Medien bereits VOR der AKW-Katastrophe in Tschernobyl (April 1986) proklamiert hatte. Schlimmer noch: Das Konstrukt der angeblich „drohenden Klimakatastrophe“ wurde bereits Jahre vorher von Atomenergie-Lobbyisten lanciert. Einschlägig dazu auch der SPIEGEL-Artikel aus 21/1979 vom 21.05.1979 (!) auf der Seite 22 mit einem Interview mit dem damaligen Bundesforschungsminister Volker Hauff:
Sie erkennen an dem Satz von Volker Hauff im SPIEGEL-Interview des Jahres 1979:,

Ich halte bei der Kohle die Gefährdung, die längerfristig auf Grund der erhöhten Kohlendioxid-Emission entstehen kann, für so groß, daß sie vergleichbar ist mit riesigen Naturkatastrophen oder mit Krieg.

wo es um die künftige Nutzung der Atomenergie geht, wie Volker Hauff (SPD) bereits 1979 versucht hat, das angebliche CO2-Klimaproblem zu Gunsten der Atomenergie medial zu platzieren.

Sie erkennen daran, dass die angebliche „Klimakatastrophe“ nicht erst 1986 erfunden wurde, sondern bereits mindestens im Jahr 1979, und sogar bereits im Jahr 1978/1979 durch z.B. die „Ortssektion Rheinland der Kerntechnischen Gesellschaft“ (KTG), die unter Punkt 9 von „15 Fragen an jeden Christen, der über Kernenergie diskutiert“ in einem „Offenen Brief an sechs FDP-Abgeordnete“ folgendes behauptet hatte:
Sie sehen: Das alles erwähnt Prof. Kirstein in seinem „Heilige-Kuh“-Vortrag nicht, obwohl ihm die Rolle der Kernenergie-Lobby beim lancierten CO2-Klimaproblem nachweislich bekannt ist, was das folgende Interview aus März 2016 auf Youtube dokumentiert:

In diesem Interview erwähnt Prof. Kirstein zwar die Veranstaltung in Bonn im Jahr 1986, aber sagt auch nicht das genaue Datum, obwohl ihm die genauen Details bekannt sind, was Prof. Kirstein in seiner Mail-Antwort vom 21.08.2017 mit historisch korrekten Fakten auch deutlich kundtut (Fettmarkierung durch Prof. Kirstein):

Zum Begriff „Klimakatastrophe“ hatte ich – meines Wissens – Ihnen schon einmal gesagt, dass die DPG (genauer der Arbeitskreis Energie) in einer Pressekonferenz im Bonner Hotel Tulpenfeld am 22.01.1986 (!!) das Wort Klimakatastrophe bewusst und wirksam in Umlauf gebracht hat. Das ist aber immer noch vor Tschernobyl, Herr Hoffmann. Was Sie klargestellt wissen wollten, ist mit dem oben genannten, tatsächlichen Datum der Pressekonferenz nicht nötig. Dass die „Klimakatastrophe“ schon vorher auf Papieren hier und da auftauchte, weiß ich. Die heftigen Reaktionen (1986 und 1987) z.B. in den USA, kamen aber erst nach den Veröffentlichungen in den Medien, die bei der Pressekonferenz anwesend waren und den Begriff hier in Bonn aufgegriffen und spektakulär publiziert haben. Prof. Heinloth war der „Antreiber“ der Klimakatastrophe, um das damals problematische und heiß umkämpfte Image der Kerntechnik zu verbessern. Häfele (damals Vorstandsvorsitzender der KFA) hatte u.a. auch mich als Beobachter nach Bonn geschickt.

Meine Kritik betraf aber nur seinen „Heilige-Kuh“-Vortrag, wo er die historischen Fakten nicht korrekt und nicht präzise in diesem „Heilige-Kuh“-Vortrag erwähnt hatte, was ich ihm dann auch in meiner Mail-Antwort vom 22.08.2017 erneut zu verstehen gab:

Mein Feedback bezog sich nur auf Ihren aktuellen „Heilige-Kuh“-Vortrag und was dort nicht zu sehen war und was Sie dort nicht erwähnt haben und eben auch nicht auf DAS, was wir beide sehr genau wissen und was Sie auch schon mal in anderen (NUOVISO-) Interviews erwähnt haben. Aber eben NICHT bei Ihrem aktuellen „Heilige-Kuh“-Vortrag . In der Grafik im Vortrag (Min 22:13) wird das Datum „22.01.1986“ nicht erwähnt. Sie selbst erwähnen in Ihrem Vortrag das Datum „22.01.1986“ zur Klarstellung auch nicht.

Denn die DPG im Jahr 1986 als Erfinder der „Klimakatastrophe“ auszuweisen, kann die fälschliche Suggestion erzeugen, die „Klimakatastrophe“ sei erst durch das Atomunfall von Tschernobyl „erfunden“ wurden. Das ist aber falsch. Historisch korrekt ist stattdessen, dass die CO2-Klimaproblematik bereits Jahre früher – also vor 1986 – von der Atomenergie-Lobby lanciert worden ist. Sie sehen anhand des ganz aktuellen „Nuclear Reports“ aus September 2017, dass die Atomenergie-Lobby bereits im Jahr 1979 – nach dem Atomunfall in Harrisburg bei „Three Mile Island“ – das Klimathema lanciert hatte:
Ins deutsche übersetzt:

Die „Three Mile Island“-Kernschmelze [in Harrisburg], im Jahr 1979, beendete die Euphorie, aber der Traum ging weiter und es geht immer noch ohne Rücksicht auf gegensätzliche Tatsachen.

Die Gegner der Kernenergie haben eine ähnliche Missachtung der veränderten Tatsachen gezeigt. Sie ignorierten weitgehend die Tatsache, dass viele gut gemeinte Menschen [gemeint sind wohl: Umweltschützer] die lokale Luftverschmutzung und den Klimawandel als größere Gefahr angesehen haben, als die Nuklearenergie. In jenen Jahren, in denen ein Atomkraftwerk geschlossen wurde, bedeutete das erhöhte Emissionen lokaler Schadstoffe und Treibhausgase.

Übrigens auch der Club-of-Rome war im Jahr 1972 von solchen Atomenergie-Lobbyisten durchsetzt, als angeblich „Die Grenzen des Wachstums“ proklamiert worden sind:
Und nur einen Tag bevor damals am 02.02.2007 der 4. IPCC-Weltklimabericht  veröffentlicht worden war, brachte damals der Leiter der Klimarechenzentraums in Hamburg, Jochem Marotzke, so ganz nebenbei am 01.02.2007 in einem Interview auf TAGESSCHAU.DE mal wieder die Klimaschutz-Option „Kernenergie“ in die öffentliche Diskussion ein. Zufall?

Und hören Sie auch kurz Franz Radermacher, ein aktuelles Mitglied des CLUB OF ROME, wie er bei seinem Vortrag am 30.09.2016 seinen Zuhörern bewusst machte, dass man auch mit der Kernenergie das Klima retten könnte:

Aber ich will diesen Kritikpunkt nun nicht noch weiter breittreten. 1986 kam die „Klimakatastrophe“ medial an die Öffentlichkeit – das ist richtig – aber die angeblichen „Grundlagen“ wurden von Lobbyisten, die die Atomenergie befürworteten, bereits Jahre vorher politisch und medial lanciert. Das hatte Prof. Kirstein in seinem aktuellen „Heilige-Kuh“-Vortrag eben nicht erwähnt.

Prof. Kirstein kommentierte/bewertete per Mail am 22.09.2017 meine Blogtext- Kritik  wie folgt:



Ich gehe nicht auf Ihre 10 Kritikpunkte ein. Stellvertretend aber ein Beispiel Ihrer halbherzigen Kritik: Ich habe niemals in meinem Vortrag die Katastrophe von Tschernobyl erwähnt. Sie werden es nicht glauben, ich weiß, dass der Januar vor dem April kommt und war damals als Beobachter im Hotel Tulpenfeld dabei. Habe auch bemerkt !!! dass der Unfall von Tschernobyl drei Monate später passierte, Sie Witzbold.

Die problematische Akzeptanz der Kerntechnik war bereits in den 1970er Jahren ein heiß umkämpftes Thema, darauf zielte meine Aussage ab oder haben Sie einen Bezug zu Tschernobyl in meinen Vortrag irgendwo gefunden??? Dann nennen Sie mir doch die genaue Stelle. Seit 1982 war ich in der Kernforschungsanlage Jülich. Saß sozusagen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der ersten Reihe beim Thema Kernenergie-Kontroverse. Auch das war bereits v o r Tschernobyl !!!

Für Sie hat offenbar die Kernenergie-Debatte erst mit Tschernobyl begonnen? Weit gefehlt, Herr Hoffmann ! Tschernobyl hatte dem Ganzen nur noch die Krone aufgesetzt. Bin gespannt, was uns jetzt noch in Belgien bevorsteht. Jod-Tabletten sind ja schon kostenlos in Aachen ausgegeben worden. Die Angst in der Bevölkerung dort ist riesig.

Wenn Prof. Kirstein mir allen Ernstes diese Frage stellt:

Für Sie hat offenbar die Kernenergie-Debatte erst mit Tschernobyl begonnen?

wird wohl sehr deutlich, dass Prof. Kirstein meinen Blogtext überhaupt nicht gelesen hat, denn ich erwähne und belege Volker Hauff im „SPIEGEL“ 1979 und den „CLUB OF-ROME“ 1972.

Und damit soll nun auch mit diesem Kritikpunkt 4 gut sein.


Kritik 5 (oder: zurück zur Kritikliste)
Kein Freund von „Klimaprognosen“? Ja, wirklich?

Sie sehen ebenfalls ab Minute 22:13 anhand des folgenden Screenshots,

dass Prof. Kirstein ebenfalls in der PP-Folie den Ausdruck „Klima-Prognose“ [von 1987 …] verwendet. Auch wenn Prof. Kirstein in seinem Vortrag ebenfalls erwähnt, dass er „kein Freund von Klimaprognosen ist“ und auch erwähnt, dass diese angeblichen „Prognosen“ eigentlich „Computer-Simulationen“ und „Modellrechnungen“ sind, erklärt Prof. Kirstein seinen Zuschauern in seinem Vortrag nicht die korrekten Begrifflichkeiten, obwohl es eigentlich sogar auch in Schulbüchern nachzulesen ist:Also: Klimamodelle liefern gar keine Prognosen! Das wissen auch die Klima(folgen)forscher, was sich auch durch zahlreiche O-Ton-Nachweise belegen lässt. Denn die Klima(folgen)forscher werden wissen, dass man das komplexe und chaotische Atmosphärensystem der Erde nicht allein auf Basis von Daten der Vergangenheit vorhersagen lässt. Es funktioniert ja noch nicht mal die Ziehung der Lottozahlen oder den kommenden deutschen Meister der Fussball-Bundesliga auf der Datenbasis der Bundesliga-Vergangenheit vorherzusagen. Eine Vorhersage/Prognose auf Daten der Vergangenheit ist bei einem chaotischen System definitiv nicht möglich. Ich gehe auch davon aus, dass Prof. Kirstein das sehr genau weiss, aber er scheint nicht zu wissen, wie der Begriff „Prognose“ definiert ist: Eine Prognose basiert zu 100% auf fixen, nicht-veränderbaren Daten aus der Vergangenheit, die dann linear in die Zukunft fortgeschrieben werden. Eine Prognose enthält also keine Zukunftsvariablen und keine zusätzlichen Annahmen über die Zukunft, im Gegensatz zu einer Projektion. Deshalb ist auch die „Sonntagsfrage“ über den Ausgang der Bundestagswahl KEINE Prognose, sondern eine Projektion, wie damals bei der Sonntagsfrage zur „Bremenwahl im 30. April 2015 in den „TAGESTHEMEN“, wo dem TV-Zuschauer deutlich zu verstehen gegeben wurde, dass dieser damalige „BremenTREND“ eben KEINE PROGNOSE darstellt:

und auch aktuell zur Bundestagswahl 2017 in den ARD „TAGESTHEMEN“ am 14.09.2017 um 22Uhr15 ein deutlicher Hinweis, dass das Ergebnis der „Sonntagsfrage“ eben KEINE PROGNOSE darstellt:

Rot-Markierungen durch KLIMAMANIFEST.CH

Und ein gutes #kurzerklärt-Video der TAGESSCHAU-Redaktion erklärt am 23.09.2017 – also unmittelbar vor der Bundestagswahl, wo es eigentlich schon für eine effektive Aufklärung zu spät ist – ebenfalls, dass die „Sonntagsfrage“ eben KEINE PROGNOSE (sondern per Definition eine PROJEKTION) ist:

und hier auch beim ZDF wird der korrekte Begriff „PROJEKTION“ (statt Prognose) verwendet:
Sie sehen, dass sogar die ZDF HEUTE+ Moderatorin Eva Maria Lemke den Unterschied zwischen „Projektion“ und „Prognose“ nun verstanden hat, denn zum Zeitpunkt der „Sonntagsfrage“ ist noch mindestens eine, nicht-fixe Variable vorhanden, denn die Wahllokale haben weder geöffnet gehabt, noch sind sie wieder geschlossen worden. Deshalb wird die erste (und einzige) Prognose (!) von ARD bzw. ZDF bei einer Landtags- und/oder Bundestagswahl erst 1 Sekunde nach 18Uhr erstellt, weil erst dann davon auszugehen ist, dass alle vorherigen Variablen fix sind und nicht mehr verändert werden können, weil u.a. die Wahllokale um Punkt 18Uhr geschlossen haben.

Und vergleichen Sie mal die obigen Werte der Projektion (!) des ZDF vom 20.07.2017 (!) über den damals angeblich „wahrscheinlichen“ Ausgang der Bundestagswahl mit dem vorläufigen amtl. Ergebnis der Bundestagswahl vom 24.09.2017 am 25.09.2017:


Dann verstehen Sie, was von Projektionen im Vergleich zu Prognosen zu halten ist, nämlich nix. Im Gegensatz zur Projektion vom 20.07.2017 war die 18-Uhr-Prognose des ZDF am 24.09.2017 im Vergleich zum Endergebnis dann relativ genau:

ZDF 18Uhr-Prognose zur BTW am 24.09.2017

Aber es kann auch eine definitive Prognose trotzdem beim Endergebnis vollends daneben liegen. Die Wahrscheinlichkeit aber, dass eine Projektion beim realen Endergebnis der Zukunft vollends daneben liegt, liegt bei einer Projektion bei weitem höher als bei einer Prognose.

Obwohl man bei der ARD eigentlich mittlerweile wissen müsste, dass die Klima(folgen)forscher mit ihren Szenarien/Projektionen keine Prognosen erstellen, behauptet die ARD „TAGESSCHAU“ trotzdem im Mai 2017 weiterhin FALSCH, der Meeresspiegelanstieg für das Jahr 2100 liesse sich angeblich „prognostizieren“:

Rot-Markierungen durch KLIMAMANIFEST.CH

Denn auch der Weltklimarat IPCC erstellt nachweislich KEINE „Prognosen“:

Wie oft sind die Worte „Projektion“, „Szenario“, „Prognose“ in den IPCC-Berichten (SPM) zu finden?

Denn auch der Weltklimarat IPCC weiss: ES KÖNNEN KEINE PROGNOSEN ÜBER DAS KLIMASYSTEM ERSTELLT WERDEN.

Warum?

Weil es sich um ein chaotisches Atmosphären-System handelt, was man nicht auf Basis historischer, fixer Daten vorhersagen kann. Das ist die ureigenste Eigenschaft eines chaotischen Systems. Auch die Ziehung der Lottozahlen, ein Billardspiel oder jedwede Fussball-Saison von Liga-Mannschaften sind chaotische Systeme, die definitiv nicht vorhersagbar sind.

Warum ärgert mich die Verwendung des Begriffs „Prognose“ so ausserordentlich?

Weil der Ausdruck „Prognose“ die Klima-Abschätzungen in ungerechtfertigter Weise wertschätzt und  positiv überbewertet und eine angebliche Vorhersagbarkeit und Prognose-Fähigkeit suggeriert, die in Wirklichkeit bei einem solchen chaotischen System definitiv nicht existiert.

Deshalb sollte Prof. Kirstein (und jeder andere auch) konsequent in Zukunft den Begriff „Schätzung“ oder „Abschätzung“ verwenden, wenn die „szenarienbedingten Projektionen“ (besser: Computerspiele mit Klimamodellen) der Klima(folgen)forscher gemeint sind und eben auch klar und deutlich erklären, warum „szenarienbedingte ProjektionenKEINE PROGNOSEN und KEINE VORHERSAGEN darstellen.

Kritik 6 (oder: zurück zur Kritikliste)
„Falsche“ Kritik an Mojib Latif

Prof. Kirstein kritisiert von Minute ab Minute 24:25 in seinem Vortrag den TV-bekannten Mojib Latif mit dieser PP-Folie:
Prof. Kirstein erwähnt – in mehreren Punkten unpräzise – eine angebliche Behauptung „im Spiegel“ von Mojib Latif, die – präzise – am 01.04.2000 bei „SPIEGEL ONLINE“ (!) veröffentlicht worden ist. Und wenn Sie, Herr Prof. Kirstein,

„im Spiegel“

in Ihrer PP-Folie ohne GROSSBUCHSTABEN und/oder OHNE „Hochkomma“ schreiben, dann bedeutet das, dass Mojib Latif diesen Satz „Winter mit starkem Frost…“ womöglich zu Hause im/vor seinem eigenen Flur- oder Badezimmer-Spiegel gesagt hat, was aber niemanden interessiert und zudem auch privat gewesen wäre. Aber Prof. Kirstein wird mich wegen dieser Kritik nun womöglich wieder als „Klugscheisser“ beschimpfen. Aber wenn diese SPIEGEL-„Unschärfe“ ja nur der einzige Kritikpunkt gewesen wäre, hätte ich den auch unbeachtet lassen können, aber es gibt noch mindestens einen weiteren Kritikpunkt.

Prof. Kirstein schreibt in seiner Folie korrekt:

„Das Klima kann man nicht schützen“.

Richtig!! Denn „Klima“ ist ein statistisches Mittel aus Wetterereignissen der letzten 30 Jahre. Ein solches „statistisches Mittel“ der letzten 30 Jahre kann man deshalb auch definitiv nicht schützen. Das wissen auch Prof. Kirstein und Mojib Latif. Die Kritik, der sich aber die Klima(folgen)forscher, wie Mojib Latif, zurecht häufig ausgesetzt sehen, ist deren Alarmismus, wenn wiedermal ein Extremwetterereignis – egal, welcher Art – als Aufhänger benutzt wird, um daran die Schuld am [angeblich menschgemachten] Klimawandel festmachen zu können. Obwohl Mojib Latif dann immer wieder in den Medien klarstellend sagt, dass so ein einzelnes Wetterereignis dem „Klimawandel“ nicht zugerechnet werden könne, so sei doch [angeblich] eine verstärkte Häufigkeit von diesen Extremwetterereignissen festzustellen, so Mojib Latif. Man kann davon ausgehen, dass solche (TV-)Auftritte von Mojib Latif bei der „nicht-informierten“ Öffentlichkeit ihre Wirkung nicht verfehlen werden und die Leser und TV-Zuschauer bei aktuell-tobenden Hurrikans, wie HARVEY, IRMA und MARIA mit dem Eindruck zurückgelassen werden: „JA, DAS MUSS DER KLIMAWANDEL SEIN„. Mojib Latif hat dann mit seinem mediale Propaganda-Auftritt sein Ziel erreicht.

Und was macht Prof. Kirstein?

Prof. Kirstein kristisiert Mojib Latif mit der gleichen Argumentation, die auch Mojib Latif anwendet: Prof. Kirstein versucht das Zitat von Mojib Latif vom 01.04.2000 bei SPIEGEL-ONLINE ebenfalls mit Einzelwetterereignissen zu widerlegen, nur andersrum, siehe Screenshot Minute 26:01:Diese Argumentation von Prof. Kirstein „perlt“ bei Mojib Latif lächend ab, weil Mojib Latif dann 1. damit argumentieren kann, dass seien ja auch nur einzelne Wetterereignisse, die rein garnix beweisen würden und 2. kann er diese winterlichen Extremwetterereignisse auch dem „Klimawandel“ in die Schuhe schieben. Mojib Latif freut sich doppelt und so-oder-so.

Und betrachte man das Zitat vom 01.04.2000 von Mojib Latif bei SPIEGEL-ONLINE nochmal genau, hat ja Mojib Latif nicht konkret gesagt, wann genau es keine Winter mehr in Deutschland geben wird. Er hatte ja damals keinen konkreten Zeitpunkt genannt, wann es keine Winter mehr in Deutschland geben wird. Und mit solchen Ausreden relativiert Mojib Latif heutzutage seine damalige SPIEGEL-ONLINE Behauptung aus April 2000, wenn er heutzutage darauf angesprochen wird.

Fazit: Die Kritik von Prof. Kirstein an Mojib Latif ist eine wirklungslose „Luftnummer“.

Stattdessen ist es wirklungsvoller und effektiver Mojib Latif zu 100% anhand seiner eigenen abstrusen Thesen und fabrizierten Widersprüche als Klimascharlatan zu entlarven, was wir in der Vergangenheit bereits mindestens dreimal intensiv mit aufwändigen Recherche-Videos gemacht haben:

Staffel 3, Folge 07 – Mojib Latif – der Klimascharlatan #uwp15 [Kapitel 4/6/7, Episode 4]

Staffel 3, Folge 07 – ADDON – Mojib Latif – der #Klimascharlatan schwindelt weiter #uwp15 [Kapitel 4/6/7, Episode 4-Addon]

Staffel 3, Folge 07 – ADDON2 – Mojib Latif – der #Klimascharlatan schwindelt immer weiter #uwp15 [Kapitel 4/6/7, Episode 4-Addon2]


Kritik 7 (oder: zurück zur Kritikliste)

„Weichgespülte“ Kritik an ARD-Meteorologen Karsten Schwanke

Prof. Kirstein kritisiert von Minute ab Minute 28:45 in seinem Vortrag zurecht den ARD-Meteorologen Karsten Schwanke, der am 01.12.2016 ein EXTRA-Video im Internet bei WETTER-IM-ERSTEN.DE veröffentlicht hatte, wo er das angeblich „wärmste Jahr 2016“ proklamierte:

Screenshot bei Minute 30:21

Die Kritik von Prof. Kirstein an Karsten Schwanke bezieht sich lediglich darauf, dass Karsten Schwanke nicht darüber informiert hätte, dass es ja in der mittelalterlichen Warmzeit – also ohne menschgemachten fossilen CO2-Ausstoss – sogar noch wärmere Phasen in der Erdgeschichte gegeben hätte:

Screenshot bei Minute 32:52

Prof. Kirstein übersieht bei seiner Kritik an Karsten Schwanke vollends, dass die von Schwanke am 01.12.2016 verwendete Grafik in drei fundamentalen Punkten falsch, fehlerhaft und irreführend gewesen ist:,was wir auch in Videos seit Dezember 2016 im Detail dokumentiert hatten. Ein Video, was Prof. Kirstein auch im Juli 2017 bekannt war:

Auf unsere Kritik in Bezug auf seine Kritik an Karsten Schwanke angesprochen meinte dann Prof. Kirstein:

Zu Karsten Schwanke: stimmt – ich habe seine dubiosen Temperaturkurven nicht genau analysiert. Die Blamage für ihn war auch so schon peinlich genug. Ausnahmsweise gilt der ARD Respekt, die meine heftige Kritik unverändert und ungekürzt ins Netz gestellt hat. Ich glaube das ZDF hätte nicht so reagiert – nach meiner Erfahrung.

Mit

Ausnahmsweise gilt der ARD Respekt, die meine heftige Kritik unverändert und ungekürzt ins Netz gestellt hat.

meint Prof. Kirstein seinen Kommentar vom „28.03.2017 um 22:06 Uhr“, den die ARD „Wetterredaktion“ unterhalb des kritisierten Schwanke-Videos vom 01.12.2016 im Internet als Kommentar freigeschaltet hatte:Aber wenn Sie in den Kommentaren zum Video weiter runterscrollen finden Sie zweimal unseren Kommentar, wo wir auf die Fehler und Täuschungen in Schwankes Video hinweisen. Also Prof. Kirstein dürften diese mindestens drei Fehler im Video von Karsten Schwanke bekannt sein, aber Prof. Kirstein informierte seine Zuhörer bei seinem „Heilige-Kuh“-Vortrag darüber nicht, was auch im Bezug auf den nächsten Kritikpunkt 8, nämlich die „fehlende Globalabsoluttemperatur“, von Bedeutung ist.

Kritik 8 (oder: zurück zur Kritikliste)
Globale Mitteltemperatur oberhalb von 15°C

Prof. Kirstein zeigt in seinem Vortrag von Minute 32:15 bis 35:16 folgende Grafik:
Sie sehen, Prof. Kirstein behauptet mit dem Verwenden dieser PP-Folie, es gäbe heutzutage eine globale Mitteltemperatur oberhalb von 15°C, was aber in Wahrheit gar nicht stimmt. Denn die WMO hatte am 18.01.2017 für das Jahr 2016 einen absoluten globalen Mittelwert von 14,8(3)°C ausgewiesen, also unterhalb von 15°C. Der „Wetterfrosch“ im ZDF-Morgenmagazin, Benjamin Stöwe, hatte diesen Wert für das Jahr 2016 auch am 19.01.2017 mit riesigen Lettern eindrücklich bestätigt:

Darüber verliert Prof. Kirstein in seinem Vortrag aber kein Wort und Prof. Kirstein erwähnte vorher bei Minute 28:00 nur die relativen (angeblichen) Wärmerekorde, …
… ohne aber gleichzeitig die wichtige Einordnung in globale Absolutwerte durchzuführen. Anschaulich deutlich wird dieses Ärgernis im Vortrag von Prof. Kirstein, wenn man zwei Grafiken/Screenshots direkt gegenüber stellt:

Der Wert von „14,8°C“ für 2016 liegt ohne Zweifel unterhalb von 15°C. Dieser Widerspruch ist Prof. Kirstein seit Jahren bekannt. Insofern ist Prof. Kirstein nicht „besser“ als „DER SPIEGEL“, der seine Leser mit diesem gleichen Widerspruch seit nunmehr fast 30 Jahren an der Nase herumführt (Video):
Rufen Sie sich nun auch erneut die Medienkritik des Prof. Kirstein zu Beginn seines Vortrages in Erinnerung !! Begreifen Sie nun, warum dieser kritische Blogtext über Prof. Kirstein notwendig gewesen ist?

Kritik 9 (oder: zurück zur Kritikliste)
CO2-Treibhauseffekt-Falsifikation von Gerlich/Tscheuschner, ohne Begründungen

Prof. Kirstein erwähnt von Minute 45:22 bis Minute 47:11 die wissenschaftliche Arbeit von Gerlich/Tscheuschner, ohne allerdings – wenigstens in Stichworten – konkret an Beispielen zu begründen, warum mit dieser Falsifikation der Treibhauseffekt als „Fake“ entlarvt wird:

Drei konkrete Begründungen, die den Treibhauseffekt als „Fake entlarven, wären z.B.

1.
Der angebliche Treibhauseffekt verletzt den 2. Hauptsatz der Thermodynamik !! [Video]

2.
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz wird falsch angewendet, weil aus der FALSCHEN Richtung einer Wattzahl [240 W/m²] eine angeblich globale Mitteltemperatur der Erde ohne Treibhauseffekt [-18°C] abgeleitet wird. Richtig ist aber die umgekehrte Herleitung, nämlich, dass durch das Stefan-Boltzmann-Gesetz bei Vorgabe einer bestimmten Temperatur und Oberflächenstruktur per Formel auf eine Abstrahlungs-Wattzahl geschlossen werden kann. Ralf D. Tscheuschner hat diesen gravierenden Fehler der Treibhauseffekt-Herleitung auch in seinem von Prof. Kirstein erwähnten Vortragsvideo ab Minute 19:04 erwähnt.

3.
Der angebliche Treibhauseffekt argumentiert mit sich selbst. Der angebliche Treibhauseffekt basiert auf einen selbstreferenzierenden Zirkelschluss.

Prof. Kirstein hat mich in der Vergangenheit auch schon mal dafür kritisiert, warum die wahrlich so wichtige Arbeit von GERLICH/TSCHEUSCHNER vom KLIMAMANIFEST HEILIGENROTH so selten erwähnt und thematisiert wird. Das hat einen ganz einfachen Grund und hat nix mit der Qualität der Arbeit von GERLICH/TSCHEUSCHNER zu tun (was Ralf D. Tscheuschner auch weiss), sondern: Ich will eine destruktive wissenschaftliche „Hamsterrad“-Debatte mit einer „Klimareligion“ vermeiden, denn gegenüber Vertretern der „Klimareligion“ kann man zwangsläufig nicht wissenschaftlich argumentieren. Ich halte es deshalb für effektiver und konstruktiver, die Klimareligion anhand der Widersprüche in ihren eigenen Argumentationen definitiv als „Klimareligion“ (besser: „Klimasekte“) zu entlarven. Ich argumentiere deshalb stur und penetrant nur mit O-TÖNEN und ZITATEN der angeblichen „Experten“, die der Klima(folgen)forschung nahestehen und die Behauptung vom „mensch-gemachten Klimawandel“ unterstützen und zeige an deren eigenen Behauptungen die Widersprüche in deren eigener Argumentation auf. Übrigens: Ein gleiches Vorgehen praktiziert auch jede Justiz im Gerichtssaal, wenn sie versucht, die Glaubwürdigkeit eines Zeugen festzustellen. Eine [gute] Justiz prüft, ob die Behauptungen eines Zeugen in sich konsistent, plausibel, glaubwürdig und schlüssig sind, bevor den Behauptungen des Zeugen zur eigentlichen Sache Vertrauen geschenkt werden kann. Durch diese Strategie der Justiz, wie glaubwürdige Zeugen zu behandeln sind, wurde z.B. auch die Glaubwürdigkeit des Holocaust-Leugners David Irving „zerlegt“, was der Spielfilm „Verleugnung“ sehr eindrücklich thematisiert. Wie würden sich wohl Schellnhuber, Rahmstorf, Latif, Levermann & Co verhalten, wenn diese „Experten“ als Zeuge für ihre angeblich plausiblen „mensch-gemachten Klimawandel“ – Thesen in einem Gerichtssaal aussagen müssten und diese Herren „Experten“ dann von kompetenten Staatsanwälten auf Plausibilität und Stimmigkeit ihrer Thesen befragt und überprüft werden? Dieser Tag wird hoffentlich irgendwann einmal kommen. Wie würden sich Schellnhuber und Rahmstorf wohl erklären, wenn sie in einem Gerichtssaal mit ihren Widersprüchen in diesen fünf Video-Minuten konfrontiert werden würden?


Kritik 10 (oder: zurück zur Kritikliste)
Die Behauptung von Schellnhuber „Strafe für Klimawandel-Leugner“ existiert nicht !

Prof. Kirstein erwähnt bis Minute 1:25:27 bis Minute 1:26:05 ein Zitat von Prof. Norbert Bolz aus einem Interview vom 04.02.2010, wo Norbert Bolz den Eindruck vermittelt hätte, „Klimapapst“ Schellnhuber hätte eine Strafe für Klimawandel-Leugner gefordert:

So ein wort-wörtliches Zitat existiert aber von Schellnhuber definitiv NICHT, sondern diese angebliche Behauptung existiert nur durch die Interpretation („ich glaube“) des Medienwissenschaftlers Prof. Norbert Bolz. Es ist sicherlich nicht ganz abwegig aufgrund bestimmter Formulierungen von Schellnhuber zu dem Schluss zu kommen, Schellnhuber wolle die Leugnung des mensch-gemachten Klimawandels unter Strafe stellen. Aber es existiert so ein O-Ton oder ein solches schriftliches Zitat von Schellnhuber bis heute nicht. Deshalb ist es auch wichtig und hilfreich, sich die von Prof. Kirstein zitierte Behauptung von Norbert Bolz auch im gesamten Kontext des Interviews vom 04.02.2010 anzuschauen:

Trotz und besonders wegen aller Kritik, die auch ich über Schellnhuber in der Vergangenheit schon „ausgeschüttet“ habe, halte ich die Klarstellung für wichtig, dass bis heute kein Zitat/kein O-Ton von Schellnhuber existiert, in denen Schellnhuber die strafrechtliche Verfolgung von angeblichen Leugnern des mensch-gemachten Klimawandels gefordert hätte. Und Schellnhuber wird sich wohl davor auch hüten, denn er wird nur zu gut wissen, dass er so einen Prozess haushoch verlieren würde.

Kritik 11 (oder: zurück zur Kritikliste)
Mehrere mediale „Unschärfen“ zu „Die amtliche Lüge zu prima Klima“.

Prof. Kirstein zeigt von Minute 1:26:14 bis Minute 1:26:18 für insgesamt ca.: vier Sekunden die folgende PP-Folie, die Prof. Kirstein auch schon in anderen seiner Videovorträge verwendet hatte:Prof. Kirstein hat seinen obigen Text wohl nahezu wortwörtlich vom ACHGUT-Blogbeitrag von Dirk Maxeiner vom 11.05.2007 übernommen:Und damit hatte Prof. Kirstein leider auch die „medialen Unschärfen“ von Dirk Maxeiner übernommen: Denn die angebliche „PANORAMA“-Sendung (ARD/NDR) war in Wahrheit ein Beitrag aus einer MONITOR„-Sendung (ARD/WDR) vom 01.03.2007. Bei aller Medienkritik hätte sowohl von Prof. Kirstein als auch von Dirk Maxeiner am 11.05.2007 noch erwähnt werden können/müssen, dass Prof. Georg Delisle seine „klimakritische Sicht der Dinge“ auch noch im ZDF „HEUTE JOURNAL“ am 05.04.2007 sehr objektiv mitteilen dufte.

Zum Abschluss noch als Punkt 12 auch noch eine paar Anmerkungen, die ich am Vortrag positiv festhalten möchte. Prof. Kirstein verwendete bei Minute 20:22 diese PP-Folie…:

…wo er anschaulich und eindrücklich auf Korrelationen und Scheinkorrelationen und auf den fehlenden Kausalzusammenhang hingewiesen hatte, der auch bis heute zwischen mensch-gemachten CO2 und globaler Erderwärmung nicht kausal nachgewiesen werden konnte.

So das war´s! Das musste ich mir in den letzten vier bis sechs Wochen in ca. 50 Zeitstunden von der Seele schreiben und endlich einmal aufarbeiten, damit Prof. Kirstein vielleicht endlich auch mal lernt, mit „sachlich und freundlich“ vorgetragener und begründeter Kritik konstruktiv und genauso höflich und freundlich umzugehen, auch wenn es einem Professor vielleicht schwer fällt.

Wenn Sie diese 11 Kritikpunkte nun gelesen und zur Kenntnis genommen haben, rufen Sie sich auch noch mal Prof. Kirsteins anfängliche Medienkritik in Erinnerung:

„Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mässig entstellt.“

Abschliessende Frage an jeden Leser:
Inwieweit ist Prof. Kirstein dieser eigenen Vorgabe in seinem „Heilige-Kuh-Vortrag eigentlich selbst nachgekommen?

Lesen Sie zusammenfassend auch meine Gründe und Motive für diesen Blogtext, denn mir ist bewusst, dass ich mich der Gefahr der Bewertung als ein vermeintlich „illoyalen Netzbeschmutzers“ aussetze. Aber ich konnte einfach nicht länger schweigen:

(oder: zurück zur Kritikliste)

Erstveröffentlichung am 28.09.2017, 07Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 15.10.2017, 07Uhr30


1
Der von mir eingescannte Printausdruck der 14-seitigen Informationsschrift von „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ aus Dezember 1985 der DPG-AKE wurde mir im August 2014 in dieser Form mit diesen Unterstreichungen in s/w übermittelt. Von uns wurden KEINE Unterstreichungen, oder sonstige Formatierungen und Markierungen an der 14-seitigen Informationsschrift zusätzlich hinzugefügt.

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Rainer Hoffmann, Jahrgang 1964, ist ausgebildeter Bilanzbuchhalter, Controller IHK, sowohl Gründungsmitglied des „Klimamanifest von Heiligenroth“, als auch Gründungsmitglied des „Europäischen Instituts für Klima und Energie e.V“. Er betreut federführend und hauptverantwortlich die Videoprojekte beim „Klimamanifest-von-Heiligenroth“. Rainer Hoffmann musste im November 2012 Deutschland aus Selbstschutz fluchtartig verlassen, nachdem die Justiz in NRW wegen seiner umfangreichen solarkritischen Recherchen auf rechtsstaatlich-zweifelhafter Grundlage von 198 als GEHEIM erklärten Aktenseiten der Akte 4121 E-III 372/98 beim NRW-Justizministerium seine berufliche und private Existenz vernichtet hatte und ihm wegen seiner hartnäckigen Recherchen und justiz-kritischer Beweislage Psychiatriemissbrauch durch die NRW-Justiz drohte. Rainer Hoffmann arbeitet weiterhin ehrenamtlich als unabhängiger und freier Publizist und hat sich auch in den letzten Jahren neben seinen solarkritischen Recherchen auch auf die Aufarbeitung und Veröffentlichung der Widersprüche der offiziellen Klima(folgen)forschung gewidmet.

 

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7 Gedanken zu „Prof. Dr. Werner Kirstein ODER: Heilige Kühe in Markkleeberg !!“

  1. Es ist traurig für einen deutschen Professor, der vorgibt Aufklärung zu betreiben, Laien die Lüge unterzujubeln, „dass steigende anthropogene CO2-Emissionen zu steigenden CO2-Konzentrationen führen“.
    Genau da liegt doch der Trick der Kernenergielobby, eine ehrliche Gesamtbilanz wird ausgeblendet, ohnehin ist niemand in der Lage, sie aufzustellen.

    Dr. Peter Bucher und Dr. Simon Aegerter von der European Nuclear Society haben – mit Oeschger, Suess und Revelle im Hintergrund – ab den fünfziger Jahren an einer Meßmethode getüftelt, „gutes“ natürliches CO2 von „bösem“ anthropogenen CO2 zu unterscheiden, obwohl beide in ihrem physikalisch-chemischen Verhalten und Wirken völlig identisch sind.

    Das Ergebnis könnte man durchaus „materiellen Rassismus“ nennen, Diskriminierung der Herkunft wegen!
    Sie haben dabei übersehen, daß sie uns Menschen damit diskriminieren, alle, denn wir alle sind Bestandteil des CO2-Kreislaufes.
    Insofern ist Kirsteins Ausdeutung der „Heiligen Kuh“ eine Ablenkung davon, daß die Atomlobby den Menschen eine wiedererstandene Erbsünde anhängte, kein Wunder, daß Machthabende und Kirchen samt ihren Vasallen das prima finden.
    Demütig hat das Volk zu sein, zahlen soll es.

  2. Hr. Hoffmann hat in fast allen Kritikpunkten recht.

    Kritik 4 gehört nicht dazu. Ein Vortragender muß immer irgendwo kürzen, irgendetwas weglassen. Solange dadurch die Aussagen nicht verfälscht werden, muß das zulässig sein.

    Der korrekte Umgang mit Aussagen des anderen Lagers (Kritik 2, 6, 10, 11) sollte dagegen immer möglichst korrekt sein, sonst wird manches zum Bumerang.

    Kritik 5 ist ein Ergebnis des Neusprech der deutschen Klimaberater, die erst diese feinfühligen Unterscheidungen zwischen Prognosen, Szenarien, Projektionen und sonstigem erfunden haben. Selbst heute noch ist der Begriff der Prognose bei Wikipedia deutlich weiter gefaßt, als in Ihrer Kritik.
    Na gut, machen wir das Spiel mit und geben keine Prognosen mehr für den nächsten Bundesliga-Spieltag ab.

    Besonders wichtig sind Kritik 3, 8 und 9, denn da geht es um die Basis des ganzen Klimaschwindels. Das müssen wir den Leuten rüberbringen, auch den 2. HS der Thermodynamik.

    Ausdrücklichen Dank an Hr. Hoffman für die unermüdliche Arbeit, die Täter anhand ihrer eigenen Veröffentlichungen und Aussagen zu entlarven.

    Auch ich habe als die einzige wirksame Möglichkeit der Aufklärung erkannt, widersprüchliche Dokumente der Klimahysteriker zu finden und allen denen zu zeigen, die wenigstens überhaupt noch zuhören und mitdenken.
    Einen Vorteil hat das digitale Zeitalter: das Internet vergißt nichts!

    Ich wünsche Prof. Kirstein, daß er die Kritikpunkte als Hilfe zur Verbesserung zu verstehen beginnt. Schließlich sollte er sich möglichst wenig angreifbar machen.
    Weiterhin wünsche ich ihm viel Erfolg bei seiner wertvollen aufklärerischen Tätigkeit in „postfaktischen“ Zeiten.

    1. Danke, Herr Ehling, für Ihr Feedback.
      Bei Kritik 4 machen Sie es sich mit dem „Kürzen“ und „Weglassen“ m.E. etwas zu einfach, aber meine Kritik dient ja dem Zweck, in Zukunft
      diese Infos nicht mehr wegzulassen oder zu kürzen.
      Zu Kritik 5: Vor der Bundesliga-Saison geben Prominente einen persönlichen Tipp (!) ab (keine: Prognose), wer deutscher Fussball-Meister wird.
      Ich habe im Blogtext erklärt, wie Prognose (!) definiert wird. WIKIPEDIA ist in diesen Belangen ein schlechter Ratgeber. Schauen Sie auch die Klimamanifest-Videos der Staffel 2.
      Aber mein ausdrücklicher DANK, Herr Ehling, dass Sie offensichtlich verstanden haben, warum mein umfangreicher Blogtext notwendig gewesen ist.

  3. Hallo Herr Hoffmann,

    eine Frage habe ich noch: Wie komme ich an die hervorragenden Beweisstücke, wie das Schulbuch oder „Der Klimawandel“, um die entsprechenden Seiten auszudrucken, damit ich Sie immer zum Vorzeigen bei mir habe?

    Kaufen will ich solche Bücher nicht.

    1. Hallo Herr Ehling,
      Das Buch „Der Klimawandel“ gibt es mit den einschägigen Seiten 31, 49 und 37 auch sogar auf den PIK-Webseiten von Stefan Rahmstorf, hier: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Book_chapters/der_klimawandel_kapitel2.pdf
      Die einschlägige Seite 194 aus dem KLETT-GEOGRAPHIE-Schulbuch gibt es hier: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2017/06/Klett_Terra_Geographie_7_8_Gymnasium_Baden_Wuerttemberg_S194_mitTitel.pdf. Sie kennen hoffentlich dazu auch diesen Blogtext: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/stuttgarter-institut-fuer-schulentwicklung-bestaetigt-korrektheit-unserer-recherchen/

  4. Herr Professor Kirstein goutiert es nicht, daß man ihn auf dem Mail-Weg bittet, hier auf der Seite des Heiligenrother Manifestes seine sachlich falsche Behauptung „dass steigende anthropogene CO2-Emissionen zu steigenden CO2-Konzentrationen führen“ zu kommentieren, er reagiert einfach mit Spam, d.h. „Kopf-in-den-Sand“.

    Er wird offensichtlich auch nicht gern erinnert daran, daß sein Gerede von der „Heiligen Kuh“ auf die falsche Fährte lenkt, denn Kirstein kennt die Urheber ganz genau, hat im Jahre 2011 selber schriftlich dokumentiert ….

    (Zitat Kirstein)

    ….. dass Prof. Häfele wie auch Prof. Heinloth (†) die Kernenergie mit allen Mitteln gegen die enormen Kernkraft-Proteste in den späten 1970er und Mitte der 80er Jahren das CO2 ins Spiel brachten.
    „Die saubere Kernenergie“, die frei von CO2-Emissionen sei, war damals eine weit verbreitete „Wahrheit“, stimmte aber auch nicht.
    Im Brennstoffkreislauf wird an einigen Stellen auch CO2 abgegeben, z.B. bei der Brennelementherstellung, insbesondere bei den Graphitkugel-Brennelementen für den HTR. Der Zeitpunkt ist wie gesagt etwa 1981 ± 4 Jahre(?). „Drahtzieher“ war dann Heinloth (DPG und Uni Bonn) mit seiner Einführung der Klimakatastrophe 1986 (siehe Attachment).

    (Zitat Kirstein Ende)

  5. Sehr geehrte Macher vom Klimamanifest vom Heiligenroth, sehr gehrter Herr Hoffmann

    Ich bin mehr verwirrt als aufgeklärt, was die Diskussion um Konzentration, Emission und so fort betrifft.
    Kann es sein, dass Sie und Herr Professor Kirstein 1. aufgrund Ihrer hohen akademischen Bildung die einfache Mathematik nicht mehr verstehen oder in der Hitze des Disputes Flüchtigkeitsfehler sich einschleichen und 2. von zwei völlig unterschiedlichen Dingen sprechen, nur um nicht auf einen Nenner kommen zu müssen oder reicht meine Bildung nicht aus um das Ganze zu verstehen, obwohl ich mehr als 35 Jahren nun den Dreisatz fast täglich anwende.
    In dem „Gedankenexperiment von Herrn Kirstein steht:
    Gedankenexperiment:
    In einer großen Plexiglasbox (≙ Atmosphäre) befinden sich 1.000.000 kleine weiße Kügelchen (≙ Luft), gleichzeitig sind darin auch 400 kleine rote Kügelchen (≙ CO2). Das ergibt nach der einfachen Mathematik aber 1.000.400 Kügelchen gesamt.
    Die Konzentration c der roten Kügelchen beträgt dann 400 ppm. Diese Aussage stimmt für mich einfachen Laien nicht, denn es sind insgesamt nun 1.000.400 Kügelchen, denn Herr Kirstein fügte 400 rote zu 1.000.000 weißen Kügelchen hinzu. Somit beträgt der prozentuale Anteil der roten Kügelchen nur 0,039984006 % oder 0,039984006 ppm. (RICHTIG!)
    Gibt man nun von außen 10 rote Kügelchen dazu, beträgt der Massenzuwachs m jetzt 10/400 d.h. 2,5%. Hier muss man doch klarer definieren, welcher Massenzuwachs gemeint ist, der Massenzuwachs an roten Kügelchen (?), dann stimmt die Aussage 10/400 und es würde mathematisch stimmen, dass der Anteil der roten Kügelchen um 2,5% gestiegen ist. Allerdings hat Herr Kirstein hier nicht erwähnt, dass der Massenzuwachs der roten Kügelchen zur Gesamtmasse nur 0,001 ppm oder Prozent beträgt, wenn man von 1.000.000 Küglchen ausgeht oder eben nur  0,0009960016 ppm oder Prozent wenn man von 1.000.400 Kügelchen als 100 % ausgeht.
    Das haben auch Sie, Herr Hoffman in der Gegenargumentation dann bemerkt, denn da haben Sie die 1.000.000 Kügelchen auf 1.000.010 erhöht.
    Was weder Herr Kristein noch Sie in Ihrem Erklärvideo dem Zuschauer erklären ist – wenn sich ein Gas in der Konzentration erhöht, welches Gas der anderen verringert sich und vor allem, wo geht es hin, wenn nichts die Erde verlassen kann?
    Was die (mögliche) Konzentrationserhöhung des CO2 Gases in der (freien Atmosphäre, also der Luft) angeht, kann ich ncihts falsches daran erkennen, dass dies durch Freisetzung von bis dahin gebundenem CO2 passieren kann. (Ich denke so denken die meisten Laien, die einen Dreisatz einigermaßen beherrschen, wenn ein Teil sich erhöht, dann erhöht sich auch der Prozentuale Anteil und somit kann man sagen, die Konzentration, denn es sind mehr Anteile in 100 Prozent konzentrIert.) Ich kann als Laie hier wirklich nicht nachvollziehen, wieso Herr Kirstein da falsch liegt. Allerdings gehe ich mit Ihnen, Herr Hoffmann, konform, dass er sich korrekter Weise dazu äußern sollte, welches der anderen Anteile (Gase) dann abgenommen hat.
    Und hier kommt dann meine eigentliche Frage oder mein eigentlicher Gedankengang zum Zuge und ich oute mich als holistisch denkender Mensch. „Die Summe der Einzelteile ist eben mehr als ein Ganzes.“
    Was niemand, nirgend wo, in keinster Weise bislang (in den Mainstreamkanälen) für den Laien verständlich veröffentlicht hat ist die Erklärung, wo kommt eigentlich das gebundene CO2 her, das durch die Emission (also meist Verbennung) in die Atmosphäre heut zu Tage freigesetzt wird. Es gibt für mich als Laie zwei Antwortmöglichkeiten – nein eigentlich nur eine. Die Wissenschaftler sind ein sehr begrenzt denkendes Völkchen, begrenzt hier im Sinne von eingeengt oder eben Reduktionistisch. Denn wenn CO2 sich gebunden in fossilen Brennstoffen befindet, auch im Eis, im Wasser und so weiter, dann gehe ich als totaler Laie, davon aus, dass auch andere Anteile der Atmosphäre in gebundener Weise noch vorliegen müssen. Von Stickstoff weiß ich es, da ja Hülsenfrüchte Stickstoff in die Erde bringen, der dann von anderen Pflanzen wieder zum Wachstum genutzt und somit freigesetzt wird. Sauerstoff liegt auch, zumindest für eine gewissen Zeit, im Menschen und anderen Lebewesen in gebundener Form vor, ehe er eben umgewandelt in CO2 freigesetzt (abgeatmet) und von denn Pflanzen dann wiederum umgewandelt wird.
    Aus dem Grunde denke ich, Sie beide sprechen von zwei völlig unterschiedlichen Teilaspekten. Herr Kirstein meint den Anteil CO2 der ungebunden sich in der Atmosphäre befindet und der kann sich sehr wohl erhöhen A B E R er kann sich nicht  zur Gesamtenatmophäre (zu der man m.E. eben auch, unter anderem, den gebundenen Anteil hinzurechnen muss) erhöhen. Ok, beim schreiben meiner Worte habe ich eben nicht bedacht, dass sich der Anteil jedes Gases auch innerhalb der „Gesamtatmosphäre“ natürlich verändern kann aber immer (!) nur dann,  wenn sich der Anteil eines anderen Gases oder der aller anderen mit verändert. Da aber in den Milliarden von Jahren in denen es Leben auf der Erde gibt, mit Leben meine ich Lebewesen die entweder CO2 einatmen und Sauerstoff ausatmen oder eben umgekehrt, es nicht zu einem Massensterben wegen „Erstickung“ kam, gehe ich davon aus, dass der Anteil der Gase, im Verhältnis zueinander, relativ gesehen, gleich geblieben sein muss. ODER?
    Auch wenn der Beitrag jetzt super lang wird, sei mir noch ein Laiengedanke gestattet.
    Ich kann mit dem antrogenen Anstieg des CO2 Gehaltes im (Gasanteil) der Atmosphäre schon mitgehen, zum einen durch die massenhafte Abholzung von Wäldern, seit dem der Mensch sesshaft wurde, um sie in Agrarflächen umzuwandeln, was einen Teil der Abholzung vielleicht sogar wieder ausgleicht. Aber auch dadurch, dass wir sehr, sehr viele Flächen in der westlichen Welt „versiegeln“ und somit als CO2 (und für andere Gase) Speicher unmöglich machen. Natürlich auch durch die Freisetzung in der Industrie, durch Autoabgase, Flugzeugabgase, Idioten die im Kreis rumfahren etc. glaube ich, dass dies ein (winziger) Beitrag zur Erhöhung des freien CO2 Gehaltes der Luft beitragen könnte – allerdings denke ich auch, dass es sehr vermessen wäre zu behaupten, dass dieser Beitrag wirklich messbar eine Rolle fürs Klima spielen könnte. Ich denke, hier wird sehr reduktionistisch und vereinfaccht dem nicht weiter denkendem Laien eine Lüge aufgetischt um ihn einfach weiter abzocken und vor allem in Angst und Schrecken weiter zu halten, da er dann sehr gut manipulierbar bleibt. Was ja das Hauptanliegen der Eliten und Ihrer Helfershelfer den Politikern ist.

    Hier wäre es doch mal interessant zu wissen, wie viel Fläche der Mensch, weltweit, versiegelt hat (wo also kein Co2 mehr in die Erde gebunden werden kann), wie hoch weltweit der Ausstoss an CO2 durch den Menschen ist und wie hoch im Verhältnis dazu der Anteil der nichtversiegelten Fläschen auf der Erde ist, wie viel CO2 da jährlich wieder gespeichert wird, wie hoch der CO2 verbrauch (und somit umwandlung in andere Gase) der vielen Wälder (Taiga, Amazonas etc.) und Agrarflächen ist, wie hoch die Speicheraktivität der Meere, Arktis, Antarktis.

    Was ich mir durchaus vorstellen kann ist, dass die CO2 Konzentrstion in den Städten, in den westlichen Industriestaaten und vor allen in der Nähe von Massentierhaltungsställen etwas erhöht sein kann, gegenüber einem „Luftkurort“ in den Bergen von Tirol oder in der Nähe der Meere. 😉

    Alles in allem denke ich aber auch, der Mensch nimmt sich, seinen Einfluss und seine Rolle im Spiel der Natur, mal wieder viel zu wichtig… 😉

    Herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft, ich bin (vorerst) am Ende meiner Überlegungen angelangt. Jetzt erst mal einen Kaffe und ich hoffe ich kann schon dasn eue Video sehen. 😉

    Schöne Grüße
    Steffen Jurisch
    ein sächsischer Laie in Bayern

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