Nun auch im „STERN“: Täuschen durch Weglassen (und noch mehr) @Sternde @presseratde #packenwirsan

Das aktuelle Titel-Cover des „STERN“, Ausgabe 39/2019 vom 19.09.2019 und seine angeblich journalistisch-wissenschaftlichen Ausführungen übertrifft leider die schlimmsten Befürchtungen, die wir deshalb auch als Beschwerde beim deutschen Presserat einreichen werden.

Es braucht nur ein kurzes Überfliegen der Seiten 33 und 34 im „STERN“ 39/2019, um für den Kenner unserer Recherchen zu begreifen, wie der „STERN“ seine Leser durch „Weglassen“ täuscht. Diese Täuschung ist deshalb als besonders kritikwürdig zu bewerten, weil  dem Leser durch Rubrik-Umrahmungen mit dem Titel „Was wir wissen“ suggeriert wird,…

Screenshot-Ausschnitt aus: „STERN“, 39/2019, Seite 34

… er würde nun fundiertes Faktenwissen über den angeblich menschgemachten Klimawandel durch den „STERN“ mitgeteilt bekommen.  Dazu wird dem „STERN“-LESER oben auf der Seite 33 die folgende Grafik gezeigt:

Original-Grafik-Screenshot von Seite 33 aus „STERN“, 39/2019 (19.09.2019)

Nicht nur, dass nun die obskure „Hockeystick-Kurve“ wieder offenkundig „salonfähig“ gemacht werden soll, enthält diese Grafik einige „Weglassungen“ und faktische Fehler:

1.
Die „Hockeystick-Kurve“ weist im Original (siehe: IPCC-Bericht 2001, SPM, Seite 3) nur Temperaturdaten und deren Abweichungen auf der Nordhemisphäre aus. Der STERN macht dann daraus vereinfacht „Abweichungen der Oberflächentemperaturen der [gesamten] Erde„.

Wenn man bestimmten Klima(folgen)forschern mal glaubt und vereinfacht annimmt, die Abweichungen auf der Nordhemisphäre weichen nicht sonderlich von den Abweichungen auf der Südhemisphäre ab, weist die „STERN“-Grafik auf Seite 33 aber trotzdem einen weiteren faktischen Fehler aus:

2.
Die rote Temperaturlinie als „direkt gemessene Temperatur“ zu bezeichnen, ist faktisch falsch, denn dann müsste man an die Erde ein Riesen-Thermometer halten können, mit der man die Erdtemperatur messen könnte. Das ist aber bekanntlich nicht der Fall und nicht möglich. Die Oberflächentemperatur(Abweichung) der Erde, wie sie in der Grafik als rote Linie ausgewiesen ist, wird nicht gemessen, sondern in komplizierten statistischen Verfahren, die bis heute nicht genau bekannt sind, zu einem globalen Temperaturdurchschnittswert der Erde errechnet. Gemessen werden lediglich die lokalen Temperaturwerte an örtlichen Wetterstationen auf der ganzen Welt, die dann zu einem globalen Temperaturmittelwert statistisch errechnet werden.

3.
Es fehlt der Ausweis der globalen Absoluttemperatur an der rechten Seite der Grafik. Wir haben die Grafik mal entsprechend ergänzt:

aus: „STERN“ 39/2019, Seite 33, vom 19.09.2019 mit Ergänzungen und Optimierungen durch www.klimamanifest.ch

Sie erkennen nun, dass die globale Absoluttemperatur mit dem Ende der rot-ansteigenden Linie irgendwo bei einer Globaltemperatur zwischen 14,6°C und 14,8°C endet. Das passt (fast), denn:

Seit 2014 bis 2018 vermeldete die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf folgende Globaltemperaturen, die wir in einer Grafik visuell aufbereitet haben:

Schaubild erstellt von www.klimamanifest.ch auf Datenquellen-Basis der WMO in Genf. Beachten Sie, dass die fünf globalen Temperaturwerte für die Jahre 2014 bis 2018 allesamt unterhalb einer Temperatur von global 15°C liegen. Der Quellen-Link kann unterhalb durch Anklicken der jeweiligen Jahreszahl aufgerufen werden.
Quellen:
2014 2015 2016 2017 2018

In einer populär-wissenschaftlichen TV-Sendung auf arte im März 2018 wurden bereits ebenfalls die globalen Absoluttemperaturwerte in der „Hockeystick-Kurve“ ausgewiesen, schauen Sie an der rechten y-Achse die blass-roten Temperaturwerte in °C:

Screenshot aus arte „Unser Kosmos“ vom 25.03.2018, ca. bei Minute 9:30 Video ist auch auf Youtube zu finden: hier: https://youtu.be/2fm8U29Svc8?t=564

Der wissenschaftliche IPCC-Bericht 2007 (SPM) wies seit 1850 folgende Globaltemperaturen aus:

aus: IPCC-Bericht 2007, SPM, rot-Beschriftungen von www.klimamanifest.ch nachträglich ergänzt.

Was der „STERN“ in der roten Kurve in der Grafik auf Seite 33 unterschlagen hat, sind die globalen Temperaturstagnationen, insbesondere in den letzten 20 Jahren seit 1998. Der „STERN“ gaukelt mit der Grafik auf Seite 33 dem Leser fälschlich vor, dass es seit den letzen 100 Jahren eine solch-exponentielle Globaltemperatursteigerung gegeben hätte, die es in den letzten 1.000 Jahren angeblich nicht gegeben hätte. Der STERN täuscht den Leser in heftiger Weise, denn in Wahrheit sieht die Entwicklung der  Globaltemperatur der letzten 10.000 Jahre so aus:

aus: TAGESSCHAU.DE vom 27.12.2013, mit Optimierungen durch www.klimamanifest.ch

Beachten Sie bitte, dass die Globaltemperatur seit über 150 Jahren die 15°C-Marke nicht überschritten hat (weisse Hand) und seit 1850  immer noch das „Kältemaximum“ aus der  „Kleinen Eiszeit“ aufholt.

Es ist deshalb festzuhalten, dass seit 1850 bis 2018 die absolute Globaltemperatur lediglich von global 13,69 °C [1850] auf global 14,68 °C [2018] gestiegen ist und die 15°C aus dem natürlichen Treibhauseffekt bis heute weder erreicht, noch ein-einziges Mal jemals überschritten hat. Welche Bedeutung die „15°C“ aus dem natürlichen Treibhauseffekt hat, wird u.a. in dem elementaren Buch „DER TREIBHAUSEFFEKT“ aus dem Jahr 1987/1988 von Schönwiese/Diekmann deutlich:

Seite 44 und 45 aus „DER TREIBHAUSEFFEKT“ (Schönwiese, Diekmann, 1987/1988)

Das folgende Schaubild erklärt auf einer A4-Seite, wie die Klima(folgen)forschung den angeblichen Treibhauseffekt und seine drei Temperaturwerte „-18°C“ , „+33°C“ und „+15°C“ herleitet und begründet:

Mit der folgenden Animation (Dauer: nur 35 Sekunden) hat der WDR noch im Oktober 2018 einen angeblich existierenden Treibhauseffekt hergeleitet und dessen angeblich mensch-verstärkte Gefährlichkeit des Treibhauseffektes begründet:

Dazu auch in dieser Publikation der WDR „Quarks & Co“-Redaktion aus dem Jahr 2005 recherchieren. Dort sind inbesondere die Seiten 10-13 (pdf-Seiten 6 und 7) sehr interessant.

Sie finden diese Argumentation zum Treibhauseffekt auch bis heute in deutschen Schulbüchern: KLETT-Geographie-Schulbuch aus dem Jahr 2017 incl. Titel-Cover als 2-seitige .pdf-Datei:

Im oberen Teil der Schulbuchseite 194 findet sich eine drei geteilte Grafik, die in der dritten Grafik „c“ – ganz rechts – den Schülern zeigt und erklärt, woran man (angeblich) einen – so wörtlich – „durch den Menschen verstärkten Treibhauseffekt“ erkennt:

…nämlich an einem globalen Temperaturwert oberhalb von 15°C. Das Schulbuch spricht – so wörtlich – von „+15°C + X„:

 Es dürfte deutlich geworden sein, dass eine gefährliche globale Erderwärmung erst bei einem globalen Temperaturwert von oberhalb von 15°C beginnt.

Und nun schauen Sie, wie der „STERN“ in der Ausgabe 39/2019 vom 19.09.2019 auf Seite 34  den Temperaturwert aus dem natürlichen Treibhauseffekt von 15°C auf 14°C heruntersetzt:

Screenshot von Seite 34 aus „STERN“, 39/2019 (19.09.2019), rot-Markierungen durch www.klimamanifest.ch

Das Motiv für dieses „Runtersetzen“: Mit dem Runtersetzen des Temperaturwertes aus dem natürlichen Treibhauseffektes von 15°C auf 14°C soll der Öffentlichkeit fälschlich suggeriert werden, der Normwert aus dem natürlichen Treibhauseffekt von „nun plötzlich“ 14°C sei angeblich bereits in gefährlicher Weise überschritten, was aber in Wahrheit gar nicht stimmt:

Schaubild erstellt von www.klimamanifest.ch auf Datenquellen-Basis der WMO in Genf und mit der farblichen Darstellung, worin das perfide Motiv liegt, warum der „STERN“ den Temperaturwert aus dem natürlichen Treibhauseffekt von 15°C auf 14°C heruntergesetzt hat.

 

Wir können Ihnen bei Bedarf schier-endlose weitere Belege und Nachweise liefern, wo die offizielle Klima(folgen)forschung die 15°C als den globalen „Normalwert“ für die Erde ausgewiesen hat. Recherchieren Sie dazu im Blogtext über Sven Plöger. Und hier noch weitere drei „prominente“ Belege zu den 15°C aus dem natürlichen Treibhauseffekt.

Denn die gleiche Täuschung der Zuschauer praktizierte am 11.04.2019 in der WDR-LIVE-Sendung „Ihre Meinung“ der bekannte ARD-Meteorologe Sven Plöger, gegen den wir aktuell Beschwerde beim WDR-Rundfunkrat eingereicht haben, denn wir können umfangreich den Verdacht begründen, dass das „Runtersetzen“ des Temperaturwertes aus dem natürlichen Treibhauseffektes von 15°C auf 14°C durch Sven Plöger mit Vorsatz geschehen ist. Ein ähnliche Beschwerde ist gegen die ARD-Wetterjournalisten Tim Staeger und Thomas Ranft anhängig und auch der Ombudsmann des Schweizer Fernsehens muss sich aktuell ebenfalls mit einem „Täuschen durch Weglassen“ in einer ähnlichen Klimawandel-Angelegenheit beschäftigen. Und Harald Lesch (LMU München, ZDF) lässt sich sogar von uns dabei erwischen, wie  in drei Klimawandel-Vorträgen im Jahr 2018 eine gefälschte WIKIPEDIA-Grafik verwendet hat.

Und nun wird auch noch der deutsche Presserat in Berlin von uns mit dieser wichtigen und notwendigen „Richtigstellungsmassnahme“ im STERN beschäftigt und man darf gespannt sein, ob der deutsche Presserat den Mut hat, anhand der vorgelegten Nachweise festzustellen, dass es seit über 150 Jahren definitiv KEINE GEFÄHRLICHE Erderwärmung gibt.

Falls der deutsche Presserat zur angeblichen Widerlegung unserer Argumentation mit dem Verwirrspiel-Blogtext von Stefan Rahmstorf argumentieren sollte, weisen wir mit aller Deutlichkeit und Nachdruck daraufhin, dass die Argumente von Rahmstorf umfangreich entkräftet worden sind und unsere drei Hauptargumente (Rahmstorf nennt sie abwertend „Prämissen“) bis heute von Rahmstorf nicht widerlegt werden konnten:

Mehr dazu auch in diesem Blogtext:
Sensationell: Stefan @Rahmstorf hat endlich seine „eigene Wissenschaft“ verstanden !!

Update:
Am 24.09.2019 wurde gegen den „STERN“ 39/2019 Beschwerde beim deutschen Presserat eingereicht.
Wir halten Sie in diesem Blog über den Fortgang dieser Beschwerden und den weiteren Schriftverkehr auf dem laufenden, dazu den Menüpunkt „Beschwerden“ aufrufen:


Erstveröffentlichung am 19.09.2019, 20Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 26.09.2019, 08Uhr15

2 Gedanken zu „Nun auch im „STERN“: Täuschen durch Weglassen (und noch mehr) @Sternde @presseratde #packenwirsan

  1. Hallo
    Das Diagramm vom Stern ist unter jedem Hund.
    Mit der Kleinen Eiszeit erlebten wir die kälteste Phase des Holozän (das Holozän ist ein Interglazial und somit Teil eines Eiszeitalters, das vor 2,7 Millionen Jahren begann).
    Das HO (Holozänes Optimum, das RO (Römisches Optimum) und das MO (Mittelalterliches Optimum) gingen allesamt über die heutigen Temperaturen hinaus.

    Auf Grönland tauen momentan Gräber der Wikinger aus dem Permafrost auf. Die Wikinger begruben sie in weicher Erde.
    Erik der Rote entdeckte Grönland von Island aus. Historiker vermuten, dass dies im Zeitraum zw. 950-1005 geschah. Er kehrte zurück nach Island und warb für das neu entdeckte Land, das er „Grünes Land nannte. Ungefähr 985 brach er mit 25 Schiffen, beladen mit Siedlern, Saatgut und Vieh zur Landnahme auf.
    Doch bereits im 12. Jahrhundert kühlte der hohe Norden Grönlands wieder ab. Damals war in Grönland – sozusagen auf dem Peak der Wärme – sogar Getreideanbau möglich. Aber im 14. Jahrhundert – mit Beginn der Kleinen Eiszeit – wurden die Wikinger von Grönland vertrieben. (Heute würden sie Klimaflüchtlinge genannt, aber nicht wegen der Wärme, sondern der Kälte).

    In den Alpen zeugen Wälder, die unter den Gletschern auftauchen, von der deutlich wärmeren Zeit des MO. Die Waldgrenze lag auf der nördlichen Seite der Alpen 200-300 Meter höher als heute, auf der Südseite sogar bis zu 400 Meter.

    Es liegt nahe, dass die Temperaturen – ohne menschlichen Einfluss – im MO über 15°C lagen. Ausgrabungen in England zeugen von römischen Hafenanlagen, die über 2 Km im Landesinneren liegen und von einem mindestens 0,5 Meter höheren Meeresspiegel im RO Zeugnis ablegen.

    Mit anderen Worten, in den letzten 2000 Jahren lagen die Temperaturen öfters über 15°C. Im HO lagen sie sogar um die 16°C, ohne den geringsten menschlichen Einfluss. Die Sahara war keine Wüste, sondern mit Flüssen durchzogenes Grünland.

    Aber heute, quasi immer noch in der kühlsten Zeit des Holozän, macht man auf Panik und definiert die Temperaturen der Endphase der Kleinen Eiszeit (vorindustrielle Zeit) zum Ideal. Eine Zeit, in der viele Europäer ausgewandert sind, weil man hier nicht überleben konnte. Schlechte Sommer mit Ernteausfällen und so auch die Verbreitung von Krankheiten, gehörten zur Normalität.

    Wer sich mit der Geschichte der Kleinen Eiszeit befasst, versteht schnell den Wahnsinn der Klima-Apokalyptiker, die sich zum Werkzeug politischer Interessen machen ließen.

    LG
    Frakad

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