#SagsmirinsGesicht oder: Das x-te Ablenkungsmanöver der ARD @Daserste

Wichtiges, ergänzendes Update vom 30.05.2017, 08Uhr15, hier !!

Heute am 28. Mai 2017 startet die ARD eine dreiteilige Aktion gegen sog. „Hass-Kommentare“. Die gefühlt 1000ste Aktion dieser Art bei ARD (und ZDF):

Der erste Eindruck vermittelt: O.K.,  löbliche und sinnvolle Aktion, um die Menschen, die Hasskommentare absenden, auch mal dazu zuzwingen, „Gesicht zu zeigen“ und aus der Anonymität herauskommen. Aber rechnet die ARD wirklich damit, dass „Hasskommentare“ in aller Öffentlichkeit abgesondert werden?

Aber sind diese „Hass-Kommentare“ wirklich das Problem,  oder ist die ganze Aktion in Wahrheit nur ein perfides Ablenkungsmanöver der ARD?

Sie werden womöglich fragen: Ein Ablenkungsmanöver? Wofür?

Antwort: Ein Ablenkungsmanöver für die perfiden Machenschaften von ARD (und auch vom ZDF), eine kritische Auseinandersetzung über beweisbar FALSCHE Behauptungen bei ARD und ZDF aus der öffentlichen Diskussion herauszuhalten, und zwar mit der „Waffe“:

Urheberrechtsverletzung !!

Da sind ARD und ZDF ganz gross drin. Aktuelles Beispiel ist der Youtube-Kanal von „FMDsTVChannel“, dem in diesen Tagen zwei satirisch-kritische Videos über die Behauptungen von Harald Lesch auf Youtube gesperrt worden sind. Nachfolgend sein „Info-Hilferuf“:

Ein Hinweis auf diese Zensur bei einem der beiden ZDF-Ursprungsvideos beantwortet die „TERRA X LESCH & CO“-Redaktion, die dem ZDF unterstellt ist, allen Ernstes mit folgenden Worten:

Wenn Videomaterial vom ZDF verwendet wurden, war es tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung. Wäre auch mit einem Video passiert, das sich nicht kritisch damit auseinander gesetzt hätte.

Selten so gelacht, worauf wir dann auch mit diesem Kommentar geantwortet haben:

…und warum darf dann die ZDF HEUTESHOW Zitate (!) von „allen Sendern dieser Welt“ verwenden, um diese Zitate kritisch zu kommentieren? Es gibt nämlich auch das Zitatrecht ( (§ 51 UrhG) und ein einschlägiges Kalkhofe-BGH-Urteil dazu (Urteil vom 13. April 2000 – I ZR 282/97). Es sollte dann mal ganz schnell die HEUTESHOW beim ZDF von „allen Sendern dieser Welt“ wegen Urheberrechtsverletzungen aus dem Verkehr gezogen werden !! Wir haben mehrere Sachverhalte vorliegen, bei denen ARD und ZDF eine kritische Auseinandersetzung und Veröffentlichung von erwiesenen ARD- und ZDF-Falschbehauptungen durch das Urheberrecht torpediert hat und damit sowohl das Zitatrecht (§ 51 UrhG) als auch Art. 5 GG ausgehebelt hat. Und auch deutsche Richter haben dabei zu Gunsten von ARD und ZDF mitgespielt und das obige wichtige BGH-Kalkhofe Urteil ignoriert. Oder wollen Sie etwa behaupten, man dürfe nur noch Kritik in Form von Satire äussern? Auch dieses „Argument“ greift nicht, weil die vom ZDF aktuell gesperrten YT-Videos auch satirisch Kritik an Harald Lesch geäussert hatten. Fakt ist: Das ZDF verwendet das Urheberrecht als Waffe gegen Kritik und dass bei Sendungen, die „vom Gebührenzahler ja bereits bezahlt wurden“, wie es auch von ARD und ZDF in der Öffentlichkeit so gerne heisst !!

Hier der Screenshot der Youtube-Kommentare als Beleg

Es wird also von ARD und ZDF das Urheberrecht regelrecht als „Waffe“ eingesetzt, um kritische Hinweise aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Und darüber können wir aus der Vergangenheit noch mehrere Nachweise und Sachverhalte beibringen, die diese Machenschaften durch ARD und ZDF belegen.

Bereits im Jahr 2007, als es darum ging, dass die ARD ihre TV-Inhalte auch im Internet auf Webseiten unterbringen wollte, argumentierte die ARD wörtlich:

„Die Inhalte, die wir im Netz zur Verfügung
stellen wollen, sind vom Zuschauer bereits
bezahlt…“

Nachfolgend die einschlägigen Zitate von damaligen ARD-Funktionären mit Quellenhinweis:

Wir vom KLIMAMANIFEST.DE sind seit 2013 bis jetzt von diesem „juristischen Trick“ URHEBERRECHTSVERLETZUNG verschont geblieben, obwohl wir aus der Vergangenheit diese „Machenschaften“ von ARD und ZDF trotzdem im Detail bestätigen können, insbesondere von Seiten des WDR.

Wir werden in den nächsten Tagen (vielleicht noch im Mai) unser neuestes Video veröffentlichen unter anderem mit den folgenden zwei Sachverhalten, worüber wir schon mal zwei Screenshots veröffentlichen:

Wir warten dann mal ab, ob dann bei diesen brisanten Aufdeckungen über das ZDF und auch über den SPIEGEL die „Keule“ der Urheberrechtsverletzung von ZDF und SPIEGEL geschwungen wird. Denn DER SPIEGEL kennt diese „perfide Methode“ nämlich auch mindestens seit dem Jahr 2001:

Und das war die Haupt-„FakeNews“ des SPIEGEL in dem erwähnten SPIEGEL-Artikel „Vom Himmel in die Steckdose„:

wo der SPIEGEL damals lapidar meinte, er könne diese(n) Fehler einfach mit einem Hinweis auf einen Leserbrief aus der Welt schaffen.

Und hören Sie sich auch die zutreffenden Zitate des kritischen MEDIEN-Professors Norbert Bolz, wir er sagt,..

die Lügen sind nicht das Problem, sondern sie VERSCHWEIGEN.

Deshalb sagen wir euch, liebe ARD, jetzt ins Gesicht:

Das Urheberrecht als WAFFE ist ein perfides Mittel, um Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Aber so eine Diskussion bei ARD und ZDF über das „Urheberrecht als Waffe gegen Kritiker“ werden sie dort niemals vorfinden, stattdessen führt man die x-te  Scheindebatte über die ach-so-schlimmen „Hasskommentare“.

Update 28.05.2017, 21Uhr25
TAGESSCHAU.DE liefert selbst Beleg für die Notwendigkeit des obigen Blogtextes: „Der Kommentar wurde von der Moderation nicht freigegeben


„Unbequeme Wahrheiten“ über die eigenen Machenschaften hört man eben auf TAGESSCHAU.DE nicht so gerne.  Noch Fragen??

Update vom 29.05.2017, 06Uhr00
Die Aktion #SagsMirInsGesicht könnte auch eine Falle sein mit der perfiden „Strategie des vergifteten Brunnens„:

Die TAGESSCHAU bzw. ARD-AKTUELL möge sich bitte für Tag2 und Tag3 mit Anja Reschke und Isabel Schayani  vorstellen, es wäre 19Uhr00 und die Aktion #SagsMirInsGesicht beginnt und KEINER (!) skyped die beiden Frauen an.

Auch dieser Blogtext von Hadmut Danisch zu #SagsMirInsGesicht ist sehr lesenswert !!


Update am 30.05.2017, 08Uhr15

Im Rahmen der peinlichen ARD-Aktion „SagsMirInsGesicht“ ist uns aufgefallen, dass die Tagesschau-Redaktion penetrant versucht, dass korrekte Datum (05.08.2015, das Jahr „2015“ ist wichtig) des damaligen Anti-Hass-Kommentars von Anja Reschke NICHT zu veröffentlichen. Nachfolgend ein paar Screenshots aus diesen Tagen, wie die TAGESSCHAU.DE den Sachverhalt vertuscht:

Ein Klick auf den obigen rot-markierten VIDEO-Link führt dann zu dem Video mit dem Kommentar von Anja Reschke, ein Kommentar, der aber in Wahrheit am 05.08.2015 (!) bereits gesendet worden war:


Das war am 28.05.2017.
Nachdem die TAGESSCHAU über Twitter bereits über den Fehler informiert worden war, änderte die TAGESSCHAU-Redaktion dann tagsdarauf – am 29.05.2017 – bei  der#SagsMirInsGesicht-Aktion von Anja Reschke den Link zum Video wie folgt, aber „03.08.2016“ ist immer noch falsch:

Und der als Video-Link ausgewiesene Link führt zwar wieder direkt zum dem mit dem falschen Datum „27.05.2017, 15:00“ ausgewiesene Kommentar-Video von Anja Reschke (in Wahrheit aus TAGESTHEMEN vom 05.08.2015), sondern das Datum 03.08.2016 meint in Wahrheit ein Interview, was die TAGESSCHAU – ein knappes Jahr danach – am 03.08.2016 – mit Anja Reschke geführt hatte. Also: Es wird immer noch nicht das korrekte Datum (05.08.2015) des Anti-Hass-Kommentars von Anja Reschke ausgewiesen.

Das heisst:
Wir haben noch in bei KEINER TAGESSCHAU.DE-Berichterstattung von „SagsMirInsGesicht“ das korrekte Datum gefunden, nämlich „05.08.2015“, an dem damals Anja Reschkes Kommentar in den Tagesthemen nachweislich gesendet worden ist. Und hier bei Youtube, von der „ARD“ bei Youtube veröffentlicht am 05.08.2015:

Anfangs haben wir gedacht, es sei nur wiedermal eine blöde und dumme Schlamperei der TAGESSCHAU-Redaktion,  aber dann wurde uns der Zusammenhang und das mögliche Motiv klar, warum die TAGESSCHAU das korrekte Datum nicht deutlich im Rahmen von #SagsMirInsGesicht veröffentlicht.

Jeder muss sich nämlich klarmachen, dass dieser Reschke-Anti-Hass-Kommentar in den Tagesthemen am 05.08.2015 drei Wochen (genau: 26 Tage) VOR (!) Angela Merkels schicksalshafter Aufforderung: „Wir Schaffen das“ gesendet worden ist und damals ebenfalls heftig mediale Aufmerksamkeit hatte. Denn dieser gravierende Satz von Angela Merkel fiel am 31.08.2015, also damit gut drei Wochen (genau: 26 Tage) später, und man kann heute feststellen, dass Anja Reschkes damaliger Anti-Hass-Kommentar  die „mediale Vorbereitung“ (wohl besser: mediale Brandstiftung) für diesen späteren und schicksalhaften Satz von Angela Merkel „Wir schaffen das“ gewesen ist.

Das wird jedem klardenkenden Menschen nun so richtig klar, aber die TAGESSCHAU stellt diesen Zusammenhang nicht her und vertuscht stattdessen das korrekte Datum von Anja Reschke-Anti-Hass-Kommentars.

Kurz:
Anja Reschkes Kommentar war am 05.08.2015 die Vorbereitung für Merkels „Wir schaffen das“ vom 31.05.2015 und die TAGESSCHAU vertuscht diesen Zusammenhang im Rahmen von #SagsMirInsGesicht im Mai 2017.

Wir kommen zu dem Ergebnis:
Es stimmt der Satz von Norbert Bolz: „Lügenpresse ist eine unzutreffende Verkürzung, SIE VERSCHWEIGEN“ !!

Erstveröffentlichung am 28.05.2017, 08Uhr30
Zuletzt aktualisiert/optimiert am 30.05.2017, 08Uhr43

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