Wie der @WWF in Kooperation mit der Fachhochschule Lübeck „Klima-Denkverbote“ erteilt !!

Wir hatten uns beim sog. „KlimaMooc 2016“ eingeschrieben, in der Erwartung und guten Hoffnung, endlich Antworten auf unsere kritischen Fragen zu erhalten. Am 03.10.2016 haben wir im Forum des KlimaMooc folgende Frage gestellt:

Wir haben 18 (!) verschiedene Varianten zum „2-Grad-Ziel“ recherchiert. Wer kann uns mal mitteilen, welche dieser Varianten das korrekte „2-Grad-Ziel“ ist?? Die 18 Varianten findet man hier: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/?p=2488

Wir führten daraufhin mehrere Tage lang eine halbwegs-konstruktive Diskussion (.pdf), in der wir dann auch folgenden zutreffenden und begründeten Vergleich formulierten:

Verstehen Sie jetzt? Die Klimafolgenforscher sind dubiose „Hausärzte“, die Ihrem Kind Fieber bei absolut 36,5°C bzw. 36,76°C diagnostizieren, wo Sie eigentlich wissen, dass Fieber beim Menschen erst bei 37°C beginnt.

Daraufhin schaltete sich eine Tina Harms, eine Aktivistin vom WWF, in die Diskussion ein, und stellte folgende Bemerkung ins Forum:

klimamooc_tinaharms_20161006_7uhr00… und im sog. „Alarm“-Ordner hatte Tina Harms dann noch den folgenden Text reingestellt und drohte zusätzlich mit Anwälten:

klimamooc_tinaharms_20161006_9uhr35
Tina Harms hatte also offenkundig „ein Problem“ mit dieser, unserer Behauptung…

Verstehen Sie jetzt? Die Klimafolgenforscher sind dubiose „Hausärzte“, die Ihrem Kind Fieber bei absolut 36,5°C bzw. 36,76°C diagnostizieren, wo Sie eigentlich wissen, dass Fieber beim Menschen erst bei 37°C beginnt.

Unsere Behauptungen haben wir u.a. durch folgenden Text…:

klimamooc_20161005_klimamanifest_16uhr21_ausschnittund zusätzlich durch folgenden Text sachdienlich und faktisch nachweisbar erklärt:
klimamooc_tinaharms_klimaamnifest_20161006_10uhr21Bei „…und ist auch diesem Video dokumentiert...“, handelt es sich um das Video „Treibhauseffekt“ (Kapitel 6, Staffel 1 aus Herbst 2013) und findet sich auch in diesem unserem Blogtext. In diesem Video werden auch die Zitate bzw. Grafiken auf den Seiten 31, 37 und 49 von „DER KLIMAWANDEL“ einwandfrei zitiert und belegt und es wird auch für jeden interessierten Laien klar verständlich, warum die Klimafolgenforscher im übertragenen Sinne „dubiose Hausärzte“ sind, die normalen Menschen bei unter 37°C Körpertemperatur Fieber diagnostizieren.

Daraufhin haben wir am nächsten Tag am  07.10.2016 um 13Uhr33 von Charlotte Schueler von ONCAMPUS.DE  folgende E-Mail erhalten:

Sehr geerte Damen und Herren des Klima Manifest Heiligenroth,

Wir haben für Sie ein Forum in der Lektion 6 des Orga-Kapitels des KlimaMOOCs eingerichtet.

Es heißt „Positionen außerhalb des 5. Sachstandsberichts des IPCC„.

Ab sofort dürfen Sie hier Ihre Position vertreten. Wir haben den Thread aus dem Allgemeinen Diskussionsforum hierher verschoben.

Die TeilnehmerInnen und Teilnehmer des Kurses können jederzeit mit Ihnen Kontakt aufnehmen, wenn diese es wünschen.

Umgekehrt müssen wir Sie bitten, keine weiteren Versuche zu unternehmen, Ihre Denkansätze in den Kursablauf einzubringen.

Sie haben massiv gegen die Bedingungen der Netiquette des Kurses verstoßen, daher können wir Sie ab sofort nur noch mit folgenden Einschränkungen am MOOC teilnehmen lassen:

  • Jede weitere Meinungsäußerung Ihrerseits muss im Rahmen des neu angelegten Forums „Positionen außerhalb des 5. Sachstandsberichts des IPCC“ geschehen.
  • Werden unseren Community-StellvertreterInnen weitere Aktivitäten gemeldet, die von Ihnen ausgehen und die außerhalb des Rahmens des neuen Forums stattfinden, bleibt uns nur der offizielle Verweis von der Plattform. Ihr Konto wird in dem Fall gelöscht.
  • Halten Sie sich bitte ab sofort an die Netiquette, die auch im neuen Forum „Positionen außerhalb des 5. Sachstandsberichts des IPCC“ gilt. – Wenn Sie diese noch einmal durchlesen, werden Sie auch feststellen, dass zB Schmähungen etc. zu entsprechenden Konsequenzen führen.

Ob darüber hinaus rechtliche Schritte gegen Sie eingeleitet werden müssen, die sich aus Ihrer Darstellung der KlimaforscherInnen ergeben, werden Sie erfahren, wenn dies in der Rechtsabteilung des WWF abgeklärt wurde.

Mit freundlichem Gruß

Das mooin-Plattform-Management und die MOOC-Veranstalter WWF und DKK

(Hinweis: Fettmarkierungen und Formatierungen waren bereits genauso in der Original-Mail enthalten)

Zusätzlich war diese Email mit der folgenden Mail-Visitenkarte versehen:

logo_oncampus_20161007Der Text „a subsidiary of Lübeck University of Applied Sciences“ bedeutet übersetzt:

ein Tochterunternehmen der Lübecker Fachhochschule

Aha, sehr interessant, ein privatrechtlich-organisiertes Tochter-Unternehmen einer deutschen Universität (hier: Lübecker Fachhochschule) erteilt also offen „Denkverbote“,  denn es wurde uns wörtlich von Charlotte Schlüter von ONCAMPUS  untersagt,

unsere Denkansätze in den Kursablauf einzubringen.

Es wird also im Prinzip offen zugegeben, dass nur die „Denkansätze“ des WWF und des DKK, des deutschen Klimakonsortiums in diesem kostenlosen Schulungsangebot im Internet erwünscht sind. Ob diese denkwürdige Vorgehensweise des „Tochterunternehmens“ den Verantwortlichen an der Fachhochschule Lübeck bekannt und gewollt ist?

Charlotte Schueler legte dann im „Alarm“-Ordner des Forum ebenfalls nochmals nach:
klimamooc_20161007_13uhr41
Verstehen Sie und können Sie, lieber Leser, erkennen, was uns überhaupt konkret vorgeworfen wird, wenn Sie die beiden Schriftsätze (Mail und Forumeintrag) von Frau Schueler lesen?? Durch welche konkreten Worte/Sätze haben wir gegen die Netiquette verstossen? Frau Schueler nennt überhaupt keinen Satz / keine Worten, mit denen wir gegen die Netiquette verstossen haben sollen. Auch eine konkrete Nachfrage per E-Mail wurde von Frau Schueler nicht beantwortet.

Es wird uns und der Community stattdessen im KlimaMooc-Forum von Frau Schueler deutlich und in sehr bedenklicher Weise mitgeteilt:

Das Klima Manifest Heiligenroth wird hiermit (und per E-Mail) aufgefordert, keine weiteren Versuche zu unternehmen, die eigenen Standpunkte mit denen des ablaufenden Kurses zu vermischen. 

Wir stellen hier in aller Deutlichkeit erneut klar, dass unsere Standpunkte und unsere kritischen Hinweise normale und grundlegende wissenschaftliche Standards einfordern, die insbesondere bei der Proklamation eines angeblich so wichtigen „2-Grad-Zieles“ definitiv nicht eingehalten werden. Und da in diesem „KlimaMooc“ Lernvideos und schriftliche Tutorials verwendet werden, die zahlreiche faktische, wissenschaftliche Fehler und Widersprüche enthalten, ist es unsere Pflicht darauf hinzuweisen.

Und wenn uns der WWF weiterhin in dieser Art und Weise hindern will, auf Fehler, Widersprüche und Falschbehauptungen hinzuweisen, werden wir die für die Fachhochschule Lübeck zuständige Aufsichtsbehörde einschalten. Denn wenn in den Forum-Netiquette auf den 5. IPCC-Bericht als Grundlage explizit hingewiesen wird und dann in den „Lernvideos“ des KlimaMooc angebliche Fakten und Behauptungen aufgestellt werden, die im 5. IPCC-Bericht überhaupt nicht zu finden sind, dann ist es unsere Pflicht auf diese Disprepanz zwischen 5. IPCC-Bericht und KlimaMooc hinzuweisen.

So behauptet Mojib Latif z.B. in seinem verlinkten Video der Lektion 1 des KlimaMooc, dass der Temperaturwert des natürlichen Treibhauseffektes bei 15°C liegen würde:

oncampus_latif_treibhauseffekt_15grad_20161008
Screenshot vom 07.10.2016 aus Youtube-Video, welche im KlimaMooc2016 als „Lernvideo“ verlinkt ist.

Seit 2001 (!) wird aber im IPCC-Bericht nur noch 14°C (!) als Temperaturwert aus dem Treibhauseffekt ausgewiesen:

ipcc_2001_greenhouse_effect_s90_treibhauseffekt_14grad
Ausschnitt aus Seite 90 (mit Titel Cover) aus IPCC-Bericht 2001

Im 5. IPCC-Bericht 2013 fehlt der Wert aus dem „natürlichen Treibhauseffekt (= greenhouse effect) völlig. Weder der Wert von „14°C“ noch der Wert von „15°C“ wird im 5. IPCC-Bericht 2013/2014 als Wert aus dem „greenhouse effect“ genannt. Mojib Latif nennt also einen Wert, der im aktuell 5. IPCC-Bericht nicht (mehr) zu finden ist. Das Lernvideo mit Mojib Latif verstösst also selbst  gegen die eigene Vorgabe der aufgestellten und angeblich relevanten Netiquette des KlimaMooc:

klimamooc_20161009_netiquette_ipcc_grundlagenkurs
Screenshot aus „Netiquette“ des KlimaMooc2016. Rot-Markierung durch www.klimamanifest.ch zur Verdeutlichung hinzugefügt.

Und es wird in weiteren Behauptungen in verlinkten Dokumenten und Videos gegen diese Vorgabe aus der oben zitierten eigenen Netiquette verstossen. Auch die suggestive Behauptung in diesem KlimaMOOC,  das „2-Grad-Ziel“ gehe auf eine Empfehlung des IPCC zurück, ist nachweislich FALSCH und UNWAHR. Der folgende Screenshot aus einem weiteren KlimaMooc-Video dokumentiert diese fälschliche Suggestion, die vom WWF und dem DKK betrieben wird:

klimamooc_20161009_2gradziel_taeuschung_ipcc
Screenshot vom 09.10.2016 aus KlimaMooc-Video. Die roten Pfeile und Rot-Unterstreichung wurden durch www.klimamanifest.ch zur Verdeutlichung hinzugefügt.

Vergleichen Sie dazu auch die „2°C-Leitplanke„, die Klimapapst Hans Joachim Schellnhuber in seinem Buch „Selbstverbrennung“ publiziert:

2grad_ziel_schellnhuber_selbstverbrennung
Screenshot aus „Selbstverbrennung“ von Hans Joachim Schellnhuber. In diesem Screenshot wurden keine Zeichen, keine Texte und keine Markierung hinzugefügt. Die Unschärfe an der rechten Seite der Fotografie ist bedingt durch die manuelle Aufnahme der Seite des Buches.

Schauen Sie sich die beiden ähnlich anmutenden Fotos mit den jeweils zwei Schaubildern an und machen Sie sich bewusst, welche Informationen der WWF und das DKK aus den Schaubildern entfernt bzw. hinzufügt hat und trotz dieser erkennbaren „Manipulationen“ als „Quelle“ weiterhin „IPCC 2014“ angibt:

WWF/DKK haben insbesondere die beiden Temperaturskalen samt Einheiten und Legende an der rechten und linken Seite der Grafiken entfernt und dann eigenmächtig eine „2°C-Linie“ hinzugefügt.

Schellnhuber hat bei seiner Seite aus „Selbstverbrennung“ das IPCC nicht als Quelle angegeben, denn er wird wissen, dass die „2°C-Leitplanke nicht im IPCC-Bericht 2013/2014 zu finden ist.

Und so sieht das Schaubild auf der Seite 13 als Gesamtheit im Original aus dem IPCC-Bericht der Arbeitsgruppe II aus der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (.pdf) aus:

ipcc_2013_2014_wgii_s13_2gradziel_fehlt
Screenshot von der Seite 13 des IPCC-Berichts der Arbeitsgruppe II der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (SPM)

Sie stellen also in aller Deutlichkeit fest, dass der 5. IPCC-Bericht ein „2-Grad-Ziel“ oder eine „2°C-Leitplanke“ nicht erwähnt und auch keine „2-Grad-Linien“ eingezeichnet sind.

Es steht also der Vorwurf/Verdacht im Raum, dass der WWF und/oder das DKK Grafiken und Schaubilder aus dem IPCC-Bericht 2013/2014 manipuliert/verfälscht, um eigene Ziele in der Öffentlichkeit besser verfolgen zu können. Universitäre Einrichtungen scheinen dafür ein willkommener „Handlanger“ zu sein, um damit Glaubwürdigkeit und Seriösität zu vermitteln. Ein höchstbedenklicher Verdacht,  der durch dieses manipulative Verhalten deutlich geworden ist.

Konkret verantwortlich für diese „Manipulation“ in diesem Video/Schaubild ist wohl ein Prof. Dr. Hermann Held von der Universität Hamburg:

klimamooc_20161010_held_uni_hamburg
Screenshot vom 10.10.2016 von Youtube-Video bei ca. Minute 0:48

Wir haben das vom WWF/DKK/ONCAMPUS/PROF. HELD im „Lernvideo “ verwendete Schaubild…

klimamooc_20161009_2gradziel_taeuschung_ipcc
Screenshot vom 09.10.2016 aus KlimaMooc-Video. Die roten Pfeile und Rot-Unterstreichung wurden durch www.klimamanifest.ch zur Verdeutlichung ergänzt.

als nun 19. (!) Variante in unserem Blogtext über die „Varianten des 2-Grad-Zieles“ hinzugefügt.

Die gesamte Dubiosität der verschiedenen 2-Grad-Ziele, die in der Öffentlichkeit kursieren, ist in dem folgenden Video-Themenabschnitt #09 (ab Minute 0:20), Länge ca. 49 Minuten im Detail dargestellt worden:

(Auf Screenshot klicken, um zu #09 im Video zu gelangen):
Vaduz_Stocker_#09
Und wie zweifelhaft die Kompetenz und Zitierfähigkeit dieser Frau Charlotte Schüler ist, wird ja an folgendem, oben zu lesenden Satz deutlich:

Unabhängig davon wird noch geklärt, inwieweit die Darstellung der KlimaforscherInnen durch das Klima Manifest Heiligenroth strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

Diesen Satz von Frau Charlotte Schueler haben wir im „Alarm“-Forum wie folgt kommentiert:
klimamooc_20161007_15uhr08
Denn jeder seriöse Experte, der sich objektiv und neutral mit dem Thema „Klima“ beschäftigt, wird mittlerweile wissen, dass die Damen und Herren vom PIK in Potsdam, wie Hans Joachim Schellnhuber, Stefan Rahmstorf,  oder Anders Levermann oder Friedrich Wilhelm Gerstengarbe KEINE KLIMAFORSCHER sind, sondern KlimaFOLGENForscher. Das kann man auch deutlich im Logo-Namen des eingetragenen Vereins lesen:

Diese angeblichen „Forscher des Klimas“ untersuchen und erforschen also nicht objektiv, neutral und ergebnisoffen das Klima, sondern untersuchen das Klima nur in Bezug auf die angeblichen Folgen (!)  der angeblich menschlichen Einflüsse. Genauso, wie der Weltklimarat  IPCC im Jahr 1988 mit dieser Aufgabe gegründet worden ist, wurde auch in Deutschland im Jahr 1992 das PIK mit dieser Zielvorgabe gegründet, nämlich die „menschliche Schuld“ für einen Klimawandel wissenschaftlich nachzuweisen, was nur leider bis heute nicht gelungen ist. Und zur Klarstellung: ein wissenschaftlicher Konsens von angeblich „97% der Wissenschaftler“ ist kein wissenschaftlicher Nachweis.

Wenn also Charlotte Schüler behauptet:

Unabhängig davon wird noch geklärt, inwieweit die Darstellung der KlimaforscherInnen durch das Klima Manifest Heiligenroth strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

so ist das falsch, weil wir korrekt zitiert behauptet haben:

Verstehen Sie jetzt? Die Klimafolgenforscher sind dubiose „Hausärzte“, die Ihrem Kind Fieber bei absolut 36,5°C bzw. 36,76°C diagnostizieren, wo Sie eigentlich wissen, dass Fieber beim Menschen erst bei 37°C beginnt.

Klimaforscher und Klimafolgenforscher ist ein himmelweiter Unterschied, genauso, wie sich eine „Prognose“ von einer „Projektion“ und einem „Szenario“ unterscheidet, aber auch DAS wollen weder deutsche Mainstream-Journalisten, noch Aktivisten vom WWF, BUND, GREENPEACE, GERMANWATCH oder SKEPTICAL-SCIENCE jemals raffen. Denn es kann keine Prognose über die Entwicklung eines chaotisches System, wie das Atmosphärensystem der Erde, aufgestellt werden.

Seit unser Klarstellung vom 07.10.2016 um 15:08 sind wir mit unserem Account gesperrt worden und erhalten seitdem folgende Meldung, wenn wir uns in dem KlimaMooc anmelden:

klimamooc_20161007_sperre
Screenshot von der Meldung seit dem 07.10.2016, ca. 17Uhr00, wenn wir uns als „Klimamanifest Heiligenroth“ im KlimaMooc2016 anmelden wollen.

Eine kritische Diskussion über Behauptungen des IPCC (und damit auch über das KlimaMooc) darf nun nur noch in einem dafür eingerichteten Forumabschnitt geführt werden:

klimamooc_20161007_forum
Ein Christoph Guthmann, den wir persönlich nicht kennen, hat ebenfalls eine interessante Frage in das KlimaMooc-Forum reingestellt:

klimamooc_guthmann_20161003Mal schauen, wie sich diese Frage von Christoph Gutmann in diesem KlimaMooc-Forum weiter entwickelt. Es gibt auch andere Menschen aus unserem Unterstützerkreis,  die die richtigen Antworten geben können.

Über das Verhalten der dubiosen „Kooperation“  WWF / DKK / ONCAMPUS und der Fachhochschule Lübeck, die öffentlich Denkverbote erteilen und wir weiterhin in diesem KlimaMOOC gesperrt sind, ist von unserer Seite das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Erstveröffentlichung am 10.10.2016, 07Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 10.10.2016, 09Uhr00

 

 

 

 

 

Warum der #Treibhauseffekt ein wissenschaftlicher Schwindel ist!

von Rainer Hoffmann*

Der nachfolgende Blogtext erklärt durch die Aufdeckung logischer Widersprüche, warum der angebliche Treibhauseffekt ein wissenschaftlicher Schwindel ist. Sie benötigen beim Lesen und zum Verstehen der logischen Widersprüche keine  naturwissenschaftliche Ausbildung, sondern nur eine gute Portion gesunden Menschenverstand.
In der Arbeit „Der Treibhauseffekt“ von Lüdecke/Link aus dem Jahr 2010, Abb. 01

image001
Abb. 01: Ausschnitt von Seite 1 von 14 aus „Der Treibhauseffekt“, Januar 2010, von Horst-Joachim Lüdecke und Rainer Link.

 

findet sich auf Seite 8 von 14 folgende Passage/Behauptung, die zur Hervorhebung gelb-markiert wurde, Abb. 02:

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Abb. 02: Ausschnitt aus Seite 8 von 14 aus „Der Treibhauseffekt“, Januar 2010, von Horst-Joachim Lüdecke und Rainer Link. Gelb-Markierung zur Hervorhebung nachträglich hinzugefügt.

Diese gelb-markierte Passage aus der Arbeit von Lüdecke und Link zeigt leider nur zu deutlich, dass der Treibhauseffekt keine seriöse und fundierte wissenschaftliche Grundlage hat, genauso wie bei allen anderen Klimawissenschaftlern/Klima(folgen)forschern, die in ähnlicher Weise fälschlich behaupten, der angebliche Treibhauseffekt sei „real“ ,  sei „gemessen“ oder sei „beobachtet“ .

Wie der wissenschaftliche Schwindel mit dem angeblichen Treibhauseffekt genau funktioniert, wird deutlich, wenn man sich den Screenshot, Abb. 03, aus unserem Aufklärungs-Video anschaut:

Trenberth_15Grad_390W
Abb. 03: Selbst erstellte Grafik-Collage, Screenshot

wodurch der praktizierte Schwindel mit dem angeblichen Treibhauseffekt deutlich gemacht wird, und man sich dann nachfolgend den um das letzte Wort geänderten Text („T= 288 K“ gleichbedeutend geändert in „T = 15°C„) aus Lüdecke/Link anschaut:

Überraschend erscheint beim ersten Blick auf Abb. 4 [Anm.: Es muss wohl korrekt „Abb. 6“ lauten] der hohe Wert der Bodenstrahlung von 390 W/m2, der die eintreffende Strahlung von 342 W/m2 weit übertrifft. Er ist eine Folge des TE bzw. der Gegenstrahlung der Atmosphäre und entspricht gemäß Stefan-Boltzmann-Gesetz der real gemittelten Bodentemperatur von T = 15°C.

(Blau-Markierung nachträglich hinzugefügt)

Lüdecke/Link behaupten also in Kurzform:

Der hohe Wert der Bodenabstrahlung von 390 W/m2 ist eine Folge des Treibhauseffektes bzw. der Gegenstrahlung der Atmosphäre und entspricht gemäß Stefan-Boltzmann-Gesetz der real gemittelten Bodentemperatur von T = 15°C.

(Blau-Markierung nachträglich hinzugefügt)

Dieser obige Satz von Lüdecke/Link ist nachweislich wissenschaftlich UNWAHR, weil die „390 W/m²“ nichtdie Folge (!) des [angeblichen] Treibhauseffektes“ und erst recht nicht die Folge (!) einer angeblichen „atmosphärischen Gegenstrahlung“ sind, sondern die 390 W/m² sind – zusammen mit den „15°C“ – einfach nur der gleiche Wert aus der (fast) gleichen Zeile der S-B-G-Schwarzkörper-Strahlungswert-Tabelle.

Das Stefan-Boltzmann-Gesetz (kurz: S-B-G) gilt nur für Schwarze Strahler. Das ist wichtig und feststehender Bestandteil des S-B-Gesetzes. Halten Sie DAS bitte beim weiteren Lesen dieses Blogtextes im Hinterkopf. Das Stefan-Boltzmann-Gesetz gibt an, welche Strahlungsleistung  P ein schwarzer Körper der Fläche A und der absoluten Temperatur  T aussendet. Es lautet

P=\sigma \cdot A\cdot T^{4}

mit der Stefan-Boltzmann-Konstanten \sigma . Die Strahlungsleistung eines Schwarzen Körpers ist also proportional zur vierten Potenz seiner absoluten Temperatur:  Eine Verdopplung der Temperatur bewirkt, dass die abgestrahlte Leistung um den Faktor 16 ansteigt. Dieses Gesetz wird deshalb auch als „Boltzmannsches T-hoch-vier-Gesetz“ bezeichnet. …  (Quelle)

Die Wahrheit ist also: Die „390 W/m²“ wurden ermittelt, indem der Wert  „14,84 °C“ bzw. „288 K“ in die Formel σT4  eingegeben worden ist, und diese Formel und dessen Ergebnisse wurden durch einen angeblichen Treibhauseffekt nicht beeinflusst und nicht bewirkt. Es wird also kein Treibhauseffekt benötigt, um einen Wert von 390 W/m² zu ermitteln. Lüdecke/Link (und viele (alle?) Klima(folgen)forscher) aber „verkaufen“ der Öffentlichkeit also das reine Ablesen aus der S-B-G-Schwarzkörperstrahlungswert-Tabelle, die auf dieser simplen Formel σT4 basiert, als angeblichen Treibhauseffekt bzw. einer atmosphärischen Gegenstrahlung. Die Nachkomma-Rundungsabweichungen von 14,84 °C zu 15 °C (= 0,16 °C) wurden dabei zusätzlich als vernachlässigbar angesehen.

Wie willkürlich die Herleitung der „390W/m²“ erfolgt ist, merken Sie auch, wenn Sie die „390W/m²“ alternativ einfach mit dieser „selbstgestrickten“ Formel ermitteln und  in die Formel ebenfalls T = 15 einsetzen:

AltnativFormel_390WWie durch ein Wunder.  Sie erhalten als Ergebnis für die Strahlungsleistung  P mit dieser Formel ebenfalls 390.

Die Herleitung der „390 Watt/m²“ hat also rein gar nix mit einem angeblichen Treibhauseffekt bzw. einer atmosphärischen Gegenstrahlung zu tun. Es wird stattdessen einfach das Gleiche mit unterschiedlichen Zahlenwerten behauptet, wobei offensichtlich niemand bis heute gemerkt hat, dass die „390 Watt“, die „288 K“ und die „15°C“ alle nur das Ergebnis aus der Formel σT4 aufzeigen, die aber von einem angeblichen Treibhauseffekt unbeeinflusst ist. Stattdessen wird vorgegaukelt, die erhöhten „390 W/m²“ der Erdbodenabstrahlung seien durch einen angeblichen Treibhauseffekt entstanden. In Wahrheit ist alles nur ein selbstreferenzierender Zirkelschluss über ein-und-denselben Sachverhalt und die Wahrheit ist: Die „390 Watt/m²“ sind der Strahlungswert eines idealisierten Schwarzen Körpers bei einer Temperatur von 15°C (genauer:  14,84°C) und haben rein gar nix mit einem angeblichen Treibhauseffekt zu tun. Der angebliche Treibhauseffekt ist nichts anderes als das simple Ablesen der kompatiblen Formel-Werte aus σT4 in der Zeile bei „15°C“ in der S-B-G-Strahlungswert-Tabelle eines idealisierten schwarzen Körpers.

Auch die folgende Behauptung auf Seite 4 von 14 der Publikation von Lüdecke/Link „Der Treibhauseffekt“ entspricht deshalb auch nicht der faktischen Wahrheit:

Als einziger gemessener Temperaturwert geht die reale mittlere Bodentemperatur von T = 288 K (= 15 °C) in die ideale Gasgleichung und damit die weiteren Beziehungen ein.

(Fettmarkierung zur Hervorhebung nachträglich hinzugefügt)

Denn Fakt ist, dass diese theoretischen Werte aus der S-B-G-Schwarzkörperstrahlungswert-Tabelle in der realen Natur nicht existieren. Deshalb sind die „15°C“ weder „gemessen„, noch „real gemittelt„. Auch die „390 W/m²“ hat bis heute niemand gemessen, niemand beobachtet. Trotzdem wird die Erde in Erklärungen über den Treibhauseffekt – so wörtlich – „näherungsweise“ als „Schwarzer Körper“ bezeichnet und definiert, damit der angebliche Treibhauseffekt auf dieser dubiosen Basis eines angeblich „schwarzen Körpers“ konstruiert werden kann und diese „Konstruktion“ den leider fälschlichen Eindruck erweckt, es sei angeblich alles wissenschaftlich hergeleitet.

Wie die Klimawissenschaft in Computermodellen die „15°C“ mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz und einem bzw. zwei zusätzlichen „tuning-parametern“ „hingefummelt“ hat, belegt dieses schriftliche Dokument aus dem Jahr 1999:

von_Storch_1999_Buch_Klimasystem_Klimamodelle_S83_mitCover
Abb. 04: Seite 83 mit Titel-Cover von „Das Klimasystem und seine Modellierung“, 1999, ROT- und Gelb-Markierungen im Text zur Hervorhebung nachträglich hinzugefügt.

Insofern ist auch die Behauptung, die „288 K“ bzw. „15°C“ sei eine angeblich „gemessene“ und „real gemittelte (!) Bodentemperatur“ ebenfalls die faktische Unwahrheit, (nicht nur) von Lüdecke und Link, weil dieser Wert in Wahrheit einfach nur aus der S-B-G-Schwarzkörper-Strahlungswert-Tabelle in der betreffenden Tabellenzeile abgelesen und verwendet worden ist. Es wird mit der Behauptung „real gemittelt“ suggeriert, dieser Wert von „15°C“ sei auch „real ermittelt„, also angeblich „in der Wirklichkeit auf der Erde gemessen“ worden, was aber in Wahrheit und Wirklichkeit gar nicht stimmt, sondern dieser Wert von „15°C“ wurde einfach nur aus einer Tabelle mit idealen Werten abgelesen und entnommen, also Werte, die in der Natur außerdem nicht existieren. Trotzdem schreibt auch ein gewisser Peter Dietze, ein ehemaliger deutscher IPCC-Autor in einer seiner Publikationen aus dem Jahr 2011:

Betrachten wir nun die real bei der Erde beobachteten Verhältnisse: Von B = 390 W/m² vom Boden…

(Fettmarkierung und Unterstreichung nachträglich hinzugefügt)

Dass die „390 Watt/m²“ einfach nur von den „15°C“ aus dem S-B-G-Strahlungswerttabelle eines idealisierten Schwarzen Körpers abgeleitet sind, lässt sich auch anhand von zwei Publikationen von Kiehl/Trenberth aus dem Jahr 2009 (Abb. 05) und 1997 (Abb. 06) belegen:

image008
Abb. 05: Ausschnitt aus: „AMERICAN METEOLOGICAL SOCIETY“, März 2009, Seite 311 und Seite 315, „Earth’s Global Energy Budget“
Trenberth_KiehlTrenbBAMS_1997_Treibhauseffekt_15Grad_390W_kurz_gelbMark
Abb. 06: Seite 197 und Seite 205 aus „Bulletin of the American Meteorological Society, 1997, Kiehl/Trenberth „Earth’s Annual Global Mean Energy Budget“, GELB-Markierung nachträglich zur Hervorhebung hinzugefügt.

In den drei IPCC-Berichten 1995, 2001 und 2007 taucht jedesmal die identische Grafik von Kiehl/Trenberth auf, die auch Lüdecke/Link in ihrer Publikation auf Seite 8 (Abb. 02) verwendet haben. Aber in keinem dieser drei IPCC-Berichte wird die Herleitung der Erdbodenabstrahlung von „390 W/m²“ wissenschaftlich erklärt. Nur wenn Sie der Quelle/Source folgen, die in Abb. 07 gelb-markiert angegeben ist:

Trenberth_390W_IPCC_Bericht_2001
Abb. 07: Screenshot-Ausschnitt aus IPCC-Bericht 2001, Seite 90

und die betreffende Arbeit aus dem Jahr 1997 von Kiehl/Trenberth studieren, fällt Ihnen – auch nur mit Aufmerksamkeit und Glück – auf der Seite 205 (.pdf-Seite 9 von 12) der entscheidende und wichtige Satz auf:

For the outgoing fluxes, the surface infrared radiation
of 390 W/m² corresponds to a blackbody emission
at 15°C.

…heisst ins Deutsche übersetzt:

Der abgehende Strahlungsfluss, die Infrarot-Strahlung der Erdoberfläche von 390 W/m² entspricht einer Schwarzkörperstrahlung bei 15 ° C.

(Fettmarkierung  nachträglich hinzugefügt)

Damit ist zwangsläufig der Recherche-Beweis erbracht, daß die „390 W/m²“ weder „gemessen“ , noch „beobachtet„, noch „real ermittelt“ worden sind, sondern die „390 W/m²“ sind einfach nur lapidar aus der S-B-G-Schwarzkörperstrahlungswerttabelle abgelesen worden. Denn an keiner anderen Stelle, in keiner anderen Publikation findet sich eine Erklärung über die Herleitung der „390 W/m²“ der Erdbodenabstrahlung.

Aber Kiehl/Trenberth, Lüdecke/Link und Peter Dietze sind bei weitem nicht die Einzigen, die auf dieser dubiosen Basis die noch dubiosere Treibhauseffekt-These vertreten. Federführend und oft zitiert und Bezug genommen wird zum angeblich wissenschaftlichen Beweis der Treibhauseffekt-Theorie auf eine Arbeit von S. Bakan und E. Raschke „Der natürliche Treibhauseffekt“ aus dem Jahr 2002 verwiesen. Sowohl z.B. Stefan Rahmstorf (PIK Potsdam) als auch das Max-Planck-Institut in Hamburg verweisen auf diese Arbeit von Bakan & Raschke, in der zwei Sätze nachfolgend besonderen Augenmerk finden werden, weil diese beiden Sätze ebenfalls erneut deutlich machen, wie in wissenschaftlich unstatthafter Weise ein Sachverhalt mit sich selbst begründet wird, also erneut ein Zirkelschluss bzw. eine Iteration praktiziert wird, Abb. 08

image010
Abb. 08 Ausschnitt aus Quelle: Seite 90 http://www.dwd.de/DE/leistungen/pbfb_verlag_promet/pdf_promethefte/28_3_4_pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=3 (Gelb-Markierung zur Hervorhebung nachträglich hinzugefügt.)

 

Wenn Sie die beiden gelb-markierten Sätze aus Abb. 08:

Hier kommen 324 W/m2 Strahlungsfluss zur solaren Einstrahlung hinzu.

und

Als Reaktion auf diese hohe Einstrahlung von zusammen 492 W/m2 stellt sich die Erdbodentemperatur so ein, dass 390 W/m2 durch thermische Ausstrahlung, 24 W/m2 durch Wärmeleitung und 78 W/m2 durch Verdunstung abgeführt werden.

lesen, dürfte Ihnen sofort auffallen, dass diese beiden Sätze nur beschreiben, aber keine wissenschaftliche Erklärungen liefern, obwohl diese beiden Sätze faktisch den ach-so-wichtigen Kern der Treibhauseffekt-These beschreiben. Wenn Sie diese Passagen erstmalig lesen, fragen Sie sich, wie eigentlich die „hohe Einstrahlung von zusammen 492 W/m²“ ermittelt wurde. Diese Zahl von 492 W/m² Einstrahlung ergibt sich summarisch aus den 168 W/m² (Solareinstrahlung) und den 324 W/m² (Gegenstrahlung).

Wie auch schon in der Arbeit von Lüdecke/Link festzustellen ist, wird auch in dieser Arbeit von Bakan & Raschke das Zustandekommen der 324 W/m² als angebliche Gegenstrahlung nicht wissenschaftlich erklärt. Trotzdem werden diese 324 W/m² aber für das Zustandekommen der Erdbodenabstrahlung von 390 W/m² als wichtig angesehen, denn ohne die 324 W/m² der Gegenstrahlung kann die Erdbodenabstrahlung von 390 W/m² nicht zustande kommen. Es wurde also erneut ein unstatthafter Zirkelschluss, d.h. eine Iteration praktiziert, um die hohe Erdbodenabstrahlung von 390 W/m² angeblich zu erklären, obwohl in den 390 W/m² der Bodenabstrahlung ein Wert enthalten ist, der in Höhe von 324 W/m², nämlich der atmosphärischen Gegenstrahlung vorher auch noch nicht wissenschaftlich erklärt und geklärt worden ist.

Es ist ja mittlerweile durch die obigen Ausführungen bekannt, dass in Wahrheit die 390 W/m² nur durch das simple Ablesen der kompatiblen Werte in der Zeile bei „15°C“ in der S-B-G-Schwarzkörperstrahlungswert-Tabelle generiert worden sind. Deshalb liegt der Schluss nahe, dass die 324 W/m² der Gegenstrahlung nichts anderes sind, als ein noch simpler ermittelter Differenzwert, nur damit die Werte von „Einstrahlung“ und „Ausstrahlung“ ausgeglichen sind:

Einstrahlung:

Solareinstrahlung 168 W/m²
+ atmosphärische Gegenstrahlung + 324 W/m²
= Gesamteinstrahlung = 492 W/m²

Ausstrahlung:

Erdbodenabstrahlung 390 W/m²
+ Wärmeleitung + 24 W/m²
+ Verdunstung + 78 W/m²
= Gesamtausstrahlung = 492 W/m²

Das würde auch erklären, warum eine wissenschaftliche Begründung für die atmosphärische Gegenstrahlung bis heute nicht geliefert werden konnte und wiederholt der Vorwurf im Raum steht, dass die atmosphärische Gegenstrahlung nicht existieren kann, weil sie dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik widerspricht. Denn nach der Treibhauseffekt-Theorie müsste die kältere atmosphärische Gegenstrahlung die bereits wärmere Erdoberfläche zusätzlich erwärmen, was aber eindeutig dem physikalischen Gesetz des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik widerspricht.

Machen Sie sich auch klar, wie wissenschaftlich dubios und ohne den Ansatz einer Erklärung dieser Satz von Bakan & Raschke zu verstehen ist:

Als Reaktion auf die hohe Einstrahlung… stellt sich die Erdbodentemperatur so ein, …

Dieser Satz belegt wohl vielmehr, dass die Klimawissenschaft zunehmend religiöse Züge angenommen hat. Denn wenn sich die Erdbodentemperatur bei einer angeblich so hohen Einstrahlung von 492 W/m² wirklich auf eine Erdbodenabstrahlung von 390 W/m² – wie von selbst – einstellen würde, machen Sie sich klar, dass dann auf der Erde eine Erdbodenabstrahlung von sage-und-schreibe fast vier 100 Watt Glühlampen pro Quadratmeter existieren würde und dieser Wert von 390 W/m² auch noch höher wäre, als der solare Einstrahlungswert von der Sonne, der „nur“ bei 342 W/m² liegt, nämlich dem Viertel der Solarkonstante von 1368 W/m². Die Erdbodenabstrahlung von 390 W/m² soll also – nach der Treibhauseffekttheorie – höher sein, als der Wert, der als Solareinstrahlung mit 342 W/m² von der Sonne kommt?!  Hallo? Geht’s noch?

Und bedenken Sie auch: Die Oberfläche der Erde besteht zu ca. 70% aus Wasser. Wie wenig glaubwürdig kann eigentlich vor diesem Hintergrund eine angeblich „real gemittelteErdbodenabstrahlung der Erde bei angeblich „15°C“ bzw. von „390 W/m² sein, wo doch dieser Erdbodenanteil der Erde nur ca. 30% beträgt?! Hat die Klima(folgen)forschung Wasser etwa auch zum „Schwarzen Körper“ klassifiziert? Was nicht passt, wird offensichtlich passend gemacht. Berücksichtigen Sie bitte auch, dass das Stefan-Boltzmann-Gesetz definitiv auf Gase und Flüssigkeiten garnicht anwendbar ist, sondern nur Strahlungswerte von festen Körpern ausweist.

Oder was denken Sie nun nach diesen Informationen, wenn Ihnen der ARD-Meteorologe Sven Plöger im Fernsehen zum x-ten Male erzählt, die „15°C“  aus dem „natürlichen Treibhauseffekt“ würden angeblich durch langwellige Treibhausgas-Abstrahlung entstehen? Denn der ermittelte Strahlungswert von „390 Watt/m²“ bei rund „15°C“ wird bei Anwendung der Formel  σT4 aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz auch nicht durch den Unterschied von „kurzwelliger“ und „langwelliger“ Strahlung beeinflusst. Denn das Stefan-Boltzmann-Gesetz hat auch rein gar nix mit der Erklärung atmosphärischer Vorgänge auf der Erde zu tun.

Insofern ist auch vollkommen irrelevant und genauso hanebüchen, wenn andere vermeintlich kritische Wissenschaftler behaupten, Kohlenstoffdioxid (CO2) würde angeblich die Erde abkühlen (anstatt: erwärmen).

Kein Geringerer als der deutsche Umweltpreisträger 2015 Mojib Latif hat in seinem Buch „Klimawandel und Klimadynamik“ aus dem Jahr 2009 seine angeblich wissenschaftlichen Erklärungen über den Strahlungshaushalt (S. 55 bis S. 57) nahezu wortwörtlich aus der Arbeit Bakan & Raschke aus dem Jahr 2002 übernommen, Abb. 09, ohne korrekt auf die übernommene Quelle hinzuweisen:

Latif_2009_Klimawandel_und_Klimadynamik_S57_gelbMark
Abb. 09 Ausschnitt aus: „KLIMAWANDEL UND KLIMADYNAMIK“, von Mojib Latif, 2009, Seite 56/57, Ulmer UTB, Gelb-Markierung nachträglich zur Hervorhebung hinzugefügt.

Wohl zur Tarnung der Quelle hat Mojib Latif einige Sätze, die er aus der Arbeit von Bakan & Raschke, Abb. 08 übernommen hatte, im Satzbau einfach nur etwas umgestellt und dadurch scheinbar verändert, um den Quellenbezug nicht sichtbar werden zu lassen. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Daran ist zu erkennen, dass diese Klimaforscher keine kritischen Hinterfragungen ihrer Argumentations-Grundlagen dulden, sondern es werden die immer gleichen dubiosen Thesen von „Strahlungshaushalt“ und „Treibhauseffekt“ einfach nur voneinander abgeschrieben.

Lesen Sie auch den Abschnitt „Das „Globalklima“ ist ein abstraktes Konstrukt aus Sonnen- und Höhlengleichnis“ in dem Blogtext des ehemaligen ZDF-Meteorologen Dr. Wolfgang Thüne vom 07.09.2016 „Klimaforschung“ – eine Spielvariante der Zukunftsforschung“.

Sie sehen auch anhand der Abb. 10, eine Grafik, die das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg aktuell und seit Jahren verwendet, wie die „390 W/m²“ mit den „15°C“ in Beziehung gebracht werden und der Öffentlichkeit vorgegaukelt wird, es würden diese Temperaturwerte auf einen angeblichen Treibhauseffekt basieren:

image014
Abb. 10: Screenshot vom 19.07.2016 von: http://www.klimanavigator.de/dossier/artikel/011998/index.php

Wenn Horst-Joachim Lüdecke und Rainer Link in Ihrer Publikation, Abb. 02, geschrieben haben:

Überraschend erscheint beim ersten Blick der hohe Wert der Bodenstrahlung …

hätten dann nicht diese beiden vermeintlich seriösen und kritischen Wissenschaftler mal intensiver wissenschaftlich hinterfragen müssen, warum sie denn – eigentlich zurecht „beim ersten Blick überrascht“ waren? Denn man ist als interessierter Beobachter auch noch beim 2. und auch noch beim 1073. Blick überrascht, wie denn die Erdbodenabstrahlung (390 W/m²) eine höhere Wattzahl aufweisen kann, als die Einstrahlung (342 W/m²) , die von der Sonne auf die Erde hereinkommt. Mindestens hätte Lüdecke/Link die „390 W/m²“ hinterfragen müssen, wie es oben im Blogtext auf Grundlage der Abb. 07 getan wurde. Denn Lüdecke/Link haben in ihrer Fußnote [1] auf Seite 13 von 14 die relevante Kiehl/Trenberth-Publikation aus dem Jahr 1997  sogar explizit angegeben. Lüdecke/Link kannten also die Arbeit von Kiehl/Trenberth.

In sofern stellt sich zum Schluss dieser kritischen Veröffentlichung die Frage, warum eigentlich ein Horst-Joachim Lüdecke an der dubiosen Treibhauseffekt-Theorie festhält, wo doch ein Horst Joachim Lüdecke ansonsten als Pressesprecher des klimaskeptischen „Europäischen Instituts für Klima und Energie e.V“, kurz „EIKE“ die Energiewende mit dem zunehmenden Einsatz von sog. „erneuerbaren Energien“ und die Klimaschutzpolitik eindeutig und ausgiebig kritisiert?

Es fällt dabei nach eigenen Recherchen und Beobachtungen auf, dass DIE Kritiker der Energiewende/Klimaschutzpolitik, DIE parallel hartnäckig und unbeugsam auch an der Treibhauseffekt-Theorie festhalten, auch Befürworter für den verstärkten Einsatz der Kernenergie sind. Daraus ergibt sich die begründete Vermutung: Diese Kernenergiebefürworter wollen verhindern, dass bei aller Kritik an der Energiewende und der Klimaschutzpolitik, das Thema „CO2 und Treibhauseffekt“ wissenschaftlich nicht als Ganzes in Frage gestellt wird, um der Kernenergielobby die angebliche „Gefahr des übersteigerten Treibhauseffektes“ als langjährige und sehr wichtige Argumentationsgrundlage für die zukünftige Energiepolitik in Deutschland, Europa und der Welt nicht zu entziehen.

Durch Recherchen in historischen Archiven lässt sich belegen, dass es insbesondere Lobbyisten der Kernenergie in den 1970er/1980er-Jahren waren, die das Thema „Klimaschutz durch CO2“ verstärkt in die Öffentlichkeit getragen haben, um nach den Atomreaktorunfällen von Harrisburg [1979] und Tschernobyl [1986] ein vermeintlich stichhaltiges, neues Argument „PRO-Kernenergie“ in der Öffentlichkeit zu manifestieren.

Nur ein Mittel- bis Langfrist-Problem für die Kernenergie ist: Die Glaubwürdigkeit, wenn sich herausstellt und immer mehr Menschen begreifen, dass die Kernenergielobby im Ursprung der Initiator und  jahrelange „Taktgeber“ bei der Täuschung der Öffentlichkeit über „CO2 und Treibhauseffekt“ gewesen ist.

So ist es auch mittlerweile gelungen, das Thema „CO2“ als gefühlt noch größeres Problem in der öffentlichen Wahrnehmung hinzustellen, als das Thema „Radioaktivität“, das eigentliche K.O.-Kriterium der Kernenergie. RESPEKT, für diese geniale Propagandaleistung in Politik und Medien, die in den letzten 30-40 Jahren auch mit Hilfe der GRÜNEN als willige und dumme Klimaschutz-Handlanger – geleistet worden ist. Der in der öffentlichen Wahrnehmung im Juni 2015 neu-eingeführte Begriff der „Dekarbonisierung“, um den Einsatz fossiler Brennstoffe in Zukunft zu vermeiden, ist eine ähnlich-geschickte Propagandaleistung. Denn politischer Wille ist: Der Begriff „Dekarbonisierung“ schließt in Zukunft den Einsatz der Kernenergie nicht aus. Denn Kernenergie ist definitiv KEINE fossile Energie, wobei abschließend angemerkt werden muss, dass auch bei Braun- und Steinkohle, Erdöl und Erdgas die fossile Herkunft dieser Energieträger durch die berechtigte Existenz der abiotischen Entstehungstheorie ebenfalls nicht unumstritten ist. Aber das ist ein anderes Thema.

*Rainer Hoffmann, Jahrgang 1964, ist ausgebildeter Bilanzbuchhalter, Controller IHK, sowohl Gründungsmitglied des „Klimamanifest von Heiligenroth“, als auch Gründungsmitglied des „Europäischen Instituts für Klima und Energie e.V“. Er betreut federführend und hauptverantwortlich die Videoprojekte beim „Klimamanifest-von-Heiligenroth“. Rainer Hoffmann musste im November 2012 Deutschland aus Selbstschutz fluchtartig verlassen, nachdem die Justiz in NRW wegen seiner umfangreichen solarkritischen Recherchen auf rechtsstaatlich-zweifelhafter Grundlage von 198 als GEHEIM erklärten Aktenseiten der Akte 4121 E-III 372/98 beim NRW-Justizministerium seine berufliche und private Existenz vernichtet hatte und ihm wegen seiner hartnäckigen Recherchen und justiz-kritischer Beweislage Psychiatriemissbrauch durch die NRW-Justiz drohte. Rainer Hoffmann arbeitet weiterhin ehrenamtlich als unabhängiger und freier Publizist und hat sich auch in den letzten Jahren neben seinen solarkritischen Recherchen auch auf die Aufarbeitung und Veröffentlichung der Widersprüche der offiziellen Klima(folgen)forschung gewidmet.

 

Erstveröffentlichung am 02.09.2016, 07Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 11.09.2016, 07Uhr30

 

 

 

Die Varianten (19) des 2-Grad-Ziels !! @DerSPIEGEL, #SPON @SPIEGELWISSEN

Am 17.08.2016 hatte SPIEGEL ONLINE und der hinreichend bekannte und einschlägige Journalist Axel Bojanowski die Behauptung übernommen, dass angeblich der Juli 2016 der wärmste Juli seit Beginn der Messungen gewesen sei. Wir wollen diese bekannte Klima-Alarmdauerschleife der deutschen Mainstream-Medien gar nicht weiter kommentieren, allerdings ein Zitat. Denn in diesem SPON-Artikel tauchte die folgende interessante Bemerkung auf, rot von uns unterstrichen:

SPIEGELOnline_20160817_Bojanowski_SpiegelWissen_2GradZielQuelle: SPON am 17.08.2016

Die Zeit um 1850 gilt auf Basiswert für die Begrenzung der Klimaerwärmung auf zwei Grad.

Als wir diesen Satz gelesen haben, haben wir sofort Axel Bojanowski angetwittert und ihn gebeten, er solle uns doch bitte die Quelle für seine obige „steile These“ nennen:

Eine Antwort erhielten wir von SPIEGEL_WISSEN und von Axel Bojanowski bis heute nicht. Denn es dürfte für den SPIEGEL auch schwierig werden, diese Behauptung über das 2-Grad-Ziel zu verifizieren.  Wir listen Ihnen nämlich nachfolgend mal die wichtigsten verschiedenen Varianten an visualisierten 2-Grad-Zielen auf, die wir in den letzten Wochen und Monaten recherchiert haben, ohne Kommentar, nur mit Hinweis auf Quellen. Achten Sie aber bei der Sichtung der Grafiken auf drei (3) Fragestellungen:

  1. Wo liegt das 2-Grad-Ziel? Auf der 2-Grad-Temperaturmarke oder unterhalb der 2-Grad-Temperaturmarke?
  2. Welcher Referenz-Zeitraum wird als Basisgrundlage für das 2-Grad-Ziel angegeben?
  3. Wird ein absoluter globaler Temperaturwert ausgewiesen?

Variante 1:
MPI-met, Hamburg, seit ca. Februar 2012 bis heute

MPI_met_DKRZ_Boettinger_2GradZielQuelle     Quelle2             Video

Variante 2:
TAGESSCHAU.DE vom 02.12.2015 (2009) bis heute

TAGESSCHAU_DE_20151202_2GradZiel_MeinshausenQuelle  (auf TAGESSCHAU.DE abrufbar nur bis 01.12.2016)

Variante 3:
WBGU-Sondergutachten „Der Budgetansatz“, seit 2009

WBGU_2009_2GradZielQuelle     Seite 10 (.pdf-Seite 20)

Variante 4:
Hamburger Bildungsserver, seit 2011 bis heute

2-Grad-Ziel_wiki_Bildungsserver_Hamburg_Stand20160818Quelle    Quelle der Grafik

Variante 5:
Scepticalscience.com, seit November 2015 bis heute

SkepticalScience_201511031_2GradZiel_2c-2015-10Quelle     Quelle der Grafik   

Variante 6:
Stefan Rahmstorfs Scilogs-Blog seit 14.12.2015

Klimalounge_20151214_Rahmstorf_2GradZiel_Meinshausen_Paris-agreement_2Quelle     Quelle der Grafik     Fig. TS.15 aus IPCC 2013, WGI

Variante 7:
„Der Klimawandel“,  Rahmstorf/Schellnhuber,  seit 2006/2007,
S. 49

Schellnhuber_Rahmstorf_2006_DerKlimawandel_S49_EU_2GradZielQuelle .html      Quelle .pdf     Seite 49

Variante 8:
„Der Klimawandel“,  Rahmstorf/Schellnhuber,  seit 2006/2007,
S. 49
(ergänzt mit globalen Absolut-Temperaturen und farbigen Linien auf Basis von IPCC 2007 durch www.klimamanifest.ch)

Schellnhuber_Rahmstorf_2006_DerKlimawandel_S49_EU_2GradZiel_mitMark2Original   Quelle .html      Quelle .pdf     Seite 49

Variante 9:
„Der UN-Klimareport 2007“, Müller/Fuentes/Kohl, 2007, Schellnhuber/Levermann, Seite 183

DerUN_Weltklimareport_2007_MuellerMichael_Schellnhuber_Levermann_2GradZIel_S183_Abb8Video

Variante 10:
„Der Klimawandel“,  Rahmstorf/Schellnhuber,  seit 3/2012, S. 49

DerKlimawandel_2012_auflage7_Schellnhuber_Rahmstorf_Seite49_Abb2_6Video

Variante 11:
William D. Nordhaus, 06.01.1977

Nordhaus_1977_2GradZiel_grafikQuelle      Vortrag von Reto Knutti am 04.11.2015, ETH Zürich

Variante 12:
IPCC-Bericht 2013, Arbeitsgruppe II, Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (deutsch), Seite 13

IPCC_2013_2GradZiel_SPMQuelle   Seite 13 .pdf-Seite 19

Variante 13:
Hans J. Schellnhuber: „Selbstverbrennung“, 2015,
ca. Seite 352, Plastik-Seite

2Grad_Ziel_Schellnhuber_Selbstverbrennungergänzender Quellennachweis in Vorbereitung

Variante 14:
eigene Grafik auf Grundlage absoluter globaler Temperaturwerte

17Grad_GlobaleErderwaermung_Maximal

Variante 15:
Broschüre DBU, DENA, ca. aus: 2008/2009

dbu_2GradZiel_17Grad_15GradQuellendatei .pdf

Variante 16
PROCLIM, BAFU (Schweiz), 2009

proclim_globtemp01_2GradZielQuelle .html       Quelle .pdf      Seite 2 .pdf

Variante 17
DAS ERSTE „TAGESSCHAU“ am 03.09.2016

vlcsnap-Screenshot2016-09-04-09h32m44s622„TAGESSCHAU“ am 03.09.2016, ab Minute 7:32 (Video)

Variante 18
ZDF-tivi, „KIKA“,  „logo!“ vom 06.03.2016

Zdf_tivi_2GradZiel_20160907_logoQuelle mit Video

Variante 19
WWF/DKK/ONCAMPUSFHL (Fachhochschule Lübeck) vom 23.08.2016, Prof. Dr. Hermann Held (Universität Hamburg)

klimamooc_20161009_2gradziel_taeuschung_ipcc
Screenshot vom 09.10.2016 aus KlimaMooc-Video. Die roten Pfeile und Rot-Unterstreichung wurden durch www.klimamanifest.ch zur Verdeutlichung hinzugefügt.

Video bei Minute 2:58           Blogtext mit weiteren Infos 

Diese Liste wird laufend ergänzt, wenn wir neue Varianten eines 2-Grad-Zieles entdecken.

Die gesamte Dubiosität der verschiedenen 2-Grad-Ziele, die in der Öffentlichkeit kursieren, ist in dem folgenden Video-Themenabschnitt #09 (ab Minute 0:20), Länge ca. 49 Minuten im Detail dargestellt worden:

(Auf Screenshot klicken, um zu #09 im Video zu gelangen):
Vaduz_Stocker_#09
In dem 49-minütigen Videoabschnitt werden auch die Unterschiede der oben aufgelisteten 16 verschiedenen Varianten der einzelnen 2-Grad-Ziel-Grafiken im Detail kritisch analysiert und im Detail erklärt.

Sie haben aber bereits bei Sichtung der obigen 16 Varianten feststellen können, dass nicht eine einzige Grafik die Behauptung von SPIEGEL ONLINE vom 17.08.2016 belegt.

Und jeder sollte sich mal fragen, welches der oben aufgelisteten 2-Grad-Ziel-Varianten denn nun letztendlich das massgebliche, korrekte und richtige 2-Grad-Ziel ist, auf dessen Einhaltung die weltweite Klima-Politik ja so grossen Wert legt??

WDR_Quarks_Zitate_Flasbarth_yogeshwar_20151124

Erstveröffentlichung am 19.08.2016, 07Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 22.10.2016, 08Uhr23

***

 

Kritischer Video-Kommentar (Teil 2) zu Thomas Stockers Vortrag am 10.05.2016 in Vaduz

Update vom 10.08.2016, 07Uhr00/20Uhr00:
Es wurde eine neue Version (V4a, Stand: 10.08.2016) des „Teil 2“-Faktencheck-Videos mit einigen Ergänzungen und Optimierungen hochgeladen und in diesem Blogtext eingebunden. Zur Klarstellung: Die Version 4/4a enthält KEINE faktischen (!) Korrekturen im Vergleich zur Version 3 vom 30.07.2016. Es gibt also nachwievor KEINE (!) Beanstandungen an den von uns recherchieren Fakten in unserem „Faktencheck, Teil 2“.

Am 10.05.2016 hielt der führende Schweizer Klimaforscher Thomas Stocker in Vaduz (Fürstentum Liechtenstein) einen Vortrag, den wir vor gut 4 Wochen in einem Stocker_Portraet_mit_Zitatumfangreichen Teil 1 kritisch kommentiert haben. Heute nun haben wir den Teil 2 dieses kritischen Faktencheck-Videos veröffentlicht. Nachfolgend können Sie sich sowohl unser Faktencheck-Video, Teil 2 (Länge: 105 Minuten) anschauen, als auch erhalten Sie zu jedem einzelnen der drei (3) Themenschwerpunkte (#09 bis #11) auf dieser Blog-Webseite ergänzende Informationen, die unsere kritischen Kommentare im Video noch zusätzlich ergänzend belegen:

Empfehlung: Laden Sie sich die mp4-Videodatei in Gänze auf einen USB-Stick herunter und schauen Sie unsere gut 1 1/2 Stunden kritische Klimawandel-Recherche an einen modernen Breitbild-HD-Fernsehgerät mit entsprechenden USB-Videozugang und/oder USB-Videoplayer. Kurz gesagt: Schauen Sie diesen 95-minütigen Faktencheck als Video so, wie es wohl auch mit jeder guten TV-Dokumentation machen würden.

Die Themenschwerpunkte von Teil 2 (#09 bis #11) des Kritischen Faktenchecks beleuchten die Themen „2-Grad-Ziel“ (#09), „CO2-Budget“ (#10) und „Dekarbonisierung“ (#11)


Themenschwerpunkt #09
(ab Minute 0:20), Länge ca.  49 Minuten
(Auf Screenshot klicken, um zu #09 im Video zu gelangen):
Vaduz_Stocker_#09

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#09.01 01:40 Vortrag und Podiums-Diskussion von und mit Thomas Stocker (und Hans von Storch) bei ETH Zürich am 03.10.2013,  Vortrag, Podiumsdiskussion
#09.02 03:00 Mojib Latif am 26.11.2012 in PHOENIX „vor Ort“
#09.03 03:20
21:09
Jochen Flasbarth am 24.11.2015 in QUARKS & CO (WDR)
#09.04 03:30 Hans Joachim Schellnhuber am 19.12.2009 in „TAGESTHEMEN“, ARD-MEDIATHEK
#09.05. 04:15 Christian Bartsch (FAZ) und Klimaforscher Christian Schönwiese am 02.02.2010 im hr „Stadtgespräch“
#09.06. 10:29 Hans von Storch in 3SAT „NANO“ am 16.01.2010
#09.07 11:26 Hans von Storch in „ZEIT ONLINE“ am 21.08.2009
#09.08 11:49 Hans von Storch in „DW (DEUTSCH)“ am 17.03.2014, YOUTUBE
#09.09 12:12 Vortrag von Hans von Storch  bei FNST „Zwischen Populismus und Aufklärung“ am 19.01.2011 in Berlin, YOUTUBE
#09.10 15:03 Hans von Storch auf PHOENIX „VOR ORT“ am 04.07.2016, YOUTUBE
#09.11 16:52 Reto Knutti in 3SAT „NANO“ am 30.04.2015
#09.12. 18:29 Vortrag von Volker Quaschning am 25.06.2015 beim 5. Nordhessischen Energiegespräch der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) in der Orangerie in Kassel, YOUTUBE
#09.13 19:26 Brigitte Knopf am 18.05.2015 in 3SAT „NANO“.
#09.14 20:45 Dirk Notz in hr „ALLES WISSEN“ am 02.12.2015
#09.15 21:49 Hans Joachim Schellnhuber am 14.05.2013 in „FILM UND SERIE – WARMZEIT“, ARD-MEDIATHEK
#09.16 22:06 Vortrag von Volker Quaschning im März 2016 in Bad Staffelstein, Kloster Banz, YOUTUBE
#09.17 23:15 Malte Meinshausen auf PHOENIX  „KOMMT DAS DESASTER?“ am 19.05.2007
#09.18 23:44 Der „Treibhauseffekt“ in 3SAT „NANO“ am 04.04.2011
#09.19 23:55 Harald Lesch in „FRAG DEN LESCH“ am 17.04.2016, ZDF-MEDIATHEK
#09.20 24:55 „Die Zwei-Grad-Grenze“ auf TAGESSCHAU.DE am 02.12.2015 von Tim Staeger
#09.21 26:58 Michael Böttinger (DKRZ, Hamburg) in ARTE/WDR  „DEM KLIMA AUF DER SPUR“ am 23.08.2014.
#09.22 27:55 Mojib Latif in SPIEGELONLINE am 27.09.2013 mit von SPIEGELONLINE eingeblendeter 2-Grad-Ziel-Grafik vom DKRZ/MPI-M
#09.23 29:32 Das „2-GRAD-ZIEL“ auf dem Hamburger Bildungsserver (Link)
#09.24 30:13 Hans Joachim Schellnhuber in 3SAT „SCOBEL“ am 29.11.2009
#09.25 30:35 „DER KLIMAWANDEL“,  von Schellnhuber und Rahmstorf,  erstmalig erschienen im März 2006, Link (.pdf)-Version aus dem Jahr 2006/2007
#09.26 32:07 Seite 183 aus „DER UN-KLIMAREPORT 2007“
#09.27 32:41 WBGU-Sondergutachten aus 2009 – „Der Budgetansatz“, .pdf
#09.28 33:28 „DER KLIMAWANDEL“,  von Schellnhuber und Rahmstorf,  7. Auflage, März 2012
#09.29 34:36 „SELBSTVERBRENNUNG“ von Hans Joachim Schellnhuber, 2015, ca. Seite 352
#09.30 38:13 Bundestagsdrucksache 17/2273 vom 26.05.2010, .pdf
#09.31 38:59 IPCC-Bericht 2013, Arbeitsgruppe II, Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (deutsch), .pdf
#09.32 43:58 Harald Lesch in „Übrigens…zum Klimawandel (Leschs Kosmos)“ am 24.11.2015, ZDF-MEDIATHEK
#09.33 44:13 Vortrag von Ottmar Edenhofer an der ETH, Zürich am 05.11.2014, Link
#09.34 44:36 ZDF „HEUTE 16Uhr“ am 11.12.2009
#09.35 44:42 Stefan Lechtenböhmer („WUPPERTAL INSTITUT“) am  08.07.2015 in 3SAT „NANO“.
#09.36 45:45 Dirk Maxeiner in WDR „HART-ABER-FAIR“ am 14.03.2007, YOUTUBE
#09.37 46:40 Neun Zitatnachweise aus den Jahren 2007 bis 2015, wie in den Medien aus dem „2-Grad-Ziel“ ein „2-Prozent-Ziel“ wurde !!
#09.38 48:48 DAS ERSTE „VERTRAUEN VERSPIELT?“ vom 11.07.2016, ARD-MEDIATHEK


Themenschwerpunkt #10 (ab Minute 49:23), 
Länge ca: 40min
(Auf Screenshot klicken, um zu #10 im Video zu gelangen):

Vaduz_Stocker_#10

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#10.01 52:48 IPCC-Bericht 2013, WG I, SPM, deutsch, .PDF-LINK
#10.02 56:12 1552-seitige IPCC-Bericht 2013, WG I,  englisch, .pdf-Link (ca. 375 MB)
#10.03 58:54 DAS ERSTE „W wie WISSEN“ am 14.11.2015, ARD-MEDIATHEK
#10.03.1 59:08 WDR „QUARKS & CO“ am 24.11.2015, WDR-MEDIATHEK
#10.04 59:23 Anders Levermann in 3SAT „NANO SPEZIAL“ am 11.12.2015, 3SAT-MEDIATHEK
#10.05 1:00:09 Seven Statements on Pope Franci`s encyclical „Laudato Si aus Juni 2015,
verlinkt von MCC „Der Himmel gehört uns allen„.
#10.06 1:00:30 Ottmar Edenhofer in „SPEKTRUM KOMPAKT“ im Juli 2016
#10.07 1:01:08 Michael Hartmer vom Deutschen Hochschulverband am 19.08.2013 in 3SAT „NANO“ zu „Wissenschaftsbetrug“ in Bezug auf Schwindelleien in „Dr.“-Arbeiten.
#10.08 1:01:58 Folge 38 von FERNSEHKRITIK.TV vom 21.12.2009. „Panik unterm Tannenbaum„, YOUTUBE
#10.09 1:04:07 ZDF „Lange Nacht des Klimas“ vom 30.10.2009, YOUTUBE
#10.10 1:04:22 Kapitel 9 von „10 unbequeme Wahrheiten über „Klimapapst“ Hans Joachim Schellnhuber“, YOUTUBE
 #10.11  1:05:00 Blogbeitrag in „KLIMALOUNGE“ von Brigitte Knopf am 19.06.2015:

 #10.12 1:05:36 Lebenslauf von Brigitte Knopf (.pdf)
 #10.13 1:06:15 Seite 362 aus „KLIMATOLOGIE“, UTB, Christian Schönwiese, 2013, 4. Auflage, (.pdf)
 #10.14 1:06:46 Werner Hansch in WDR „LOKALZEIT DORTMUND“ am 12.06.2012.
#10.15 1:08:41 Ottmar Edenhofer am 06.12.2009 auf PHOENIX im „WISSENSCHAFTSFORUM“
#10.16 1:08:58 Vortrag von Ottmar Edenhofer am 05.11.2014 bei der ETH, Zürich (LINK)
#10.17 1:11:45 WBGU-Sondergutachten 2009, „Der Budgetansatz“, (.pdf)
Factsheet 3/2009 (.pdf)
#10.17.1 1:18:33 Hans Joachim Schellnhuber auf der Bundespressekonferenz „vor Kopenhagen“, PHOENIX am 23.11.2009
#10.17.2 1:19:42 Jochem Marotzke im ZDF „HEUTE JOURNAL“ am 23.02.2012
#10.17.3 1:20:45 DAS ERSTE „TAGESTHEMEN“ am 04.05.2007, ARD-MEDIATHEK
#10.17.4 1:21:16 Malte Meinshausen in PHOENIX „VOR ORT“ am 26.08.2010
#10.18 1:23:47 CAMPACT-Video: „Auf zur grossen Klima-Demo am 29.11.2015 in Berlin“ vom 18.11.2015, YOUTUBE
#10.19 1:26:12 Mail von Konstantin Muffert, muffert media (Agentur von „TATORT“-Schauspieler Andreas Hoppe) vom 09.12.2015
#10.20 1:30:36 IEA: „Decoupling of global emissions and economic growth confirmed“ vom 16.03.2016
#10.21 1:31:58 Podiums-Diskussion von und mit Thomas Stocker (und Hans von Storch) bei ETH Zürich am 03.10.2013
#10.99 Interview mit Hans Joachim Schellnhuber im Deutschlandfunk am 09.06.2015 mit Aussagen zur „Dekarbonisierung“ und dem globalen „CO2-Budget„, .html, Screenshot

Themenschwerpunkt #11 (ab Minute 1:32:25), Länge ca. 12 Min. (Auf Screenshot klicken um zu #11 im Video zu gelangen):
Vaduz_Stocker_#11

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#11.01 1:35:19 Vortrag von Volker Quaschning am 25.06.2015 beim 5. Nordhessischen Energiegespräch der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) in der Orangerie in Kassel, YOUTUBE
#11.02 1:36:41 SRF1 „10VOR10“ vom 08.06.2015 
#11.03 1:37:00 WELTWOCHE, 2015/25 vom 17.06.2015, Seite 14 (html),

auch interessant:
Glaubenssache

#11.04 1:37:13 ZDF „HEUTE PLUS“ am 09.06.2015 zur „Dekarbonisierung“
#11.05 1:38:47 Claudia Stamm (MdL, GRÜNE) in BR „Münchner Runde“ am 08.06.2015 zur „Dekarbonisierung“
#11.06 1:39:40 Fünfter Sachstandsbericht des IPCC – Synthesebericht, 3-seitige Zusammenfassung mit Kernbotschaften, (.pdf)
#11.06.1 1:41:25 Jochen Flasbarth in WDR „Quarks & Co“ am 24.11.2015, WDR-MEDIATHEK
#11.06.2 1:41:51 Jochen Flasbarth in ZDF „PLANET E“ am 24.01.2016, ZDF-MEDIATHEK
#11.07 1:43:49 DAS ERSTE (ARD) „LETZTE CHANCE FÜR UNSER KLIMA“ am 26.07.2016, ARD-MEDIATHEK
#11.08 1:44:14 Vince Ebert: „Evolution“ (2014) (YOUTUBE)

Wenn Sie zu jedem einzelnen Themenschwerpunkt noch ergänzende Quellenhinweise benötigen, schicken Sie uns Ihre Anfrage per Mail. Wir prüfen dann umgehend, ob wir Ihre Anfrage mit einem Quellennachweis ergänzend dokumentieren können. Sie bekommen auf jeden Fall eine Antwort von uns.

Noch ein wichtiger Hinweis zu obigen Faktencheck, Teil 2:
Uns ist bewusst, daß das obige Faktencheck-Video vollgepackt ist mit sehr vielen Informationen, die nicht sofort beim ersten Mal Anschauen in Gänze allesamt aufgenommen und vom Zuschauer verarbeitet werden können. Wir empfehlen deshalb auch, das Video in mehreren zeitlichen Etappen zu sichten, insbesondere, wenn Sie selbst merken, die eigene Aufnahmefähigkeit schwindet. Auch halten wir ein mehrfaches Anschauen des Videos für notwendig und sinnvoll, um alle Informationen aus diesem Video aufnehmen und verarbeiten zu können.

Als weiterer Quellenbeleg: Das (fast) ungeschnittene Video mit dem (fast) unkommentierten Vortrag (Länge: 52 Minuten) von Thomas Stocker am 10.05.2016 in Vaduz stellen wir nachfolgend online:

Teil 3 des kritischen Faktenchecks soll von uns bis 12.09.2016 veröffentlicht werden.

Erstveröffentlichung am 31.07.2016, 07Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 10.08.2016, 20Uhr00

Warum eine Fehlerkultur bei der „LÜGENPRESSE“ nicht existiert !!

Am 11.07.2016 hatte „DAS ERSTE“ der ARD die 45-minütige TV-Dokumentation mit dem Titel „Vertrauen verspielt? – Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen“ ausgestrahlt. Ziemlich gegen Ende der TV-Dokumentation wurden Behauptungen verantwortlicher Journalisten ausgestrahlt, die selbstkritisch und grundsätzlich eine verbesserte Fehlerkultur der Journalisten einforderten. Der folgende kurze Videozusammenschnitt erklärt, warum auch wir die Behauptungen über die angebliche „Fehlerkultur“ dieser Journalisten als ziemlich heuchlerisch und verlogen empfunden haben:

Wir sollten auch noch in der gleichen Woche mit dem folgenden Schreiben vom 08.07.2016 des NDR-Rundfunkrates, was wir am Freitag, den 15.07.2016 zur Kenntnis erhalten hatten,  in unserer Auffassung unmissverständlich bestätigt werden:

NDR_Rundfunkrat_BRF_20160708_NDR 1_ano3Aus diesem inhaltsleeren und argumentationslosen Schreiben, was  wiedermal die längst-üblichen juristischen Floskeln enthält,  lässt sich entnehmen, wie die Nicht-Existenz einer Fehlerkultur bei „TAGESSCHAU“, NDR und ARD als Gesamtheit einer unfehlbaren, nahezu göttlichen Institution funktioniert:

„Der Beschwerdegrund ist austauschbar. Wir antworten zur Sache nicht. Wir haben immer recht. Ein Fehlverhalten unserer Journalisten erkennen wir nicht.“

Wer sich den Grund und den Sachverhalt nochmals genauer anschauen möchte, warum wir wegen der TAGESSCHAU-Berichterstattung vom 25.11.2015 und 25.01.2016 Beschwerde beim NDR RUNDFUNKRAT eingereicht hatten, sollte sich die folgenden beiden 15-minütigen Videos anschauen, in denen unsere Argumentation klar und verständlich dargelegt worden ist:


und hier:

und auch dieses kurze Zitat von Harald Lesch aus April 2016 liefert zusätzlich die ultimative Grundlage für unsere fachlich-fundierte Argumentation:

Und hier noch unser sehr wichtiges Video aus der Staffel 1 aus Herbst 2013 über den angeblichen Treibhauseffekt:

Erstveröffentlichung am 16.07.2016, 08Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 10.09.2016, 05Uhr17

Kritischer Video-Kommentar (Teil 1) zu Thomas Stockers Vortrag am 10.05.2016 in Vaduz

Update vom 28.06.2016, 05Uhr48:
Es wurde eine neue Version (V4, Stand: 27.06.2016) des „Teil 1“-Faktencheck-Videos mit einigen Ergänzungen und Optimierungen hochgeladen und in diesem Blogtext eingebunden!


Am 10.05.2016 hielt der führende Schweizer Klimaforscher Thomas Stocker in Vaduz (Fürstentum Liechtenstein) einen Vortrag, den wir in dem folgenden Stocker_Portraet_mit_Zitatumfangreichen Video, Teil 1, kritisch  kommentiert haben. In diesem Teil 1 haben wir Zitate bzw. Aussage-Schwerpunkte, die Thomas Stocker am 10.05.2016 aufgestellt hatte, in aller Deutlichkeit entlarvt und widerlegt. Nachfolgend können Sie sich sowohl unser Faktencheck-Video (Länge: 113 Minuten) anschauen, als auch erhalten Sie zu jedem einzelnen der acht (8) Themenschwerpunkte auf dieser Webseite ergänzende Informationen, die unsere kritischen Kommentare im Video noch zusätzlich ergänzend belegen:

Empfehlung: Laden Sie sich die mp4-Videodatei in Gänze auf einen USB-Stick herunter und schauen Sie unsere fast 2 Stunden kritische Klimawandel-Recherche an einen modernen Breitbild-HD-Fernsehgerät mit entsprechenden USB-Videozugang und/oder  USB-Videoplayer. Kurz gesagt: Schauen Sie diesen 113-minütigen Faktencheck als Video so, wie es wohl auch mit jeder guten TV-Dokumentation machen würden.

Unser Video beginnt mit einer ca. 5-minütigen Vorstellung (von Minute 00:18 bis Minute 05:45) der klimawissenschaftlichen Person Thomas Stocker, da  einige Zuschauer Thomas Stocker womöglich nicht so genau kennen werden und womöglich auch nicht so im Detail wissen, welche Bedeutung Thomas Stocker in den letzten Jahren für die Klimaforschung und für die Veröffentlichungen beim IPCC hatte.

Da der Themenschwerpunkt #1 im Video (ab Minute 05:45)  lediglich einen kleinen, aber wohl peinlichen Schreibfehler von Thomas Stocker thematisiert, der keine weiteren Informationen bedarf, kommen wir nun bereits zum Themenschwerpunkt #2  (ab Minute 06:15) im Video (Auf Screenshot klicken um zu #2 im Video zu gelangen):

Vaduz_Stocker_#2

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#02.01 08:00 Umweltpreisverleihung 2015 an Mojib Latif, YOUTUBE (DBU)
#02.02 08:28 Vortrag Thomas Stocker am 03.10.2013 an der ETH Zürich, WEB mit .mp4-Download


Themenschwerpunkt #3
(ab Minute 9:42):
(Auf Screenshot klicken um zu #3 im Video zu gelangen):
Vaduz_Stocker_#3

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#03.01 15:24 Was ist ein Axiom? ENZYKLO, WIKIPEDIA
#03.02 18:52 Grundsatzprogramm der AfD
#03.03 19:40 „AfD ! Und Jetzt?“ ARD-Sendung vom 25.04.2016, ARD-MEDIATHEK, YOUTUBE
#03.04 20:05 SWR „Landesschau BW vom 03.06.2016„, SWR, YOUTUBE
#03.05. 22:05 ARD „TAGESSCHAU“ vom 01.05.2016, YOUTUBE
#03.06. 22:36 ZDF „HEUTE JOURNAL“ vom 01.05.2016, YOUTUBE


Themenschwerpunkt #04 (ab Minute 24:46)
:
(Auf Screenshot klicken um zu #4 im Video zu gelangen):Vaduz_Stocker_#4

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#04.01 26:20 SRF „10vor10“ am 27.09.2013, SRF PLAYER
#04.02 27:24 MERKWÜRDIG: Es fehlt im SRF ARCHIV die RUNDSCHAU-Sendung vom 25.07.2007, die am 29.07.2007 auf „3SAT“ wiederholt worden war.
#04.03 29:36 Vortrag von Reto Knutti am 03.10.2013 an der ETH Zürich: WEB, MP4
#04.04 32:16 UNO-Rahmenkonvention zum Klimawandel (englisch) aus dem Jahr 1992 (UNFCCC).

In der offiziellen deutschen Übersetzung des UNFCCC wird „Climate Change“ mit „Klimaänderungen“ übersetzt.

#04.05 33:18 „Klimawandel“ auf WIKIPEDIA
#04.06 33:50 In der offiziellen deutschen Übersetzung des UNFCCC wird „Climate Change“ mit „Klimaänderungen“ übersetzt.

 

Themenschwerpunkt #05 (ab Minute 34:57):
(Auf Screenshot klicken um zu #5 im Video zu gelangen):

Vaduz_Stocker_#5

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#05.01 39:30 3SAT „NANO vom 25.09.2012
WEB  VIDEO (verfügbar bis 25.09.2017)
#05.02 41:04 Historical Station Distribution by „Climate Audit“ von Steve McIntyre (2008)
#05.03 42:32 arte „Woher kommen die Zahlen?“ vom 27.11.2015 (Teil 1) (Teil 2), VIMEO (Teil 1)
#05.04 46:41 3SAT „NANO“ vom 21.07.2015, VIDEO
#05.05 47:42 RTL „Klimaschwindel“ vom 11.06.2007, YOUTUBE
#05.06 48:02 WDR „QUARKS & CASPERS“ vom 31.05.2016, WEB mit VIDEO


Zusätzlich interessant:
Quarks&Co: Die Chaos-Theorie (Youtube) ca. aus dem Jahr 2000/2001

#05.07 49:43 PRO7-TV TOTAL vom 20.05.2015, MYSPASSDE, YOUTUBE
#05.08 52:30 Vince Ebert: „Denken Lohnt sich“  (2008) (YOUTUBE)
#05.09 52:45 Seite 774 (.pdf) aus IPCC-Bericht 2001
#05.10 53:16 Drucksache 14/3285 (.pdf),  Deutscher Bundestag vom 05.04.2000
#05.11 55:04 Deutscher Bundestag „Aktuelle Stunde“ vom 02.04.2014, WEB mit Video

 

Themenschwerpunkt #06 (ab Minute 56:28):
(Auf Screenshot klicken um zu #6 im Video zu gelangen):
Vaduz_Stocker_#6

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#06.01 59:52 Abgelehnte Dissertation von Michael Limburg, .pdf
#06.02 1:00:34 Leipziger Volkszeitung vom 26.04.2016, S.15 .pdf
#06.03 1:00:48

EIKE-Webseite vom 03.04.2016: „Treibhäuser des Klima-Alarmismus – Mit welchen Tricks deutsche Universitäten abweichende Meinungen niederhalten


Themenschwerpunkt #07 (ab Minute 1:01:10):
(Auf Screenshot klicken um zu #7 im Video zu gelangen):
Vaduz_Stocker_#7

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#07.01 1:01:30 Pressemeldung der WMO vom 25.11.2015 zum „Wärmsten Jahr 2015“.
Pressemeldung der WMO vom 25.01.2016 zum „Wärmsten Jahr 2015“
#07.02 1:03:28 „Warmzeit“ vom 14.05.2013, ARD-Mediathek
#07.03 1:04:36 Mojib Latif: „Hitzerekorde und Jahrhundertflut“, 2003, Seite 10
#07.04 1:05:00 Zitat: „15°C, Jetzt ist die Erde perfekt“ aus Quarks & Co vom 08.12.2009, TREIBHAUSEFFEKT“, STAFFEL1,  KAPITEL 6, WDR MANUSKRIPT, .pdf
#07.05 1:05:46 Pressemitteilung der Deutschen Bundesregierung am 24./26.02.2015 über das angeblich „wärmste Jahr 2014“, .html
#07.06 1:06:25 Interaktive Animation des Baden-Württembergischen Umweltministeriums Zur Erklärung des Treibhauseffektes, .html
#07.07 1:07:23 936-seitige Drucksache DRS 11/8030, Deutscher Bundestag vom 24.05.1990/02.10.1990, Gesamt-.pdf, Seite 27, Seite 28, Seite 29, Seite 130,
#07.08 1:07:47 WICHTIG: Unsere 23-seitige Dokumentation mit wichtigen Dokumenten und Verlinkungen zu „globalen Mitteltemperaturen > 15°C“ seit ca. 1987, .pdf
#07.09 1:08:44 Publikation von Jose Romero aus dem Jahr 2003 „Die Heizung der Erde gerät ausser Kontrolle, .pdf, BAFU-Magazin 2003 .pdf
#07.10 1:09:35 Absolute „globale Mitteltemperatur“ im IPCC-Bericht 2007 (Seite 37 .pdf) und im IPCC-Bericht 2007 SPM, Seite 6, .pdf
#07.11 1:09:46 ARD „TAGESSCHAU“ vom 07.12.2009
SF „TAGESSCHAU“ vom 07.12.2009 (Link)
ZDF „HEUTE JOURNAL“ vom 06.12.2009, (Ausschnitt bei (Youtube)
#07.12 1:10:11 5. IPCC-Bericht 2013, WG1, SPM, Seite 10, .pdf
#07.13 1:11:20 Schweizer Sonntagszeitung vom 12.06.2016
#07.14 1:12:54 WDR „DAHEIM & UNTERWEGS“ vom 24.11.2015,
ARD „TAGESSCHAU“ (20Uhr) vom 25.01.2016,
ZDF „HEUTE“ vom 25.01.2016 (YOUTUBE),
ZDF „HEUTE JOURNAL“ vom 25.01.2016 (YOUTUBE), 3SAT „NANO“ vom 21.07.2015, VIDEO

Themenschwerpunkt #08 (ab Minute 1:17:58):
(Auf Screenshot klicken um zu #8 im Video zu gelangen):
Vaduz_Stocker_#8

Pos. Marke Ergänzende Quellen-Hinweise
#08.01 1:19:56 Neun (9) recherchierte Zitate zu EXTREMWETTERN IPCC- Bericht, WG1, 2013 (.pdf)
#08.02 1:24:36 Seite 916/917 aus IPCC-Bericht, WG1, 2013 mit deutscher Übersetzung (mit Dank an Chris Frey) (.pdf)
#08.03 1:26:01 Tabelle SPM. 1 (Seite 5) aus IPCC-Bericht 2013, SPM, WG1 mit „Wahrscheinlichkeiten“ von Extremwettern, (.pdf)
#08.04 1:29:00 Pressemitteilung des DWD vom 31.03.2014 mit Grafiken (.pdf)


SRF METEO vom 11.06.2016:  „Wird es [wirklich] immer nasser und nasser [in der Schweiz]?“  (.html)

#08.05 1:29:58 DWD-Meteorologe Andreas Friedrich am 14.06.2016 im hr „Maintower“.
#08.06 1:31:55 ZDF „HEUTE“ vom 30.05.2016, WEB mit Video
SWR, LANDESSCHAU BW, vom 03.06.2016 (WEB mit Video),
Stefan Rahmstorf im ZDF „HEUTE JOURNAL“ am 30.05.2016, (YOUTUBE)
#08.07 1:32:43 Pressemitteilung vom BW-Umweltministerium vom 31.05.2016 (.html)
#08.08 1:34:53 Seite 916 aus IPCC-Bericht 2013, WG1 mit Deutscher Übersetzung (.pdf)
#08.09 1:36:49 Informationen zur FAR von 0.8 (FALSE ALARM RATE) (=Falschalarmrate)( .pdf)
#08.10 1:40:20 SRF „10vor10“ vom 16.06.2016 (WEB mit Video) in – zum Teil – Schweizerdeutsch
#08.11 1:41:35 SRF1 „DER CLUB“ vom 21.06.2016 (WEB mit VIDEO) in Schweizerdeutsch.
#08.12 1:44:26 Karsten Schwanke in: ARD „BRENNPUNKT“ vom 30.05.2016
#08.13 1:44:39 Franz Josef-Molé in: WDR „LOKALZEIT RUHRGEBIET“ vom 03.06.2016
#08.14 1:50:34 Karsten Schwanke in: WDR „DAHEIM & UNTERWEGS“ am 24.11.2015
#08.15 1:52:30 Liechtensteiner Volksblatt vom 07.05.2016 (.html)

Wenn Sie zu jedem einzelnen Themenschwerpunkt noch ergänzende Quellenhinweise benötigen, schicken Sie uns Ihre Anfrage per Mail.  Wir prüfen dann umgehend, ob wir Ihre Anfrage mit einem Quellennachweis ergänzend dokumentieren können. Sie bekommen auf jeden Fall eine Antwort von uns.

Auf EIKE hat Michael Limburg ebenfalls seinen Faktencheck (Teil 1) zusammen mit unserem Video veröffentlicht. Wir empfehlen auch dort, umfangreich zu recherchieren.

Als weiterer Quellenbeleg: Das (fast) ungeschnittene Video mit dem (fast) unkommentierten Vortrag (Länge: 52 Minuten) von Thomas Stocker am 10.05.2016 in Vaduz stellen wir nachfolgend online:

Teil 2 des kritischen Faktenchecks wurde von uns am 31.07.2016 veröffentlicht.

Erstveröffentlichung am 27.06.2016, 07Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 31.07.2016, 07Uhr00

CO2-Verblödung unserer Jugend: Frauke Petry klärt Abiturienten über „Smog durch CO2“ auf !!

Auf „EIKE“ wurde bereits das sehenswerte Video der AfD thematisiert, wo Frauke Petry bei einer Veranstaltung in Landau (Niederbayern)  am 14.05.2016 sehr souverän die haarsträubende Kritik mehrerer Abiturienten „kontert“. Es ist beschämend mit anzusehen und zu hören, mit welchen Fragen diese Abiturienten die angebliche Gefährlichkeit eines angeblich durch CO2 verursachten Klimawandel untermauern wollen. Eine  Abiturientin in dem folgenden Video konfrontiert Frauke Petry sogar mit der abstrusen Behauptung, „CO2 würde Tote durch Smog in China verursachen“. Schauen Sie, wie souverän Frauke Petry die Situation meistert und die Fragestellung der Abiturientin kontert, was ihr als ausgebildete Chemikerin auch nicht schwer fällt. Im weiteren Verlauf unseres Videos haben wir zwei Beispiele recherchiert, wie auch in den TV-Medien (wohl besser: „Lügenpresse“) dieser Blödsinn „CO2 verursacht [angeblich] Tote durch Luftverschmutzung“ indoktriniert wird:

Die vollständige Vortragsveranstaltung mit Frauke Petry am 14.05.2016 in Landau als Video.  Die Diskussion mit den links-aktivistischen Abiturienten kommt in den ersten 10 Minuten des Videos und ist auch wegen weiterer Passagen sehr sehenswert.

Erstveröffentlichung am 22.05.2016, 19Uhr10
Letztmalig optimiert/ergänzt am 23.05.2016, 06Uhr45

 

Endlich: AfD lehnt These vom „menschengemachten Klimawandel“ ab !!

Eine Trendwende: Nach über 30 Jahren gib es mit der AfD endlich die erste ernstzunehmende politische Partei in Deutschland, die die wahrlich dubiose These vom angeblich „menschengemachten Klimawandel“ und vom angeblichen „Einfluss des CO2“ ablehnt !! Endlich !! Dieses historische Ereignis wurde am 01.05.2016 auf dem Bundesparteitag der AfD in Stuttgart beschlossen.

In dem folgenden kurzen Videozusammenschnitt finden sich zwei kurze Zitate 1. aus der 20Uhr „TAGESSCHAU“ von „DAS ERSTE“ und 2. aus dem „HEUTE JOURNAL“ vom ZDF, beides vom 01.05.2016, die die historische Trendwende dokumentieren:

Update des Zusammenschnitts am 04.05.2016, 09Uhr:
3. Zitat im obigen Video aus WDR „Aktuelle Stunde“ bzw.  ARD „Morgenmagazin“ vom 02.05.2016

Leider haben wir keine weiteren TV-Berichte gefunden, wo ähnliche Zitate zum klimarealistischen Parteibeschluss der AfD vom 01.05.2016 ausgestrahlt worden sind.

Lesen Sie auch den Erfahrungsbericht von Michael Limburg vom Europäischen Institut für Klima und Energie e.V. (EIKE) mit weiteren Informationen zum historischen Bundesparteitag der AfD in Stuttgart.

Wir hoffen, das noch mehr AfD-Mitglieder von den Recherchen des Klimamanifest-von-Heiligenroth Kenntnis erhalten und sich diese AfD-Mitglieder sich dadurch auch gegen Kritiker in den partei-internen Reihen der AfD weitere stichhaltige Argumentationsgrundlagen beschaffen können, z.B. auch mit Argumenten gegen diesen AfD-Philosophen Marc Jongen:

Denn wir können wohl mit Fug und Recht behaupten, dass in keinem anderen deutschsprachigen Portal im weltweiten Internet die dubiose  These vom angeblich menschengemachten Klimawandel auf Grundlage des Kohlendioxids so eindeutig und stichhaltig als Täuschung und Schwindel entlarvt worden ist, wie in unserem  Portal des Klimamanifest-von-Heiligenroth. Denn  auf unseren Webseiten und durch unsere Videos wird die „Klimatäuschung“ anhand der eigenen widersprüchlichen Argumente der Klimawissenschaft selbst als Täuschung und Schwindel entlarvt. Wir brauchten also keine sog. „klimaskeptischen Argumente“, sondern die offizielle Klimawissenschaft selbst liefert die Widersprüche seit 30 Jahren „frei Haus“.

Es ist zusätzlich beschämend und ärgerlich, dass die ach-so-gescholtene „Lügenpresse“ diese Widersprüche bis heute ignoriert. Aber vielleicht ändert sich das ja in Kürze.

Denn die deutsche Politik hat sich lange genug von diesen Scharlatanen, wie Schellnhuber, vorsichhertreiben lassen:


Ergänzung am 28.05.2016, 19Uhr10:

Am 27./28.05.2016 berichteten einige Mainstream-TV-Medien, dass Donald Trump ankündigt, bei seiner Wahl als US-Präsident das Pariser Klimaschutzabkommen kündigen zu wollen:


Erstveröffentlichung am 03.05.2016, 18Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 28.05.2016, 19Uhr20

 

Das „Klimaabkommen von Paris“ #Parisagreement ist KEIN VERTRAG !!

Am 22.04.2016 überschlugen sich wiedermal „DAS ERSTE“ und das „ZDF“ und auch die Schweizer „TAGESSCHAU“, um über die Unterzeichnung des Klimaabkommens von Paris zu berichten. Und so sah dann der Screen zu der Meldung bei der angeblich ach-so-glaubwürdigen 20UHR-TAGESSCHAU in „DAS ERSTE“ aus. Fällt Ihnen dabei etwas auf?

vlcsnap-Screenshot2016-04-23-13h09m14s058
Screenshot aus 20Uhr TAGESSCHAU von „DAS ERSTE“ vom 22.04.2016

Es wird dort – sehr merkwürdig – von einem „Vertrag„, genauer „Klimavertrag“ gesprochen, obwohl es sich in Wahrheit [nur] um ein „Abkommen“ handelt, und eben nicht um einen Vertrag. Das ZDF hatte „Abkommen“ in der 19Uhr „HEUTE“-Sendung auch korrekt in der Grafik erwähnt:

vlcsnap-Screenshot2016-04-23-13h24m40s945
Screenshot aus 19Uhr „HEUTE“-Sendung des ZDF vom 22.04.2016

Allerdings hat dann die ZDF Moderatorin Petra Gerster in Ihrem weiteren Nachrichten-Text trotzdem auch fälschlich von einem „Vertrag“ gesprochen.

Denn das „Pariser Klimaabkommen“ es ist nachweislich KEIN VERTRAG (= english: treaty), sondern ein Abkommen (= english: agreement), was sich jeder beim Text des Orginal-Abkommens anschauen kann:

Paris_Agreement_20151212_rotMark
Screenshot aus „Pariser Abkommen“, 1 Seite, vom 12.12.2015, ROT-MARKIERUNG ergänzt durch KLIMAMANIFEST.CH

Denn bemerkenswert ist, dass auch auf der Webseite des State-Department von US-Präsident Barack Obama sehr differenziert der genaue Unterschied zwischen „treaty“ (= deutsch: Vertrag) und „agreement“ (= deutsch: Abkommen) erwähnt und erklärt wird:

Treaty_vs_Agreement_Abkommen_Vertrag_Paris_Cop21
Screenshot von: http://www.state.gov/s/l/treaty/faqs/70133.htm (Stand: 23.04.2016)

Ins Deutsche wörtlich übersetzt besagt dieser Text des US-State-Department:

Wie in 11 FAM, 721.2 näher erläutert, gibt es zwei Verfahren nach nationalem US-Recht, durch die die Vereinigten Staaten Teil eines internationalen Abkommens werden:
 
ErstensInternationale Abkommen (unabhängig von ihrer Titel, Bezeichnung oder Form), dessen Inkrafttreten in Bezug auf die Vereinigten Staaten erst nach einer Mehrheit von zwei Drittel des US-Senats erfolgt, dessen Zustimmung der Senat unter Artikel II,  Abschnitt 2 Paragraph 2 der Verfassung gegeben hat,   sind Verträge.
 
Zweitens treten internationale Abkommen in Bezug auf die Vereinigten Staaten auf Grundlage der geltenden Verfassung in Kraft, anders als mit der Beratung und Zustimmung des Senats, die internationale Abkommen außer Verträge“ sind und werden oft bezeichnet als „Regierungsabkommen.“ Es gibt verschiedene Arten von Regierungsabkommen.
Das Pariser Klimaabkommen ist also nur ein „Abkommen“, was die Obama-Regierung (!) mit den anderen 194 Staaten geschlossen hat, und es ist eben kein Vertrag, den die USA (!) mit den anderen 194 Staaten geschlossen haben. Denn dafür wäre nämlich die  Zustimmung von 2/3 des US-Senats notwendig gewesen, und diese 2/3-Zustimmung hätte Obama wohl niemals bekommen. Denn ohne die Zustimmung des US-Senats wird sich die USA wohl kaum an einer Zahlung von 100 Mrd. Dollar an Entwicklungsländer beteiligen können/dürfen.
Und die beiden folgenden englischsprachigen Artikel vor und nach der Klimakonferenz in Paris dokumentieren sehr deutlich, dass es US-Präsident Barack Obama und seine US-Klimadelegation sehr gezielt darauf angelegt hatte, dass die kommende Vereinbarung von Paris eben „Abkommen“ genannt wird und eben nicht als „Vertrag“ bezeichnet wird:

 

France bows to Obama and backs down on climate ‘treaty’“ vom 28.11.2015, www.cnbc.com

Why the Paris climate agreement will fail“ von James Imhofe vom 25.01.2016, www.washingtonexaminer.com

Dort steht zum Beispiel ins Deutsche übersetzt (Fettmarkierungen und Unterstreichungen durch KLIMAMANIFEST.CH):

Frankreich hat den USA ein Schlüssel-Zugeständnis am Vorabend der historischen Klimaverhandlungen in Paris angeboten, ein neues globales Klimaabkommen solle nicht „Vertrag genannt werden und unter Umständen nicht rechtlich bindende Emissionsziele enthalten.

und weiter:
John Kerry, US-Außenminister, warnte in einem FINANCIAL TIMES-Interview in diesem Monat [November 2015], dass der Klimawandel Gipfel in Paris keinen Vertrag liefern könne, die rechtlich Länder verpflichtet, ihre Emissionen zu senken.
und James Imhofe hatte am 25.01.2016 geschrieben:
Präsident Obama kann das Pariser Abkommen unterzeichnen, wenn er will – und er wird wahrscheinlich am 22. April, … Allerdings weiß er so gut wie jeder, dass seine Unterschrift ohne die Zustimmung des US-Senats ein strittiger Punkt ist. Präsident Clinton machte den gleichen Versuch im Jahr 1998 durch die Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls. Clinton scheiterte dann bei der Beratung und Zustimmung des US-Senats, und so wurde seine Unterschrift im Jahr 2001 beiseite gelegt, und die offizielle Ablehnung des Abkommens durch die Vereinigten Staaten hatte sich verfestigt.
Die USA hatten auch das Kyoto-Protokoll-Abkommen aus dem Jahr 1997 bekanntlich NIE RATIFIZIERT. Diese Geschichte scheint sich zu wiederholen.
Und Barack Obama hat am 22.04.2016 noch nicht einmal den Mut, seine Unterschrift unter das „Paris Abkommen“ zu setzen, sondern er schickte seinen Aussenminister John Kerry zur Unterzeichnung, der dann auch noch gleich seine Enkelin mitnahm:
vs160424-001_ano
Info: KLIMAMANIFEST.CH (!) hat das Gesicht der Enkelin in den  Screenshots anonymisiert !!
Was für eine beschämende und verlogene Propaganda, wenn Sie  oben das von uns erwähnte „FINANCIAL TIMES“ – Zitat von John Kerry aus November 2015 berücksichtigen. Wir halten ARD und ZDF allerdings zu Gute, dass beide TV-Sender diese Propaganda-Szene mit einem minderjährigen, unschuldigen Kind in ihren Nachrichten-Sendungen – nach unseren bisherigen Recherchen –  nicht verwendet haben.
Und uns kann auch niemand erzählen, dass die Wortwahl „agreement“ /“Abkommen“ nicht  sehrwohl bewusst ausgewählt worden ist, wo doch zahllose Juristen im Hintergrund der dubiosen Klimakonferenz in Paris aktiv gewesen sind.

Ein Funktionär von GERMANWATCH, Lutz Weischer, meint trotzdem allen Ernstes am 23.04.2016 per Mail:


Es gibt im nationalen Recht in den USA eine Unterscheidung zwischen „treaty“ und „agreement“, die darüber entscheidet, in welcher Form der internationale Vertrag ratifiziert bzw. in nationales Recht umgesetzt wird. Aber beides sind völkerrechtliche Verträge, die gleich bindend sind.
Das heisst also, laut Lutz Weischer von GERMANWATCH, dass jedes Abkommen, was die US-Regierung mit dem Ausland abschliesst, also angeblich ein „völkerrechtlicher Vertrag“ ist ?! Auch das Freihandelsabkommen „TTIP“ zwischen den USA und der EU ist also ein „völkerrechtlicher Vertrag“, der angeblich keine Zustimmung durch den US-Kongress (Senat und Repräsentantenhaus) benötigt??  Hallo??

Herr Weischer, warum steht dann folgender Satz auf TAGESSCHAU.DE ?

Völkerrechtlich verbindlich wird der Vertrag erst mit der sogenannten Ratifizierung, die in Deutschland und in 54 weiteren Ländern die Zustimmung des Parlaments erfordert.
Wir wussten ja immer schon, dass GERMANWATCH sehrviel Blödsinn erzählt.
Auf der Webseite des Umweltinstituts in München finden sich am Beispiel von „TTIP“ aufschlussreiche Informationen, insbesondere über den Ablauf der Ratifizierungsvorgänge in den USA:
Umweltinstitut_Muenchen_TTIP_20160424_Ratifizierung_USA
Screenshot von Webseite www.umweltinstitut.org (ROT-Markierungen durch KLIMAMANIFEST.CH)

Und nun übertragen Sie mal diese obige Informationen über „TTIP“ und die Ratifizierung auf das „Paris Agreement“ und die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Ratifizierung durch den US-Kongress. Unsere Einschätzung: Das wird wohl nix mit der US-Ratifizierung von „Paris Agreement“.

Und in der deutschsprachigen Pressemitteilung der EU-Kommission vom 21.04.2016 wird anstelle von „Vertrag“ nämlich der Begriff „Übereinkommen“ verwendet und „parties“ wird merkwürdiger Weise mit „Vertragspartner“ übersetzt. Klicken Sie im Wechsel auf die „deutsche Version“ und die „englische Version“ der Pressemeldung vom 21.04.2016 der EU-Kommission, um sich vergleichend die Übersetzungen anzuschauen.

Und die deutsche Bundesumweltministerin Barbara Hendricks erwähnte am 22.04.2016 erneut, welche Strategie Deutschland als Land der „eitlen Juristen“ und „Denunzianten“ verfolgt, um die in diesem unverbindlichen Abkommen gesetzten  Klimaziele aller Länder trotzdem zu erreichen:

Empfehlung: Schauen Sie sich dazu auch die anderen 28 schrägsten Zitate von und über die dubiose Klimakonferenz in Paris an.
Interessant ist deshalb auch, wie auf den Webseiten von TAGESSCHAU.DE zwischen „Abkommen“ und „Vertrag“ am 22.04.2016 regelrecht rumgeeiert wird:
TAGESSCHAU_de_20160422_Klimavertrag_Klimaabkommen
Screenshot von http://www.tagesschau.de/ausland/klima-paris-abkommen-105.html (Stand: 23.04.2016; 06Uhr15), ROT-MAKRIERUNG durch KLIMAMANIFEST.CH
Oder schauen Sie auch die „suggestiven Tricks“ des zweifelhaften Leiters der SWR-Umweltredaktion, Werner Eckert, der auf Twitter den mehr als eindeutigen Account @klimagipfel betreibt:
TAGESSCHAU_Werner_Eckert_Klimaabkommen_20160422
Screenshot von http://www.tagesschau.de/ausland/klima-paris-abkommen-101.html (Stand: 23.04.2016; 08Uhr34), ROT und ROSA-MAKIERUNGEN durch KLIMAMANIFEST.CH
Und auch merkwürdig, im Vergleich zu ZDF „HEUTE um 19Uhr, dass im ZDF „HEUTE JOURNAL“ am 22.04.2016 um 22Uhr00 dann plötzlich in der Grafik wieder der Begriff „Klimavertrag“ verwendet wurde:
vlcsnap-Screenshot2016-04-23-16h09m05s509
Screenshot aus 22Uhr „HEUTE JOURNAL“-Sendung des ZDF vom 22.04.2016

Und auch in der Kinder-Nachrichtensendung „LOGO“ vom ZDF wurde am 22.04.2016 fälschlich von „Klimaschutzvertrag gesprochen:

vlcsnap-Screenshot2016-04-23-22h47m33s928
Screenshot aus „LOGO“-Sendung des ZDF vom 22.04.2016

Und die zweifelhafte Kompetenz der Journalisten bei der ARD (diesesmal: mdr-aktuell) wird auch erneut an dieser Grafik deutlich, in der angeblich das „2-Grad-Ziel“ erwähnt sein soll:

mdraktuell_2GradZiel_2Prozentfehler
Screenshot aus „mdrAktuell“-Sendung des mdr vom 21.04.2016 (ROT-animierte Pfeile von KLIMAMANIFEST.CH)

Und nicht nur deshalb, stellen wir gerne mal unsere eigene „Prognose“ auf, dass die folgende, von uns rot-markierte Behauptung auf TAGESSCHAU.DE nicht eintreten wird, wetten?

TAGESSCHAU_DE_20160422_Klimavertrag_USA_Ratifizierung
Screenshot von http://www.tagesschau.de/ausland/klima-paris-abkommen-105.html (Stand: 23.04.2016; 15Uhr01), ROT-MAKRIERUNG durch KLIMAMANIFEST.CH

Also warten wir mal den Verlauf des Jahres 2016 ab. Das wäre dann  erneut eine der viele dubiosen, angeblich-seriösen „Klimaprognosen„,  die dann aber wiedermal nicht eingetreten ist…

Nachtrag am 25.04.2016, 22Uhr30:
Wir wurden heute noch auf das Bewerbungverfahren für den folgenden Journalistenpreis hingewiesen:

AEE_Journalistenpreis_20160303_Klimavertrag
Screenshot von https://www.unendlich-viel-energie.de/die-agentur/veranstaltungen/journalistenpreis/journalistenpreis-deutschland-hat-unendlich-viel-energie-2016 (.pdf-Version) (ROT-MARKIERUNG durch KLIMAMANIFEST.CH)

Erkennen Sie, für wen die TV-Journalisten bei ARD und ZDF Lobbyarbeit machen?

Erstveröffentlichung am 25.04.2016, 07Uhr00
Letztmalig optimiert/ergänzt am 25.04.2016, 22Uhr30

***

Staffel 3, Folge 07 – ADDON2 – Mojib Latif – der #Klimascharlatan schwindelt immer weiter #uwp15 [Kapitel 4/6/7, Episode 4-Addon2]

Unglaublich! Nachdem der Architekt Konrad Fischer den Umweltpreisträger Mojib Latif am 12.01.2016 in Lichtenfels auf seinen Widerspruch bei seinen Veröffentlichungen über die globale Absolut-Temperatur hingewiesen hatte, hat Mojib Latif nun bei seinem Vortrag am 06.02.2016 in Bremen die Grafik einfach ausgetauscht, Videolänge, ca. 4 Minuten:

Aber an dem zweifelhaften Verhalten von Mojib Latif ist erkennbar, dass der Umweltpreisträger M. Latif auf unsere fundierten und unwiderlegbaren Recherchen keine bessere Antwort geben kann, als einfach nur die Grafik auszutauschen, um damit sogar die Täuschung in seinen Behauptungen noch zu vergrößern.

Der folgende 7-minütige Ausschnitt aus unserem 1. Addon-Video über „Klimascharlatan“ Mojib Latif macht zusätzlich ergänzend deutlich, warum das Weglassen der globalen Absolut-Temperatur nun erst recht eine hinterhältige Täuschung ist, die Mojib Latif in Bremen am 06.02.2016 praktiziert hat:

Wir fordern nun jeden Zuschauer, der unsere Recherchen über Mojib Latif kennt, eindringlich auf, bei kommenden Vorträgen Mojib Latif öffentlich mit seinen fabrizierten Widersprüchen zu konfrontieren, so ähnlich, wie es Konrad Fischer am 12.01.2016 in Lichtenfels getan hatte. Recherchieren Sie dazu in unserem Blog über den „Klimascharlatan“ Mojib Latif.

Weitere Videos der 3. Staffel finden Sie in diesem Überblick, der weiterhin laufend aktualisiert wird und mit neueren Informationen über die aktuell 3. Staffel laufend ergänzt wird. Also schauen Sie auch dort immer mal wieder rein.

Erstveröffentlichung am 08.02.2016, 07Uhr00
zuletzt aktualisiert/ergänzt am 08.02.2016, 07Uhr00

Eine Initiative von Klimarealisten seit 2007