Stellungnahme der Verfasser des Heiligenrother ManifestszumFriedensnobelpreis für das IPCC und Al Gore30.10.2007
„Der Friedensnobelpreis 2007 geht an den Weltklimarat (IPCC) und Albert Arnold (Al) Gore Jr. "für ihre Bemühungen, das Wissen um den von Menschen gemachten Klimawandel zu vermehren und zu verbreiten und für die Entwicklung von grundlegenden Maßnahmen, die nötig sind, um einem solchen Wandel entgegenzuwirken." [1] Damit wird deutlich, dass das Nobel-Komitee die nicht auf Experimenten und Messungen, sondern lediglich auf spekulativen Computermodellen beruhenden Zukunftsprognosen des UN-Klimarates IPCC als wissenschaftliche Erkenntnisse anerkennt. Der Weg zur Auszeichnung von Pseudowissenschaft begann schon mit der Verleihung der Nobelpreise an die Schöpfer der Ozonzerstörungstheorie 1995, die unter anderem auf der Annahme basierte, es gebe keine natürlichen Chlorquellen. Kurze Zeit später war das widerlegt, denn jede Pflanze der Erde und viele Vulkane emittieren Halogen-Kohlenwasserstoffe in größerem Umfang. Auch die Veröffentlichungen des IPCC und seine populärwissenschaftliche Umsetzung in einen Film, der nun Nobel- und Oscar-prämierte Hollywoodfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ ist durch viele inzwischen widerlegte Behauptungen wie der „Hockeysschlägerkurve“, dem falschen Temperaturmaximum des 20. Jahrhunderts, der angeblich vom Aussterben bedrohten Eisbären oder dem physikalisch unmöglichen Abschmelzen der Polkappen gekennzeichnet. Nur der Mensch wird als Ursache des Klimawandels in Erwägung gezogen und der mögliche Einfluss astrophysikalischer Faktoren wie des Gleissbergzyklus (ca. 81,5 Jahre) oder des solaren Halezyklus (23 Jahre) wird ausgeblendet. Seit Jahren wieder fallende Temperaturen und wachsende Gletscher auf der Südhalbkugel zeigen, dass die in Computern simulierte Fortsetzung der seit Mitte der 70er Jahre registrierten leichten Erwärmung fraglich ist. Genauere Satellitenmessungen zeigen eine Stagnation der mittleren Erdtemperatur seit fast einem Jahrzehnt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir erneut einer kleinen Eiszeit entgegengehen. Seit Jahren nimmt die mittlere solare Aktivität ab, was typisch für deutlich kühlere Epochen wie das sogenannte Maunder-Minimum im 17. Jahrhundert, das Spörer-Minimum im 16. Jahrhundert oder der kühlen Völkerwanderungszeit um 500 n Chr. Diese Abkühlungsphasen führten zu Ernteausfällen, Hunger und Tod. Die Menschen konnten sich vor der Kälte nur retten, indem sie in wärmere Gebiete abwanderten. Diese Warnung stützt sich auf die Analyse der realen Klimageschichte. Es könnte durchaus sein, dass die aktuellen Hitzekatastrophen-Szenarien schon in wenigen Jahren lächerlich erscheinen. Wir halten es für unsere Pflicht, die Bevölkerung darauf hinzuweisen.
Die Verfasser des Heiligenrother Mainfests14.10.2007[1] Friedensnobelpreis 2007: http://nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/2007/ [2] Al Gore, Eine unbequeme Wahrheit, 2006: http://movies.uip.de/eineunbequemewahrheit/ait_live/ |