Pressemitteilung vom 10. 12. 2007
"Politiker, die jetzt noch nicht begriffen haben, dass die Klimaerwärmung die größte Herausforderung der Menschheit ist, verhalten sich so, wie Politiker, die die Gefahr, die von Hitler ausging, nicht wahrhaben wollten." So sagte Al Gore, der neue Messias, bei seiner Rede
anläßlich der Verleihung des Friedensnobelpreis in Oslo. Er hat damit einen weiteren Gipfel der Geschmacklosigkeit erreicht. In seinem Film hatte er schon erfolgreich, die Attentate von ALQuaida auf das World Trade Center ausgebeutet, was übel aufstieß. Und jetzt folgt Hitler und die Klimakatstrophe- den Predigern des Ökologismus ist keine Panikmache zu peinlich, kein Verbrecher des Völkermordes verrückt genug, als dass diese Melange nicht für ihr hehres Ziel herhalten kann.
Dieser schreckliche Vergleich ist kein Ausrutscher. Vor Al Gore hat auch
sein Mitstreiter, der Vorsitzende des UN-Klimarates IPCC Petchauri, das
Monstrum Hitler in die Klimadebatte eingefügt.
Nach der Veröffentlichung seiner Studien über die Zunahme von
Katastrophen auf der Welt, dank der Erwärmung durch Treibhausgase, wurde
der dänische Wissenschaftler Björn Lomborg von Petchauri mit dem
Massenmörder Hitler verglichen. Wörtlich: Lomborg, ein Mann wie Hitler.
Hintergrund: Der ehemalige Greenpeace-Aktivist und
Wirtschaftswissenschaftler Lomborg hatte an der Universität Aalborg in
einer Arbeitsgruppe die Zunahme der Katastrophen wissenschaftlich
beweisen wollen. Aber je länger er forschte, um so weniger war diese
These haltbar. Lomborg hatte den Mut, seine Meinung zu ändern, sich an
Fakten zu halten. In seinem Buch "Apokalyse no" veröffentlichte er seine
Forschungsergebnisse und schlug vor, die Milliarden, die in die
Vermeidung der angeblichen Klimaschäden verschwendet werden, in
Umweltprojekte zu investieren, die der Welt wirklich helfen. Zum
Beispiel: Der Ausrottung der Malaria, der Rettung der Meere, etc. Und
das brachte ihm die Qualifizierung "als ein Mann, wie Hitler" ein.
Jetzt saß Petchauri neben Al Gore und erhielt für seine IPCC den
Friedensnobelpreis. Ist das Kommittee, dass sich aus norwegischen
Parlamentariern zusammensetzt noch für voll zu nehmen? Der Wohlstand
Norwegens beruht nicht zuletzt auf der Erdöl- und Erdgasförderung. Habe
ich da etwas übersehen, oder haben die Nobelpreisheiligen wirklich
vergessen vorzuschlagen, dass sie enormen Windfallprofits aus der Öl-und
Gasindustrie in der Dritten Welt investieren wollen, um dort die
Klimafolgeschäden zu verhindern? Soweit ich informiert bin, legen sie
sie in einem norwegischen Zukunftsfonds an, der den Reichtum des Landes
absichern soll.
Habe ich auch überlesen, dass das norwegische Parlament endgültig den
Walfang verbieten will? Oder deckt das norwegische Parlament weiterhin
den Walfang, weil ein paar Fischer auf den Lofoten davon abhängig sind-
oder besser vorgeben, davon abhängig zu sein.
Aber nicht die Scheinheiligkeit des Nobelpreiskommittees aus Olso steht
hier zur Debatte. Das hat eine lange Schleifspur peinlicher Ernennungen
hinterlassen, so dass es auf einen Gore und Petchauri auch nicht mehr
ankommt. Zu den Helden des Friedensnobelpreises gehören auch Yassir
Arafat, der Passagierflugzeuge sprengen ließ und Henry Kissinger, der an
der Ermordung Salvador Allendes nicht unschuldig ist, - nur um das
breite Spektrum der politischen Fehlleistungen abzustecken.
Al Gore aber wird zu einem Phenomen, das sicher einen Platz unter den
großen Menschheitsverführern finden wird. Schon jetzt ist nur noch
schwer zu unterscheiden, ob er wirklich nur um seine internationale
Heiligsprechung kämpft, oder doch abends vor Lachen fast platzt, wenn er
sieht, wie seine Aktivitäten seine Konten anschwellen lassen. Da ist
einmal seine Beteiligung an Hedgefonds, die hunderte Millionen Dollar am
Zertfikatehandel mit Treibhausgasen verdienen und über den ein
nüchterner Franz Müntefering wohl sagen müßte: Eine Heuschrecke der
Schmutzzertifikate, und da sind seine Honorare, die auch noch die
zahlen, die er als "Hitler-Naivlinge" bezeichnet, wie den deutschen
EnBW-Konzern, der 180 000.- Euro für einen Auftritt des Messias zahlt?
Irgendwie aber hat mich Gores Wirken schon einmal an die Nazizeit
erinnert. Nachdem ich in kleinem Kreise zum ersten Mal seinen Film :
Eine unbequeme Wahrheit" gesehen hatte, jenes brilliante
Selbstdarstellungsmachwerk, war ich fasziniert von den optischen,
stilistischen und akustischen Elementen, mit denen er sich und die
Klimakatastrophe verbunden hatte. Für die, die den Film ungeschnitten
gesehen haben- erinnern sie sich: Al Gore als dunkle Silhuette vor einem
strahlenden Hintergrund auf den er zuschritt? Fantastisch- und dann
wußte ich plötzlich, woher ich diese Machart kenne: Das war Leni
Riefenstahl in Reinkultur. Gekonnt. genial- genial teuflisch. Alles
stimmt, nur die Botschaft ist falsch.
Mittlerweile hat der britische High Court für England und Wales
entschieden, dass der Film in englischen Schulen nur gezeigt werden
darf, wenn 9 Fehler, die der Film enthält, den Schülern mitunterrichtet
wird. Offensichtlich haben die Briten ein Gespür für falsche Heilige.
Wir leider nicht: In deutschen Schulen wird der Al Gore Film unzensiert
und ohne Auflage auf die Jugend losgelassen. Indoktrination pur. Wir
haben in Deutschland halt kein Gespür dafür, wenn mit Hitler Propaganda
gemacht wird. Da passen wir immer noch nicht auf!
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